Mer blieven, wo mer sin… (Fabian)

Mama war schockiert, als sie das hörte: Ihr Sohn wird Gastronom. Dabei liegt es doch gar nicht so fern, ist er doch in den Nippeser Kneipen groß geworden. Am Flipper im „Denkmal“, Effzeh gucken im „Alt Neppes“ oder beim Spielen auf dem Schillplatz vor dem „Morio“- die Gastronomie des Stadtteils Nippes war immer ein Teil seines Lebens. Weiter…

So macht Stunk(sitzung) Spaß (Daisy)

Am vergangen Freitag ging es für mich auf die Schäl Sick, ins Kölner E-Werk. Seit vielen Jahren gehe ich jedes Jahr privat auf die Stunksitzung, deshalb war es mir natürlich eine Ehre, hierzu einen Beitrag zu verfassen. Auch wenn ich ein großer Fan des traditionellen Karnevals bin , schätze ich die alternative kabarettistische Stunksitzungist die bekannteste Veranstaltung des alternativen Karnevals im Mülheimer E-Werk, welche die herkömmliche Prunksitzung seit über 30 Jahren parodiert und heute ein aufwendig gestyltes und perfekt durchorganisiertes Musik- und Bühnenevent ist (www.stunksitzung.de). sehr: frech, politisch, überspitzt, genau mein Humor.

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Als Imi bei den Immis – Auf der Immisitzung (Jan)

Premiere der Immisitzung, immer was Neues. Auf meiner letzten Veranstaltung bei dem Korpsappell der KG Treue Husar habe ich die traditionelle Seite des Karnevals gemixt mit Spaß und Fröhlichkeit miterlebt. Jetzt also die Immisitzungist eine kunterbunte Kabarett-Karnevalsshow im Bürgerhaus Stollwerck, die von Künstler aus aller Herren Länder mit Wohnsitz Köln unter dem Motto „Jeder Jeck is von woanders“ aufgestellt wird. Was die Immis (= Imis mit Migrationshintergrund) verbindet, ist ihre Liebe und Leidenschaft für Köln und vor allem den Kölner Karneval und der wird aus der Immi-Sicht mit ironischem Witz und scharfem Humor analysiert.. Hier erwartete mich weniger Tradition, dafür aber umso mehr bissiger Humor, lockere Toleranz und eine besondere Art, gesellschaftliche wie politische Themen abzuarbeiten, die nach mehr verlangt.

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3. Januar 2018: Einzug in die Hofburg

Traditionell wird die Hofburg, das Pullmann Hotel Cologne, für die Tage bis Aschermittwoch das zu Hause des Kölner Dreigestirns sein. Die Kölner Traditionscorps geben sich zu diesem ereignisreichen Tag die Ehre, das Dreigestirn in die Hofburgist die Residenz des Kölner Dreigestirns. Kurz vor der Proklamation ziehen das Dreigestirn und seine Adjutanten in Begleitung ihrer und befreundeter Gesellschaften mit großem Spektakel um 11.11 Uhr in die Hofburg ein, seit vielen Jahren das Hotel Pullman Cologne in der Helenenstraße. Dort überreicht ihnen der Hoteldirektor in einer jecken Feierstunde den goldenen Schlüssel. Bis Aschermittwoch residieren sie hier und können sich jeweils nachts ein paar Stunden von den Strapazen ihrer Auftritte erholen. zu begleiten.

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Der Veedelszoch in Neubrück (Daisy)

„Zoch is doch Zoch, die einen sind kleiner, die anderen größer. Kapelle, Kamelle, ein paar Bierchen …“, so war die Meinung in unserer Redaktion. Ich hatte mir aber vorgenommen mal einen kleinen, weniger bekannten Zug unter die Lupe zu nehmen, den Zug im Veedel meiner Eltern, in Neubrück. Ich wusste nicht was genau dabei rauskommt und im Verlauf der Recherche ist mir bewusst geworden, dass mein Beitrag diesmal etwas ernster werden wird. Weiter…

Orden: Ein Schmuckstück entsteht (Schosch Jäckel)

Was einst als Persiflage auf die militärischen Auszeichnungen der Preußenzeit begann, ist heute ein festes Ritual im Kölner Karnevalkommt von „Carne vale! Fleisch, lebe wohl!“und bringt den Charakter des Festes als Freudenfest vor der langen Fastenzeit zum Ausdruck bringt.: die Verleihung des Gesellschaftsordens! Egal ob die Motive politische Eigenarten humorvoll ins Visier nehmen, an die historischen Wurzeln erinnern oder das jeweilige Motto der Session aufgreifen, eines ist ihnen gemeinsam: der Reichtum an Phantasie und Kreativität.

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Die Session beginnt

Der Weihnachtsbaum steht, die Lichterketten hängen noch, Stollen, Lebkuchen und Plätzchen sind nicht alle aufgegessen und jetzt beginnt die Session. Korpsappelle, Einzug des Kölner Dreigestirns in die Hofburg, ökumenischer Gottesdienst im Dom, PriPro und die Sitzungen, der organisierte Jeck hat ab dem 2. Januar schon viel um die Ohren. Wie aber können sich die anderen Jecken auf die Session einstimmen? Wie wär’s mit einem jecken Spaziergang durch die Kölner Altstadt? Weiter…

Meine erste Session als Imi (Jan)

Ich bin ganz neu in Köln, der 11.11. stand an und mit ihm begann meine allererste Session hier in Köln. Nachdem ich schon letzte Woche zusammen mit Daisy bei den Neppeser Naaksühle Karnevalsluft schnuppern durfte, war die Party bei den Roten Funken meine zweite Veranstaltung in der Session. Bei den Naaksühlen konnte ich schon ein erstes Grundverständnis erlangen, was denn an dem Kölner Karneval so besonders ist. Bei der Sessionseröffnung bei den Roten Funken habe ich nun den Karneval in seiner kompletten Fülle am eigenen Leibe erfahren. Weiter…

11. em 11. – Rote Funken-Party im Maritim Hotel (Sarah)

Endlich wieder Session – ich war am Elften im Elften auf der Rote Funken-Party im Maritim und die Vorfreude war natürlich enorm. Gemeinsam mit meiner Bloggerkollegin Daisy und unserem Gastblogger Jan wollten wir das Maritim rocken und richtig schön feiern gehen. Und genau das kann man im Maritim Hotel auf jeden Fall, die „11. em 11. Rote Funken Alaaf“-Party ist der perfekte Einstieg in die neue Session. Weiter…

Kölsche Erholung im Agrippabad (Nicci)

Der 11.11. ist gerade vorbei und weil auch die Karnevalssession für uns alle sehr anstrengend sein kann, haben meine Bloggerkollegin Daisy und ich nach Relax-Möglichkeiten gesucht. Und so waren wir im Agrippabad, das im Herzen Köln in der Nähe des Neumarkts liegt und zu den Kölnbädern gehört. Hier findet man nicht nur Badespaß mit Sprungturm und Wasserrutsche, sondern auch einen komplexen Wellnessbereich für das seelische und körperliche Wohl.

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Sessionseröffnung der Neppeser Naaksühle

Endlich ist es wieder soweit: Sessionseröffnung  –  die Session 2018 steht in den Startlöchern. Es sind nur noch wenige Tage, Stunden oder Minuten bis es heißt „Mer Kölsche danze us der Reih“, das Motto in diesem Jahr. Bereits eine Woche vor dem offiziellen Start am 11.11 um 11:11 Uhr gehen die ersten Sessionseröffnungen los. Weiter…

#fastelovendsliedermacherstress (Björn Heuser)

Und schneller als man denkt ist wieder der 11.11.! Dä! Als Liedermacher ist man ja antizyklisches Arbeiten gewohnt. So werden die Weihnachtssongs im Frühjahr geschrieben und produziert, und die Karnevalslieder entsprechend im Sommer. Man muss also emotional flexibel sein und viel Phantasie haben. Nicht nur, um schöne Geschichten, Figuren und Worte für neue Songs zu finden, sondern auch um sich bei dreißig Grad in der prallen Sonne vorzustellen, wie sich zum Beispiel „Rosenmontag“ anfühlt, und ob das, was man da gerade zu Papier bringt, dorthin passen könnte.  Weiter…

KG Goldmarie (Tanja Spiegel)

Wie aus der Leidenschaft zum Karneval eine eigene Karnevalsgesellschaft wurde

An einem schönen Dezembertag im Jahr 2016 trafen sich acht Kölsche Mädcher in einem alten Kölschen Brauhaus, um ihren Traum zu träumen, eine neue karnevalistische Heimat zu finden – nach ihren Vorstellungen und Werten.

Was liegt da näher, als eine eigene Damengesellschaft zu gründen. Weiter…

„Küch trifft Hätz“ (Frank)

Letzte Woche erreichte mich die Anfrage unseres Senatsgeschäftsführers in der Nippeser Bürgerwehr, Alex Gewehr: Wer ist bereit, unseren Regimentskoch Bernd Teitscheid am Samstag, den 28. Oktober, bei „Küch trifft Hätz“ zu unterstützen. Gesucht würden Kameraden für den Service.

„Küch trifft Hätz“? Was wohl dahinterstecken mag? Wird nach Herzenslust gekocht? Oder werden gar Innereien zubereitet? Wie auch immer, ich war neugierig geworden und meldete mich spontan zum „Dienst“.

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Blaue Funken meet Köln Marathon (Sarah)

Die Sommerpause ist vorbei, AppSolutJeck startet mit dem Köln Marathon. Warum? Na, zum einen ist diese Mischung von Sport, Karneval, Volks- und Lauffest wohl einzigartig, zum anderen sind viele Jecken sportlich und machen mit. Darüber hinaus hat der Köln Marathon mit den Blauen Funken – und das schon zum zweiten Mal – einen offiziellen Karnevalspartner, der nicht nur mit einem blau-weißen Konfettiregen aus der “Dicke Berta“ die Strecke eröffnet, sondern auch mit 37 eigenen Läufern vertreten ist. Darunter auch Jörg Peters, durch den die Verbindung zwischen dem Köln Marathon und den Blauen Funken entstanden ist. Für die Besucher war ein Blaue Funken Hot-Spot am Hohenzollernring organisiert und da wollte ich die Läufer anfeuern. Weiter…

Dreigestirn 2018 – Köln wird orange-wiess (Frank)

Dreigestirn – ein magisches Wort in Köln. So magisch, dass es selbst ausgewachsene Männer in der Domstadt zu Tränen rührt. Es ist Montag, der 4. September 2017. Gegen 19.15 stehen im Mariensaal des St. Vinzenz- Hospitals in Koeln-Nippes drei staatse Käls auf der Bühne und „kriesche“ (kölsches Wort für „weinen“) um die Wette: Artur Tybussek, der Präses der Nippeser Bürgerwehr von 1903 e.V., hat gerötete Lidränder, Gerd Düren, seines Zeichens Geschäftsführer, kämpft mit Wasser in den Augen, und Michael Gerhold, der Literat des Traditionskorps, rollen dicke Tränen über die purpurnen Wangen. Weiter…

Am Aschermittwoch ist (fast) alles vorbei (Die Redaktion)

Aschermittwoch: Das Team von AppSolut Jeck verabschiedet sich. Nach einer langen und schönen Session 2017 zeigen wir noch ein paar Impressionen von den Tollen Tagen. Wir haben in den letzten Wochen viele nette Menschen getroffen. Wir haben viele schöne Erlebnisse gehabt und wunderbare Eindrücke gewonnen. Die Redaktion sagt allen, die uns unterstützt haben, ein herzliches Dankeschön. Wir hoffen, Ihr habt die Zeit genauso genossen wie wir. Jetzt sagen wir tschüss und gehen in Urlaub. Danach findet Ihr uns wieder bei unserer Arbeit in den anderen Bereichen des BKB Verlages. Aber eines ist gewiss: pünktlich zur neuen Session sind wir alle wieder da! Denn wenn et Trömmelche jeht… Weiter…

Kölner Dreigestirn oder „Das Wunder der 5. Jahreszeit“ (Frank)

Was für ein Dreigestirn! „Zack!“, schon flech die Kapp en d’r Eck. Mit energischem Schwung setzt sich die Kölner Jungfrau, verkörpert durch Ex-Prinzentochter Marie Kirsch, stattdessen die goldene Krone aufs Haupt. Da hat wohl jemand an Wieverfastelovend, an dem im Rheinland traditionell die weiblichen Jecken im Mittelpunkt stehen, viel Selbstbewusstsein aufgetankt. Denn fast könnte man meinen, der Selbstkrönung von Napoleon beizuwohnen.

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