Geisterzug

ist der Treffpunkt von großen und kleinen Geistern, Teufeln, Monstern und anderen Gruselgestalten, die zu Paukenschlägen, Trillerpfeifen und Samba-Rhythmen durch einen dunklen Stadtteil ziehen. 1992 zu Zeiten des Golfkrieges als Anti-Karnevalszug ins Leben gerufen, darf beim Geisterzug jeder mitgehen, auch wenn nicht politische Demonstration, sondern einfach Spass an der Freud’ sein Motiv ist. Spontanität ist gewollt, denn der Geisterzug ist wohl der einzige Zug, in dem Mitgehende ausdrücklich erwünscht, Zuschauer nur geduldet werden. Auch gibt es hier weder Strüßjer noch Kamelle, höchstens mal ein Bützje. Autos sind verboten und Musik wird ausschließlich selber gemacht.

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