Kölner Dreigestirn oder „Das Wunder der 5. Jahreszeit“ (Frank)
Was für ein DreigestirnDreigestirn, auch Trifolium genannt, besteht aus Prinz, Bauer und Jungfrau. Sie sind die obersten Repräsentanten des Kölner Karnevals und bekommen bei der Proklamation die Macht über die Stadt bis Aschermittwoch übertragen. Seit 1883 bilden sie eine feste Einheit, seit 1938 werden sie als Dreigestirn bezeichnet. More! „Zack!“, schon flech die Kapp en d’r Eck. Mit energischem Schwung setzt sich die Kölner JungfrauDie Jungfrau, „Ihre Lieblichkeit“, ist als beschützende Mutter Colonia Teil des Kölner Dreigestirns. Sie trägt ein Gewand wie die römische Stadtgründerin Agrippina und eine Krone, die wie eine Mauerkrone aussieht. Sie steht als Zeichen dafür, dass die Kölner Stadtmauer nicht erobert werden kann. Bei der Proklamation erhält die Jungfrau einen Spiegel, den sie den Jecken vorhalten kann, wenn diese sich nicht an die Regeln halten. More, verkörpert durch Ex-Prinzentochter Mariesiehe Funke(n)Mariechen More Kirsch, stattdessen die goldene Krone aufs Haupt. Da hat wohl jemand an Wieverfastelovend, an dem im Rheinland traditionell die weiblichen Jecken im Mittelpunkt stehen, viel Selbstbewusstsein aufgetankt. Denn fast könnte man meinen, der Selbstkrönung von Napoleon beizuwohnen.

Doch was hier stattfindet, ist kein historisches Spektakel. Vielmehr hat die Mayersche Buchhandlung in Koeln-Nippes am Karnevalsfreitag zur Lesung mit Christina Kirsch geladen. Sie ist die Gattin von Ex-Prinz Holger I. (Holger Kirsch) und hat das Buch „Das Wunder der 5. Jahreszeit“ geschrieben. Erschienen 2016 im Marzellen Verlag, wird hier in Form eines Märchens erklärt, was Kinder über das Kölner DreigestirnDreigestirn, auch Trifolium genannt, besteht aus Prinz, Bauer und Jungfrau. Sie sind die obersten Repräsentanten des Kölner Karnevals und bekommen bei der Proklamation die Macht über die Stadt bis Aschermittwoch übertragen. Seit 1883 bilden sie eine feste Einheit, seit 1938 werden sie als Dreigestirn bezeichnet. More wissen sollten.

Die Gattin des Jeckenoberhaupts der Session 2015 hat gleich ihr ganzes „Gefolge“ mitgebracht, welches sinnigerweise von Haus aus in der Göttersiedlung am Königsforst residiert: Gemahl Holger sowie ihre „Prinzessinnen“ Mariesiehe Funke(n)Mariechen More, Grete und Frida. Auch „Zofe“ Vivi, ist dabei – und zwar nicht nur als Staffage, sondern als eine der Hauptpersonen. Denn Viviane Lopez, die sich im Hause Kirsch als Au-pair-Maedchen verdingt, hat das „Wunder der 5. Jahreszeit“ mit ebenso originellen wie farbenprächtigen Illustrationen „untermalt“.

Lesung mit Theater
Damit sich die karnevalistische „Vorlesung“ von Frau „Professor“ Kirsch möglichst anschaulich gestaltet, wird das Ganze von jungen Narren als Jeckenspill aufgeführt. Der Kölner Bürgermeister, dargestellt von Arwed von Oertzen, verzaubert drei mutige Kinder zum Kölner DreigestirnDreigestirn, auch Trifolium genannt, besteht aus Prinz, Bauer und Jungfrau. Sie sind die obersten Repräsentanten des Kölner Karnevals und bekommen bei der Proklamation die Macht über die Stadt bis Aschermittwoch übertragen. Seit 1883 bilden sie eine feste Einheit, seit 1938 werden sie als Dreigestirn bezeichnet. More: Max Monecke wird zum PrinzDer Prinz Karneval ist der höchste Repräsentant des Kölner Karnevals. und wird vom Bauer und der Jungfrau begleitet. Sein Ornat ähnelt der Robe früherer hoch gestellter Adeligen. Der Prinz trägt ein weißes Unterkleid, darüber einen prächtigen mit Mantel mit Hermelinbesatz, Pluderhosen, weiße Strumpfhosen und rote Schuhe, wie sie früher die Könige und Päpste trugen. Auf dem Kopf hat er einen Hut mit vier Fasanenfedern. Die Farben haben eine besondere Bedeutung: Die weiße und die rote Feder stehen für die Stadt Köln, die gelbe für die Kirche und die grüne für die Menschen. Als Insignie erhält er eine Pritsche. Si... More Karnevalkommt von „Carne vale! Fleisch, lebe wohl!“und bringt den Charakter des Festes als Freudenfest vor der langen Fastenzeit zum Ausdruck bringt. More gekürt. Denn schon sein Geburtsdatum am Elften im Elften empfiehlt ihn für höhere Weihen im Kölschen Fasteleer. Da er zudem als 9.999 Baby zur Welt kam, wurde er außerdem zum Ehrenleutnant der Nippeser Bürgerwehr ernannt.

Zum BauerDer Bauer ist teil des Kölner Dreiugestirns. „Seine Deftigkeit“ symbolisiert die Wehrhaftigkeit der alten Reichsstadt Köln. Der Bauer geht auf eine historische Figur zurück. 1288 besiegten die Kölner Bürger den Erzbischof in der Schlacht von Worringen und regierten von da an in Köln. Unter ihnen soll auch der Bauer gewesen sein, der mit dem Dreschflegel kämpfte und die Stadtschlüssel am Arm trug. Der Bauer ist immer der Stärkste im Dreigestirn und muss die Stadt beschützen. Deshalb trägt er einen Hut mit 125 Pfauenfedern auf dem Kopf. Der ist sehr schwer und wiegt 1,6 Kilogramm. Die Pfauenfedern stehen für die Unst... More wird Max Hänsel auserkoren. Und als Kölner JungfrauDie Jungfrau, „Ihre Lieblichkeit“, ist als beschützende Mutter Colonia Teil des Kölner Dreigestirns. Sie trägt ein Gewand wie die römische Stadtgründerin Agrippina und eine Krone, die wie eine Mauerkrone aussieht. Sie steht als Zeichen dafür, dass die Kölner Stadtmauer nicht erobert werden kann. Bei der Proklamation erhält die Jungfrau einen Spiegel, den sie den Jecken vorhalten kann, wenn diese sich nicht an die Regeln halten. More darf sich, wie eingangs bereits erwähnt, Mariesiehe Funke(n)Mariechen More Kirsch in Schale werfen. Moderiert wird die „Krönungszeremonie“ von Holger Kirsch. Aus seinem Mund erfährt die mit großen Augen zuschauende Kinderschar nebst (Groß-)Eltern, was es mit dem Kopfschmuck des Prinzen auf sich hat. Die rote und die weiße Fasanenfeder repräsentiert die Stadt Köln. Die gelbe Fasanenfeder steht für die Kirche und die grüne für die Menschen.
Das Dreigestirn wird komplett
Auch den BauerDer Bauer ist teil des Kölner Dreiugestirns. „Seine Deftigkeit“ symbolisiert die Wehrhaftigkeit der alten Reichsstadt Köln. Der Bauer geht auf eine historische Figur zurück. 1288 besiegten die Kölner Bürger den Erzbischof in der Schlacht von Worringen und regierten von da an in Köln. Unter ihnen soll auch der Bauer gewesen sein, der mit dem Dreschflegel kämpfte und die Stadtschlüssel am Arm trug. Der Bauer ist immer der Stärkste im Dreigestirn und muss die Stadt beschützen. Deshalb trägt er einen Hut mit 125 Pfauenfedern auf dem Kopf. Der ist sehr schwer und wiegt 1,6 Kilogramm. Die Pfauenfedern stehen für die Unst... More ziert ein prächtiger Kopfschmuck. Die 125 Pfauenfedern auf seinem mächtigen Hut bezeugen seine Wehrhaftigkeit. Denn dem Pfau können selbst giftige Pflanzen nichts anhaben. Schließlich versinnbildlicht die Krone der JungfrauDie Jungfrau, „Ihre Lieblichkeit“, ist als beschützende Mutter Colonia Teil des Kölner Dreigestirns. Sie trägt ein Gewand wie die römische Stadtgründerin Agrippina und eine Krone, die wie eine Mauerkrone aussieht. Sie steht als Zeichen dafür, dass die Kölner Stadtmauer nicht erobert werden kann. Bei der Proklamation erhält die Jungfrau einen Spiegel, den sie den Jecken vorhalten kann, wenn diese sich nicht an die Regeln halten. More die Zinnen der Kölner Stadtmauer, und ihr Gewand erinnert daran, wer die Domstadt aus der Taufe hob: Kaiserin Agrippina. „So uneinnehmbar und schön wie Mutter Colonia sollst Du sein!“, gibt Ex-Prinz Holger ihr mit auf dem Weg.

Doch beziehungsweise gerade auch während der 5. Jahreszeit ist das Regieren ein anstrengendes Geschäft. Denn es ist nicht immer einfach, das im Rheinland besonders ausgelassen feiernde Jeckenvolk im Zaun zu halten. Daher winkt dem DreigestirnDreigestirn, auch Trifolium genannt, besteht aus Prinz, Bauer und Jungfrau. Sie sind die obersten Repräsentanten des Kölner Karnevals und bekommen bei der Proklamation die Macht über die Stadt bis Aschermittwoch übertragen. Seit 1883 bilden sie eine feste Einheit, seit 1938 werden sie als Dreigestirn bezeichnet. More ein reicher Lohn: „Wenn Ihr Eure Sache gut macht“, stellt Moderator Holger Kirsch in Aussicht, „verleiht der Bürgermeister dem Prinzen ein fünfte Feder.“ Dann dürfen die Drei zu Rosenmontag in einem prächtigen Zug durch die Stadt ziehen und den Jecken am Wegesrand ein freudiges AlaafAlaaf ist das wichtigste Wort im Kölner Karneval, Schlachtruf aller kölschen Jecken und wird ständig und immer dreimal gerufen. zurufen.

Nun wissen die kleinen und die großen Jecken, warum es heute wieder soweit ist: Petrus gebietet dem Regen Einhalt. Den Sonnenschein tragen die Kölner ohnehin im Herzen. Und im Überschwang der fulminanten heutigen Jeckenparade werden PrinzDer Prinz Karneval ist der höchste Repräsentant des Kölner Karnevals. und wird vom Bauer und der Jungfrau begleitet. Sein Ornat ähnelt der Robe früherer hoch gestellter Adeligen. Der Prinz trägt ein weißes Unterkleid, darüber einen prächtigen mit Mantel mit Hermelinbesatz, Pluderhosen, weiße Strumpfhosen und rote Schuhe, wie sie früher die Könige und Päpste trugen. Auf dem Kopf hat er einen Hut mit vier Fasanenfedern. Die Farben haben eine besondere Bedeutung: Die weiße und die rote Feder stehen für die Stadt Köln, die gelbe für die Kirche und die grüne für die Menschen. Als Insignie erhält er eine Pritsche. Si... More, BauerDer Bauer ist teil des Kölner Dreiugestirns. „Seine Deftigkeit“ symbolisiert die Wehrhaftigkeit der alten Reichsstadt Köln. Der Bauer geht auf eine historische Figur zurück. 1288 besiegten die Kölner Bürger den Erzbischof in der Schlacht von Worringen und regierten von da an in Köln. Unter ihnen soll auch der Bauer gewesen sein, der mit dem Dreschflegel kämpfte und die Stadtschlüssel am Arm trug. Der Bauer ist immer der Stärkste im Dreigestirn und muss die Stadt beschützen. Deshalb trägt er einen Hut mit 125 Pfauenfedern auf dem Kopf. Der ist sehr schwer und wiegt 1,6 Kilogramm. Die Pfauenfedern stehen für die Unst... More und JungfrauDie Jungfrau, „Ihre Lieblichkeit“, ist als beschützende Mutter Colonia Teil des Kölner Dreigestirns. Sie trägt ein Gewand wie die römische Stadtgründerin Agrippina und eine Krone, die wie eine Mauerkrone aussieht. Sie steht als Zeichen dafür, dass die Kölner Stadtmauer nicht erobert werden kann. Bei der Proklamation erhält die Jungfrau einen Spiegel, den sie den Jecken vorhalten kann, wenn diese sich nicht an die Regeln halten. More für all die Mühen der vergangenen Wochen entlohnt. Kamellehochdeutsch Bonbons, werden im Zug geworfen. Dazu zählen nicht nur einfache Bonbons, sondern auch Waffeln, Weingummis, Schokolade, Pralinen und Ähnliches. More! Strüssjer! Bützjer!
Kölsche Lieder
Abschließend fröhnt das Auditorium in der Mayerschen dem kölschen Liedgut und erfährt dabei, was die Jecken im Rheinland besonders verbindet: das gemeinsame Singen und Schunkeln. Dabei zeigen vor allem die Pänznennen die Kölner ihre Kinder. More, welch motorische Talente bereits in ihnen schlummern. Zu den schier endlosen Strophen von „Ohne Dom, ohne Rhing, ohne Sunnesching“ imitieren sie geschickt mit den Händen die dazu eigens kreierte Zeichensprache von Micky Nauber, dem Sänger der Domstürmer. Beim gefühlt 111 „Oh, Oh, Oh, Oh, Oh habe ich es dann endlich auch kapiert.

In diesem Sinn ein von Herzen kommendes AlaafAlaaf ist das wichtigste Wort im Kölner Karneval, Schlachtruf aller kölschen Jecken und wird ständig und immer dreimal gerufen. auf alle kleinen und großen Pappnasen sowie auf das Wunder der 5. Jahreszeit.
P.S. Alle Einnahmen aus dem Verkauf des Kinderbuches gehen an den Verein Laachende Hätze e.V., der benachteiligte Kinder in Köln unterstützt.










