Kölsche Erholung im Agrippabad (Nicci)

Der 11.11. ist gerade vorbei und weil auch die Karnevalssession für uns alle sehr anstrengend sein kann, haben meine Bloggerkollegin Daisy und ich nach Relax-Möglichkeiten gesucht. Und so waren wir im Agrippabad, das im Herzen Köln in der Nähe des Neumarkts liegt und zu den Kölnbädern gehört. Hier findet man nicht nur Badespaß mit Sprungturm und Wasserrutsche, sondern auch einen komplexen Wellnessbereich für das seelische und körperliche Wohl.

Sponsored Post*

Die Oase Agrippabad

Am Empfangsbereich nahm uns Bademeister Hans an die Hand und führte uns in die oberen Etagen, wo sich der Wellnessbereich im Agrippabad befindet. Dort schlüpften wir in Bademantel und Handtuch, denn wie es sich aus hygienischen Gründen für eine Saunalandschaft gehört, gilt auch in dieser Oase: textilfreie Zone. Anschließend trafen wir Hans wieder, denn er hat uns mit seiner herrlichen kölschen Art einmal komplett durch den Saunabereich des Bades geführt. Er war viel größer als Daisy und ich erwartet hätten und auch der Außenbereich ist mit Blick auf den Dom oder den Wasserturm absolut nicht von schlechten Eltern.

Agrippa Bad, Köln, Kölnbäder, Wellness, Sauna, Domblick, Karneval

Eine großzügige zweistöckige mit Holzboden ausgelegte und Liegen ausgestattete Terrasse, die bei sonnigen Wetter definitiv eine Entspannungsphase wert ist! In der Gastronomie des Wellnessbereiches kann man gemütlich sitzen und hat einen schönen Blick auf die schillernde und lichtdurchflutete Badelandschaft von oben. Einen sehr positiven Eindruck hat bei uns die typisch kölsche familiäre Art hinterlassen. Immer wieder hieß es „Tach Hans!“ oder „Hans, watt läuf?“. Und auch der Bademeister kennt seine Besucher: „Jupp, watt iss mit dingem Rücken?“ und „Tina, bist du och at widder do?“ lächelte er seinen Stammgästen entgegen. Und von denen gibt es anscheinend eine ganze Menge. Denn auch untereinander grüßten die Gäste sich nicht nur aus Höflichkeit, sondern herzlich freundschaftlich.

Sauna & Co

Bei den einzelnen Aufgüssen und Anwendungen haben wir die nächste kölsche Frohnatur kennen elernt. Petra! Zuständige für Aufgüsse und Co. Während Daisy diverse Anwendungen wie den Kraxenofen oder das Kneippbecken ausprobierte, habe ich zunächst einen klassischen Aufguss bei Petra mitgemacht, bei dem sie den Teilnehmern ordentlich eingeheizt hat.

Agrippa Bad, Köln, Kölnbäder, Wellness, Sauna, Domblick, Karneval  Agrippa Bad, Köln, Kölnbäder, Wellness, Sauna, Domblick, Karneval

Die zweite „Aktion“ bestätigte erneut die familiäre Atmosphäre des Agrippabades. Es fand in der mit einem Pizzaofen ausgestatteten Backsauna statt. Und es wurde wirklich Pizza gebacken! Petra schob ein Blech bestückt mit Pizza Häppchen in den Ofen und heizte diesem ordentlich ein. Und während die davon ausgehende Wärme die Saunierenden zum Schwitzen brachte, unterhielt sie sich fröhlich mit ihren Gästen. Hier wurde nicht wie bei den üblichen Saunagängen geschwiegen, sondern munter gequatscht und vor allem gelacht. Nach einigen Minuten war das Gebäck dann fertig und man darf das Häppchen in oder außerhalb der Sauna ofenfrisch verputzen. Geniale Idee!

Agrippa Bad, Köln, Kölnbäder, Wellness, Sauna, Domblick, Karneval  Agrippa Bad, Köln, Kölnbäder, Wellness, Sauna, Domblick, Karneval

Neben der klassischen Sauna gehören auch noch ein Dampfbad und verschiedene Anwendungen wie der Hot Whirlpool, Fußbäder, andere Saunaarten und vor allem SabbiaMed dazu, wo man durch meditative Melodien in einem mit Sand ausgelegten Raum in richtiges entspannendes Urlaubsfeeling versetzt wird.

Saunabad – nicht Therme

Man sollte hier nicht mit den Erwartungen ankommen,  einen Wellnessbereich vorzufinden, der dem des auf der Schäl Sick liegenden Beauty Tempel oder vergleichbaren Thermen ähnelt. Der Saunabereich des Agrippabades gehört zu einem familienfreundlichen Spaßbad und erinnert trotz der sehr hochwertigen Ausstattung sowie Auswahl an Anwendungen auch leicht daran.

Agrippa Bad, Köln, Kölnbäder, Wellness, Sauna, Domblick, Karneval

Aber wer nach einem harten Wochenende „Fastelovend fiiere“ ein wenig Entspannung sucht, der ist hier goldrichtig. Denn vor allem über den Karnevalkommt von „Carne vale! Fleisch, lebe wohl!“und bringt den Charakter des Festes als Freudenfest vor der langen Fastenzeit zum Ausdruck bringt. kann man sich mit den Gästen und Mitarbeitern dieses Bades prächtig unterhalten. Kölsche Tön aus jeder Ecke! Ich werde bestimmt nochmal herkommen. Vor allem um den Mühlenkölsch-Aufguss mitzumachen, den ich bei diesem Besuch verpasst habe.

 

* Dieser Beitrag entstand in freundlicher Kooperation mit der Kölnbäder GmbH.
Bildnachweis: alle Fotos BKB Verlag.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.