Bock auf fit: RochusFit (Daisy)

Das Jahr 2018 hat gerade erst begonnen und viele nehmen sich vor, mehr Sport zu treiben, fit zu bleiben oder zu werden. Besonders für die Tänzer des Kölner Karnevals ist das enorm wichtig, so haben viele doch das ganze Jahr über Auftritte, während der Session sogar einen richtigen Auftrittsmarathon. Um den überhaupt überstehen zu können, müssen alle regelmäßig Sport treiben. *

Auch alle die jecken Karnevalsfans brauchen für die vielen Veranstaltungen Kondition, wollen während der Session glänzen bzw. sogar das ganze Jahr über. Auch ich gehöre dazu und versuche regelmäßig Sport zu treiben, was leider nicht immer klappt. Nicht nur um schlank zu sein, sondern vor allem um gesundheitlich fit zu bleiben. So habe ich schon, seit ich 18 bin, mit Rückenproblemen zu kämpfen. Als ich dann gefragt wurde, ob ich einen Tag lang im RochusFit verbringen möchte, war ich sofort dabei. Zunächst noch völlig ahnungslos, was die Trainer mit mir vorhaben könnten.

Das Fit-Programm

Der Fitnessbereich im Ossendorfbad bietet auf über 1000 Quadratmetern ein intensives Programm, unterstützt durch Diplom-Sportlehrer, Ernährungsberater und Sportmediziner. Sie verfügen über Gerätetrainingsflächen mit Kardio- und Kraftgeräten, freien Gewichten und speziellen Geräten für den Rücken sowie einen Kursraum für Gruppenangebote.
Bei dem Kursprogramm ist für jeden etwas dabei, ob Bauch- Beine-Po, Pilates, Yoga, Stretching oder Zumba. Von Montag bis Sonntag kann man frei wählen und so sein individuelles Trainingsprogramm zusammenstellen.
Ein spezielles Angebot ist das TRX Training sowie Aqua-Cycling. Wer eine Mitgliedschaft im RochusFit hat, kann sogar die Badelandschaft und die Sauna benutzen. Familien haben die Möglichkeit, für ein paar Stunden ihre Kinder in der KiPa zu lassen und zu trainieren, betreut werden diese durch ausgebildete Erzieher.

Bei Vertragsabschluss kommt noch ein einmaliges Gesundheitspaket (99 Euro) hinzu inklusive Gesundheitsabfrage, Bedarfsanalyse, Blutdruck- und Pulsmessung, eine Körperanalyse (Muskel-, Fett- und Wasseranteile), ein PWC- Test (Herz-Kreislauf-Leistungsfähigkeit), Dehnschulung, individueller Trainingsplan und die Sportmedizinische Betreuung. Alle zwei bis drei Monate kann man ein Kontrolltraining absolvieren, bei dem man seine Leistung kontrollieren und gegebenenfalls sein Trainingsprogramm steigern kann.

Die Studiofläche

Zu Beginn gab es eine Führung durch das Studio. Der Studioleiter Jorge Brito zeigte mir die Geräte und ließ mich einiges ausprobieren, wie beispielsweise den Crosstrainer oder die Adduktorengeräte, also die Beininnen- und außenseiten. Erst einmal mit niedrigeren Gewichten, dann mit höheren. Auch das Dehnen will gelernt sein, so zeigte mir Jorge, wie man Dehnübungen richtig ausführt. Alle Geräte sind Pulskontrollierende Life Fitness Ausdauergeräte, neu und hochwertig, alles in allem macht das Studio optisch einen hervorragenden Eindruck.

Fit: Der-Gesundheitscheck

Weiter ging es dann mit meinem Gesundheitscheck. Zunächst war ich etwas aufgeregt, was dabei rumkommen sollte. Jeder, der mich kennt weiß, dass ich nicht gerade die sportlichste Person bin. In Bekanntenkreisen nennt man mich auch den Körperclown, weshalb mir vor der Körperanalyse nicht ganz wohlbar. So liebe ich doch Burger und Pizza über alles und ging davon aus, dass mein Körperfettanteil doch etwas zu hoch sei. Und wenn man meine Spaghettiarme betrachtet, könnte der Muskelanteil auch verschwindend gering sein.

Los ging es also dann mit der Puls- und Blutdruckmessung und dem Gesundheitsbogen, in dem ich alle Fragen zu meinem Gesundheitszustand angeben musste, um eventuelle Vorerkrankungen auszuschließen. Danach habe ich dann all meinen Mut zusammengefasst und es ging ab auf die Waage, bekanntlich tuen wir Frauen uns damit etwas schwerer, aber ich habe mich wirklich zusammengerissen. Nachdem ich also für sportlich geeignet eingestuft, wurde ging es zur Körperanalyse.

Mein Grauen. So etwas habe ich tatsächlich noch nie gemacht und war einerseits gespannt auf die Ergebnisse, andererseits etwas ängstlich. Doch alle Ängste waren unbegründet, alles im grünen Bereich, der Körperfettanteil ist etwas zu niedrig, aber wer beschwert sich schon darüber. Zu guter Letzt ging es dann aufs Rad zum PWC- Test. Auch das habe ich im Vorfeld noch nie gemacht. Zehn Minuten strampeln und ich konnte wieder atmen. Zwischenzeitlich wollte ich tatsächlich aufgeben, aber vor meinem jungen Betreuer Marcus, der noch an der SpoHo studiert, wollte ich natürlich glänzen. Als wir uns dann gemeinsam die Daten angeschaut haben, waren wir beide etwas erstaunt: Level 14 von 18, praktisch ein Level vor einem Leistungssportler. Mann, war ich stolz in diesem Moment.

Stolz wie Oskar ging ich dann also zu meinem Kurs. Bauch Spezial, etwa 30 Minuten. Zum Glück hat mich dabei niemand fotografiert, denn ich bin kläglich gescheitert, die anderen Damen hatten da um einiges mehr drauf als ich, aber die nette Betreuerin motivierte mich und gab Verbesserungsvorschläge, so zog ich dann den Kurs bis zum Schluss durch, wenn auch etwas peinlich beschämt, aber es hat wirklich Spaß gemacht.

Fazit: Fit sein macht Spass

Einige Stunden sind vergangen und mein Tag näherte sich dem Ende zu. Das RochusFit ist ein erstklassiges Studio mit engagierten, kompetenten Mitarbeitern die dazu noch allesamt wirklich sehr nett und freundlich sind. Sie kennen ihre Kunden mit Namen und begrüßen diese am Eingang. Man fühlt sich gleich wohl. Das Ossendorfbad verfügt über ausreichende Parkplätze, sodass man selbst von etwas weiter her ins Rochus Fit zum Trainieren fahren kann. Besonders interessant ist für mich die Kombination aus Fitnessstudio, Hallenbad und Sauna. Natürlich muss man dafür etwas tiefer in die Tasche greifen, der günstigste Tarif kostet 52 Euro (Bad und Saunalandschaft bis 15 Uhr, 24 Monate), der teuerste 109 Euro, darin ist aber auch die Nutzung der Saunalandschaft im Agrippabad enthalten.

Für mich ist das Angebot wirklich eine Überlegung wert, so suche ich momentan selber nach einem geeigneten Studio zum Trainieren. Im RochusFit kann ich nicht nur Sport machen, sondern auch ein wenig Wellness und das für 52 Euro im Monat, wenn das nicht mal ein super Angebot ist.

* Dieser Beitrag entstand in freundlicher Kooperation mit der Kölnbäder GmbH.
Bildnachweis: Alle Fotos BKB Verlag

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