Ahoj! Die StattGarde tanzt (Sarah)

Samstag war es endich soweit, ich war im Karneval unterwegs und zwar ging es auf´s Schiff zu „ Jeck op Deck“, der Kostümparty der StattGarde Colonia Ahoj. Mein erstes Mal, ich war schon ganz gespannt und habe mit einer Gruppe von „Panzerknackern“ das Schiff gestürmt.

Der Einlass

Ich war überrascht, wie schnell wir auf das Schiff gekommen sind. Ein paar hundert Menschen, Ticket -und Taschenkontrolle alles kein Problem, im Nu waren wir drin. Die Begrüßung war super lieb und herzlich und ich hatte das Gefühl, jeder wurde persönlich angesprochen: “Ach stimmt, du bist ja das Mädsche von der Presse“.

Die Location

So eine Kostümparty auf einem Schiff ist ja schon etwas besonderes! Man verlässt das „sichere“ Ufer, das Schiff legt ab und schon ist man in einer anderen Welt. Da gehört es dann auch dazu, dass diese Welt gelegentlich ordentlich schwankt. Für die StattGarde Colonia Ahoj ist es ganz natürlich auf einem Schiff zu feiern. Die Uniformen der Gesellschaft sind Kapitänsuniformen nachempfunden und sehen einfach schön aus.

Zum Empfang der Gäste haben sich fast alle 200 Mitglieder der Gesellschaft auf den Treppen aufgestellt und die Gäste begrüßt – war ein tolles Gefühl, das nenne ich Wertschätzung.

Das Schiff war bunt geschmückt und beleuchtet. Es gab unten und oben jeweils eine Garderobe, unten Bühne und Tanzfläche und oben gab´s Essen. Dort konnte man sich auf den Stühlen mal ein wenig ausruhen. Die Versorgung mit Getränken klappte wunderbar, es gab mehrere Theken und ein Flimm Taxi fuhr ständig durch den Raum, und versorgte die Gäste mit Flimm.

Das Tanzkorps der StattGarde

Die Bordkapelle und der Shanty-Chor haben von Anfang an die Bühne gerockt und bis zum Ende hin eine tolle Stimmung erzeugt!

Der Höhepunkt des Abends war für mich aber der Auftritt der StattGarde selbst – eine Hammer Performance. Zwischendurch hatte ich fast Angst, dass die Jungs durch die Decke fliegen, denn der Raum auf dem Schiff war sehr niedrig.

 

Aber es hat alles super geklappt und die Truppe hat viel Freude auf diese kleine Bühne gebracht. Dabei sind die Jungs und Mädels noch ganz jung im Karnevalkommt von „Carne vale! Fleisch, lebe wohl!“und bringt den Charakter des Festes als Freudenfest vor der langen Fastenzeit zum Ausdruck bringt. dabei. Das Korps hat sich „erst“ im Jahre 2003 gegründet. Natürlich ist die StattGarde Colonia Ahoj, gemessen an den Traditionskorpsist eine Ehrenbezeichnung. Zum Traditionskorps wird eine Gesellschaft vom Festkomitee-Praesidenten ernannt, weil sie sich mit ihrer Brauchtumsförderung in den historischen Uniformen um den Karneval verdient gemacht hat. Derzeit gibt es im Kölner Karneval neun Traditionskorps: die Roten und die Blauen Funken, die Ehrengarde, die Nippeser Bürgerwehr, die Bürgergarde blau-gold, die Prinzengarde, die Altstädter, der Treue Husar und das Reiterkorps Jan von Werth. eher unkonventionell, aber immer mit sehr kreativ gestalteten Performances. Und genau das macht echt Spaß!

Die Band, der Chor und das Tanzkorps, alle haben dazu beigetragen, uns Gästen einen berauschenden Abend zu gestalten. So viel Freude, positive Ausstrahlung und eine super Stimmung: Das ist einfach Wahnsinn, das ist Karneval!

Noch ein Highlight

Am diesem Abend konnte ich auch unzählige tolle, kreative Kostüme sehen. Jedes war einzigartig, es gab praktisch keine Doppelungen. Ihr kennt das ja, der Cowboy und der Indianer läuft einem doch ständig über die Füße – hier nicht! Meine Begleiter und ich waren uns einig, dass wir so viele coole Kostüme auf einer Veranstaltung noch nirgendwo gesehen haben. Es war wunderbar!

Zum Schluß

Noch einmal herzlichen Dank an die StattGarde Colonia Ahoj für diesen super Abend. Das gesamte Team an Bord hat einen tollen Job gemacht. Ich habe den Abend sehr genossen und kann diese Party nur jedem empfehlen, der richtig feiern will. An dieser Stelle auch vielen Dank an Rainer Burkhardt, der für mich den Kontakt hergestellt hat, und an Pressesprecher Jörg Esser für den supernetten Empfang.

Bildnachweis: Alle Fotos BKB Verlag.

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