75 Jahre Muuzemändelcher – Matinee im Senftöpfchen (Ulla)

1949, vor 75 Jahren, fand eine Reihe besonderer Ereignisse statt. Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland wurde beschlossen, der erste Bundestag wurde gewählt, der Europarat und die NATO wurden gegründet. Und in Köln wurde eine für den Kölner Karneval wichtige Vereinigung, die Muuzemändelcher gegründet. Sie ist Kölns erster Verein der im Karneval tätigen Künstler. Weiter…

Im Herzen des Fastelovend – 25 Jahre Colombinen (Ulla)

Die Colombinen feiern ihr 25jähriges Jubiläum. Skepsis war noch das geringste Problem, das die engagierten Damen bei der Gründung ihrer Gesellschaft zu überwinden hatten. Die Männerwelt des Kölner Karnevals hat sie wahrlich nicht mit offenen Armen empfangen. Aber mit Beharrlichkeit und dem festen Glauben, dass auch Frauen das Karnevalsvirus im Herzen tragen können haben sie heute ihren festen Platz im Fastelovend gefunden.

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On the road mit Kuhl un de Gäng (Franz)

Durch eine Zusammenarbeit bei meinem Unternehmen Zohus, kenne ich die Jungs von Kuhl un de Gäng schon etwas länger. Am 27. Januar habe ich endlich die schon lange ausstehende Einladung angenommen, einen Tag mit ihnen mitzufahren. Und ich konnte mir keinen besseren Tag aussuchen. Direkt vier Gigs, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Weiter…

Die Veedels- und Umzüge im Überblick (Redaktion)

Ab Donnerstag geht es wieder richtig los! Es wird gesungen, getanzt, gebützt in den Sälen, in den Kneipen, auf den Straßen. Sonntags ziehen die Schull- un Veedelszöch, montags der große Rosenmontagszug durch die Stadt. Und auch in den einzelnen Stadtvierteln ist viel los. Die Umzüge dort sind kleiner, familiärer und mit Bezug zum Veedel.

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Unterwegs mit Stadtrand (Nicci)

Es war der dritte Februar, der letzte Samstag vor der finalen Woche des Kölner Karnevals, als ich die Band Stadtrand bei ihren Auftritten begleiten durfte. Der Tag war grau und regnerisch, nichts Ungewöhnliches für diese Jahreszeit in der Domstadt und dem dazugehörigen Umland. Zusammen mit Gitarrist Tim und Schlagzeuger Tommy fuhren wir durch nebelige Wälder außerhalb der Kölner Stadtmauern zum ersten Auftritt der Band.  Weiter…

Schnäuzer Ballett – Vill Spass an d’r Freud‘ (Stefan)

Eigentlich wollte die KG UHU nur einen Scherz machen. Eine Gruppe durchaus betagter Herren stürmte vor 49 Jahren mit einer Ballett-Parodie auf die Bühne der Herrensitzung. Kann man doch mal machen, macht doch Spaß, ist doch Herrensitzung! Von wegen nur ein Scherz. Rundum Spass hatte es gemacht, den Herren auf der Bühne, dem Vorstand der UHU’s, vor allem aber den Herrn im Saal. Einhellig war man der Meinung: Das machen wir wieder! Das Schnäuzer Ballett war geboren.

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Große Schäl Sick: Fastelovend mit Händen und Armen (Brigitte)

Wenn sich die Jeckinnen und Jecken zur Großen Schäl Sick Sitzung im Dorint Hotel an der Messe treffen, steht neben Präsident, Bands, Rednerinnen, Rednern und Tanzgruppen immer auch ein weiterer Mensch am Bühnenrand. Er bewegt sich mit im Rhythmus, lacht und arbeitet mit seinen Händen: der Gebärdensprachdolmetschende! Aline Ackers und Michael Zymelka übersetzen im Wechsel das Geschehen für hörgeschädigte Jeckinnen und Jecken.

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Zu Besuch bei den Blaue Funke Pänz (Melanie)

Wie sieht Nachwuchsarbeit bei den großen Karnevalsgesellschaften aus? Ein Beispiel sind die Blaue Funke Pänz, Kölns älteste Kindertanzgruppe mit 40 Kindern im Alter zwischen sechs und 18 Jahren. Seit über 140 Jahren tanzen die Kinder für die Jecken auf Sitzungen, aber auch bei kleineren Veranstaltungen in Seniorenheimen oder im Kinderkarneval in und um Köln. Ich durfte die Tanzgruppe bei der Mädchensitzung der Blauen Funken im Gürzenich begleiten und drei ihrer vier Sessionstänze bestaunen.  Weiter…

Die Hänneschensitzung – urkölsch und unübertrefflich! (Ulla)

Wenn eine Sitzung im Kölner Karneval als urkölsch bezeichnet werden darf, dann ist es die „Traditionelle Hänneschensitzung“ der „Löstije Knollendorfer“, der Gemeinschaft der Puppenspieler des Hänneschen Theaters. Die in den 1930er-Jahren gegründete Veranstaltung ist eine Institution. Karten dafür sind heiß begehrt und schwer zu bekommen. Werden diese doch eigentlich „vererbt“. Wie Sitzungspräsident Jacky von Guretzky-Cornitz so schön bei der Begrüßung des Publikums am Montag sagte: „Mer sin widder do un jeder Stohl hät och singe Fot widder erkannt“. Weiter…

Cremeschnittchen im Fastelovend (Brigitte)

Normalerweise gibt es Cremeschnittchen nur beim Konditor, es sei denn, man ist auf der Kostümsitzung der Löstigen Innenstädter. Allerdings sind die nicht zum Verzehr geeignet, dafür wunderbar anzusehen. Denn es handelt sich um das Männerballett der 1. Kleinen KG, das seit vielen Jahren als „Hüppende Horde“ auf der Sitzung für Spaß und Unterhaltung sorgt. Weiter…

Dat Kölsche Hätz: Das erste Mal in einem Elferrat (Wilfried)

Letzten Donnerstag fand im Tanzbrunnen die 24. Auflage der Sitzung „Dat kölsche Hätz“ statt. Gründer ist Robert Greven, der seine kleine Tochter an eine Krebserkrankung verloren hatte, und sich dann entschloss, so ein Format zu gründen. Alle Einnahmen gehen an die Kinderkrebsstation der Uniklinik Köln, mittlerweile im hoch einstelligen Millionenbereich. Allein dieses Jahr beläuft sich die Spendensumme auf knapp 550 000 Euro.

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Vorhang auf für das tägliche „Schauspiel“ in Köln, Deutschland und der Welt – die Persiflagewagen (Ulla)

Das diesjährige Sessionsmotto „Wat e Theater – Wat e Jeckespill ist eine Hommage an die bunte, vielfältige und großartige Theaterszene Kölns. Mit ihm richtet das Festkomitee Kölner Karneval (FK) den Fokus auf ihre Bedeutung für die Stadt und auch auf ihre Probleme. Wie schon in den Zügen der vergangenen Jahre zieht sich das Motto der Session als roter Faden auch durch die Persiflagewagen. Mit einer Auswahl verschiedener Theaterstücke und -zitate werden aktuelle Themen der Stadtgesellschaft und der nationalen und internationalen Politik pointiert dargestellt. Zugleiter Holger Kirsch präsentierte stilecht auf der Bühne des Comedia Theaters sechs der Entwürfe der Kritzelköpp zu den Persiflagewagen. Weiter…

Stadttreff – Der Name ist Programm (Brigitte)

Es ist früher Abend in der Session. Der Stadttreff, die Kölschkneipe in der Altstadt gegenüber vom Deiters, Treffpunkt und Anlaufstelle für Karnevalisten im Bermudadreieck zwischen Gürzenich und Hofburg, ist brechend voll. Eigentlich nichts ungewöhnliches in der Session. An diesem Abend aber schon. Die Prinzen-Garde ist mit klingendem Spiel eingezogen und Kommandant Marcel Kappestein verkündet: „Feierabend für heute, jetzt sind wir unter uns und feiern bei Tina.“. Dort wo sonst auch  Blaue-, Rote- und Appelsinefunken, Madämcher, Schmuckstückchen und viele mehr beisammen stehen, schwade, ein oder zwei Kölsch trinken, bevor es dann weitergeht zum Aufzug oder Sitzungsbesuch ist heute „Geschlossene Gesellschaft“.

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Kölsch im Club – Vorglühen im Gloria (Franz)

Kölsche Musik mit Big Band oder als Reggae-Version außerhalb des Karnevals. Das war die Grundidee, als JJS Eventservice und Hush Hush im Jahr 2016 das Format „Kölsch im Club“ entwickelten. Zum Start wurden Shows mit Querbeat, Miljö und Kasalla umgesetzt, später kamen dann noch Shows mit Lupo, Planschemalöör und Cat Ballou hinzu. Im Jahr 2018 entstand dann die Idee für Karnevalspartys. Eine gute Mischung aus Künstlerinnen und Künstlern, die die Location so richtig zum Kochen bringen.
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Blindensitzung: Fastelovend zum Anfassen (Brigitte)

Im Kölner Karneval gibt es unzählige Sitzungsformate : Kostüm– und Prunksitzungen, Herren- und Mädchensitzungen und, und, und … Auch die am Dienstagnachmittag im Ostermann-Saal des Sartory scheint dazu zu gehören – wären da nicht die vielen zusammengeklappten Blindenstöcke unter den Tischen. Es ist Blindensitzung und das ist etwas ganz Besonderes. Nicht die Show auf der Bühne steht im Vordergrund, sondern das Zuhören und Fühlen. Weiter…