Immer zwei Tage nach der Proklamationist die feierliche Amtseinführung des Kölner Dreigestirns und des Kölner Kinderdreigestirns: Der Prinz erhält die Narrenpritsche, mit der er das närrische Volk regiert und Griesgram, schlechte Laune und Sorgen vertreibt. Der Bauer bekommt als Zeichen für die Wehrhaftigkeit der Stadt die Stadtschlüssel übergeben, die Jungfrau erhält den Spiegel, in dem sie nicht nur ihre Schönheit bewundern, sondern zugleich dem Volk den Narrenspiegel vorhalten kann. More des großen Dreigestirns im Gürzenich wird im Theater am Tanzbrunnen das Kölner KinderdreigestirnIm Kölner Karneval haben Pänz seit 1965 ein eigenes Dreigestirn, das mit einer großen Party im Theater am Tanzbrunnen mit ganz vielen Kindern als Gästen vom Oberbürgermeister proklamiert wird. Danach beginnt für das Kinder-Trifolium eine anstrengende Session mit vielen Besuchen auf (Kinder-)Sitzungen und karitativen Veranstaltungen. Für ihre Auftritte haben sie eine Rede und ein eigens für sie komponiertes Lied gelernt, das sie für die Jecken singen. Zu den schönsten Terminen gehören Besuche bei der Feuerwehr und im Zoo. Höhepunkte der Session sind die Fahrt im eigenen Wagen im Rosenmontagszug und im Ehrenfelder Dienst... More von Oberbürgermeisterin Henriette Reker proklamiert. Seit Sonntag regieren nun PrinzDer Prinz Karneval ist der höchste Repräsentant des Kölner Karnevals. und wird vom Bauer und der Jungfrau begleitet. Sein Ornat ähnelt der Robe früherer hoch gestellter Adeligen. Der Prinz trägt ein weißes Unterkleid, darüber einen prächtigen mit Mantel mit Hermelinbesatz, Pluderhosen, weiße Strumpfhosen und rote Schuhe, wie sie früher die Könige und Päpste trugen. Auf dem Kopf hat er einen Hut mit vier Fasanenfedern. Die Farben haben eine besondere Bedeutung: Die weiße und die rote Feder stehen für die Stadt Köln, die gelbe für die Kirche und die grüne für die Menschen. Als Insignie erhält er eine Pritsche. Si... More Ole I., BauerDer Bauer ist teil des Kölner Dreiugestirns. „Seine Deftigkeit“ symbolisiert die Wehrhaftigkeit der alten Reichsstadt Köln. Der Bauer geht auf eine historische Figur zurück. 1288 besiegten die Kölner Bürger den Erzbischof in der Schlacht von Worringen und regierten von da an in Köln. Unter ihnen soll auch der Bauer gewesen sein, der mit dem Dreschflegel kämpfte und die Stadtschlüssel am Arm trug. Der Bauer ist immer der Stärkste im Dreigestirn und muss die Stadt beschützen. Deshalb trägt er einen Hut mit 125 Pfauenfedern auf dem Kopf. Der ist sehr schwer und wiegt 1,6 Kilogramm. Die Pfauenfedern stehen für die Unst... More Anton und JungfrauDie Jungfrau, „Ihre Lieblichkeit“, ist als beschützende Mutter Colonia Teil des Kölner Dreigestirns. Sie trägt ein Gewand wie die römische Stadtgründerin Agrippina und eine Krone, die wie eine Mauerkrone aussieht. Sie steht als Zeichen dafür, dass die Kölner Stadtmauer nicht erobert werden kann. Bei der Proklamation erhält die Jungfrau einen Spiegel, den sie den Jecken vorhalten kann, wenn diese sich nicht an die Regeln halten. More Philippa über die jecken Pänznennen die Kölner ihre Kinder. More.
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