Alle Beiträge von Gastblogger

GastbloggerDie Beiträge stammen aus früheren Sessionen!

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Covid-19 – Kölner Segler berichten aus Spanien (Sibylle)

Seit einigen Jahren ist unser 42-Fuß langes Segelboot unser erklärtes Zuhause. Auf einer Wohnfläche von knapp 25 Quadratmetern ist alles untergebracht, was wir für unser Nomadenleben benötigen. Die Begrenzung auf den engen Raum an Bord sind wir daher gewohnt, auch von den wochenlangen Transatlantik-Strecken. Im Hafen an Bord eingesperrt zu sein, hat dennoch eine ganz andere Qualität.

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Willie Tanner – Ein jeckes Resümee über unser erstes Jahr! (Fabian)

Was mit dem Projekt „WilhelmsJeck“ begann, feiert jetzt mit dem „Willie Tanner“ sein einjähriges Bestehen! „Ins kalte Wasser gesprungen!“ – Noch nie war eine Redewendung über eines meiner Projekte zutreffender als an Karneval 2018. Mit keinerlei gastronomischer Erfahrung machte ich mich mit meinen beiden Kumpels Martin und Felix an die Aufgabe eine Eckkneipe, mit bisher einem zweifelhaften Ruf, zu einer erfolgreichen Nippeser Karnevals-Location aufzuziehen. Und im bis jetzt, muss ich sagen, es war ein voller Erfolg! Nippes hatte uns als Karnevalskneipe akzeptiert und aufgenommen, hat kleine Startschwierigkeiten toleriert und unsere Besonderheiten wie stimmungsreiche Konzerte, Sprudelwasser „for free“ und unsere akzeptablen Preise honoriert! Weiter…

Diese Jungs danze us der Reih: Das Tanzkorps der KG Treuer Husar (Björn Zimmer)

Sie gehören zur KG Treuer Husar Blau-Gelb von 1925 e.V. Köln wie die markante Uniform oder das unverkennbare Lied: Die Jungs vom Tanzkorps sind immer mit dabei und begeistern das Publikum mit ihren Tanzeinlagen bei allen Auftritten des Treuen Husars. Ihr Tanz besteht aus Elementen des russischen und vor allem ungarischen Volkstanzes – der ursprünglichen Heimat der Husaren. Weiter…

Mer blieven, wo mer sin… (Fabian)

Mama war schockiert, als sie das hörte: Ihr Sohn wird Gastronom. Dabei liegt es doch gar nicht so fern, ist er doch in den Nippeser Kneipen groß geworden. Am Flipper im „Denkmal“, Effzeh gucken im „Alt Neppes“ oder beim Spielen auf dem Schillplatz vor dem „Morio“- die Gastronomie des Stadtteils Nippes war immer ein Teil seines Lebens. Weiter…

Als Imi bei den Immis – Auf der Immisitzung (Jan)

Premiere der Immisitzung, immer was Neues. Auf meiner letzten Veranstaltung bei dem Korpsappell der KG Treue Husar habe ich die traditionelle Seite des Karnevals gemixt mit Spaß und Fröhlichkeit miterlebt. Jetzt also die Immisitzung. Hier erwartete mich weniger Tradition, dafür aber umso mehr bissiger Humor, lockere Toleranz und eine besondere Art, gesellschaftliche wie politische Themen abzuarbeiten, die nach mehr verlangt.

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Der Treue Husar in Uniform (Björn Zimmer)

Uniformen, Kostüme, gut gelaunte Menschen. Endlich ist sie wieder da, die schönste Zeit des Jahres. Der Kölner Karneval ist eine eigene Welt und für die meisten Menschen in und um Köln etwas ganz Besonderes. Aktive Karnevalisten der Corps holen zu Beginn des Jahres ihre Uniform aus dem Schrank und ziehen gemeinsam mit ihrer Gesellschaft durch die Säle des Rheinlands. Mit zu den schönsten und aufwendigsten Uniformen des Kölner Karnevals gehört für mich zweifelsohne die Uniform der KG Treuer Husar Blau-Gelb von 1925 e.V. Köln.

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Orden: Ein Schmuckstück entsteht (Schosch Jäckel)

Was einst als Persiflage auf die militärischen Auszeichnungen der Preußenzeit begann, ist heute ein festes Ritual im Kölner Karneval: die Verleihung des Gesellschaftsordens! Egal ob die Motive politische Eigenarten humorvoll ins Visier nehmen, an die historischen Wurzeln erinnern oder das jeweilige Motto der Session aufgreifen, eines ist ihnen gemeinsam: der Reichtum an Phantasie und Kreativität.

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Meine erste Session als Imi (Jan)

Ich bin ganz neu in Köln, der 11.11. stand an und mit ihm begann meine allererste Session hier in Köln. Nachdem ich schon letzte Woche zusammen mit Daisy bei den Neppeser Naaksühle Karnevalsluft schnuppern durfte, war die Party bei den Roten Funken meine zweite Veranstaltung in der Session. Bei den Naaksühlen konnte ich schon ein erstes Grundverständnis erlangen, was denn an dem Kölner Karneval so besonders ist. Bei der Sessionseröffnung bei den Roten Funken habe ich nun den Karneval in seiner kompletten Fülle am eigenen Leibe erfahren. Weiter…

#fastelovendsliedermacherstress (Björn Heuser)

Und schneller als man denkt ist wieder der 11.11.! Dä! Als Liedermacher ist man ja antizyklisches Arbeiten gewohnt. So werden die Weihnachtssongs im Frühjahr geschrieben und produziert, und die Karnevalslieder entsprechend im Sommer. Man muss also emotional flexibel sein und viel Phantasie haben. Nicht nur, um schöne Geschichten, Figuren und Worte für neue Songs zu finden, sondern auch um sich bei dreißig Grad in der prallen Sonne vorzustellen, wie sich zum Beispiel „Rosenmontag“ anfühlt, und ob das, was man da gerade zu Papier bringt, dorthin passen könnte.  Weiter…

KG Goldmarie (Tanja Spiegel)

Wie aus der Leidenschaft zum Karneval eine eigene Karnevalsgesellschaft wurde

An einem schönen Dezembertag im Jahr 2016 trafen sich acht Kölsche Mädcher in einem alten Kölschen Brauhaus, um ihren Traum zu träumen, eine neue karnevalistische Heimat zu finden – nach ihren Vorstellungen und Werten.

Was liegt da näher, als eine eigene Damengesellschaft zu gründen. Weiter…

„Küch trifft Hätz“ (Frank)

Letzte Woche erreichte mich die Anfrage unseres Senatsgeschäftsführers in der Nippeser Bürgerwehr, Alex Gewehr: Wer ist bereit, unseren Regimentskoch Bernd Teitscheid am Samstag, den 28. Oktober, bei „Küch trifft Hätz“ zu unterstützen. Gesucht würden Kameraden für den Service.

„Küch trifft Hätz“? Was wohl dahinterstecken mag? Wird nach Herzenslust gekocht? Oder werden gar Innereien zubereitet? Wie auch immer, ich war neugierig geworden und meldete mich spontan zum „Dienst“.

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Dreigestirn 2018 – Köln wird orange-wiess (Frank)

Dreigestirn – ein magisches Wort in Köln. So magisch, dass es selbst ausgewachsene Männer in der Domstadt zu Tränen rührt. Es ist Montag, der 4. September 2017. Gegen 19.15 stehen im Mariensaal des St. Vinzenz- Hospitals in Koeln-Nippes drei staatse Käls auf der Bühne und „kriesche“ (kölsches Wort für „weinen“) um die Wette: Artur Tybussek, der Präses der Nippeser Bürgerwehr von 1903 e.V., hat gerötete Lidränder, Gerd Düren, seines Zeichens Geschäftsführer, kämpft mit Wasser in den Augen, und Michael Gerhold, der Literat des Traditionskorps, rollen dicke Tränen über die purpurnen Wangen. Weiter…

Kölner Dreigestirn oder „Das Wunder der 5. Jahreszeit“ (Frank)

Was für ein Dreigestirn! „Zack!“, schon flech die Kapp en d’r Eck. Mit energischem Schwung setzt sich die Kölner Jungfrau, verkörpert durch Ex-Prinzentochter Marie Kirsch, stattdessen die goldene Krone aufs Haupt. Da hat wohl jemand an Wieverfastelovend, an dem im Rheinland traditionell die weiblichen Jecken im Mittelpunkt stehen, viel Selbstbewusstsein aufgetankt. Denn fast könnte man meinen, der Selbstkrönung von Napoleon beizuwohnen.

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Weiberfastnacht beim Fest in Blau (Philipp)

Kölnarena 19:30 Uhr, Weiberfastnacht neigt sich dem Ende – noch lange nicht. Von der Schäl Sick soll es auf die andere Rheinseite zum Gürzenich gehen, um das „Fest in Blau“ zu besuchen. Zum dritten Mal in Folge stellt diese Veranstaltung den krönenden Abschluss meines „Beginn des Straßenkarneval–Marathons“ dar. Hier wird mit mehr als viertausend Jecken in allen Räumlichkeiten der guten Stube Kölns gefeiert.
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Herrensitzung – Kölle is e Jeföhl (Frank)

Es ist Herrensitzung und Punkt 10 Uhr erklingt aus dem neben mir liegenden Tablett die in der Wecker-App voreingestellte Melodie von „Morning Flowers“ – so entrückt wie der Blumengruß aus einer außerirdischen Welt. „Scheiß Strüßjer“, denke ich, denn gerade noch habe ich mit einem lecker Mädche Ärm in Ärm zu „Stääne“ geschunkelt. Doch wie heißt es so zutreffend: „Träume sind Schäume!“

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Diensdachszoch: Mit Humor in Nippes (Frank)

Der Diensdachszoch in Nippes mit seinen rund 50 teilnehmenden Gruppen und einer Wegstrecke von circa 4.5 Kilometern ist einer der größten Veedelszüge in Köln. Zugleich ist der Zoch sicher auch das ambitionierteste Projekt der Nippeser Bürgerwehr. Die Appelsinefunke organisieren den Zoch dieses Jahr zum 79. Mal. „Kölle un Neppes Alaaf“ für diese stolze Leistung!

Haben Sie am Abend des Rosenmontags vom jecken Treiben noch nicht genug? Dann stimmen Sie auf dem Heimweg ruhig schon einmal den nicht nur im Kölner Norden allseits bekannten Karnevalshit ab: „Loss mer jet noh Neppes jon, en Neppes krijgen mer Spass!“ Weiter…