Prinzen Garde – Mit Stolz in die neue Session (Red.)
Köln, 8. Dezember 2025: Jahrespressegespräch der Prinzen-Garde. Diesmal online (Spart viel Zeit!) und nicht wie gewohnt im Prinzen-Turm in der Stadtmauer, dem Stammquartier der Garde.
Pressesprecher Dr. Martin Küster gab einen Überblick über die Aktivitäten im vergangenen Jahr und zog zu recht das Fazit: Die Uniform ist weiss mit rot, das Garde-Leben aber durchaus bunt. Höhepunkt der Zeit zwischen den Sessionen war das Sommerfest im Club Astoria, wo FK-Präsident Christoph Kuckelkorn als Überraschungsgast verkündete, dass die Prinzen Garde das Dreigestirn der Session 2026 stellen wird.

Für das übrige Jahr stand damit im Zentrum aller Überlegungen, wie die Dreigestirns-Session gebührend gefeiert werden kann. Traditionell beginnt die Session mit dem Generalkorpsappell am 8. Januar, diesmal gefolgt von der Proklamationist die feierliche Amtseinführung des Kölner Dreigestirns und des Kölner Kinderdreigestirns: Der Prinz erhält die Narrenpritsche, mit der er das närrische Volk regiert und Griesgram, schlechte Laune und Sorgen vertreibt. Der Bauer bekommt als Zeichen für die Wehrhaftigkeit der Stadt die Stadtschlüssel übergeben, die Jungfrau erhält den Spiegel, in dem sie nicht nur ihre Schönheit bewundern, sondern zugleich dem Volk den Narrenspiegel vorhalten kann. More des Dreigestirns am 11.1.2026 im Gürzenich. Danach dann sieben Sitzungen, ein Fest in weiss-rot, zwei Tanzveranstaltungen und ein Litewka-Abend. Dieses Programm gilt natürlich nur für das Korps.

Das Dreigestirn (Prinz Niklas I. (Jüngling), Bauer Clemens (von Blanckart) und Jungfrau Aenne (Stefan Blatt) und die Equipe des Prinzen haben nämlich von ihrer Proklamationist die feierliche Amtseinführung des Kölner Dreigestirns und des Kölner Kinderdreigestirns: Der Prinz erhält die Narrenpritsche, mit der er das närrische Volk regiert und Griesgram, schlechte Laune und Sorgen vertreibt. Der Bauer bekommt als Zeichen für die Wehrhaftigkeit der Stadt die Stadtschlüssel übergeben, die Jungfrau erhält den Spiegel, in dem sie nicht nur ihre Schönheit bewundern, sondern zugleich dem Volk den Narrenspiegel vorhalten kann. More bis Aschermittwochbeginnt die Fastenzeit. In den katholischen Kirchen wird am Morgen eine Messe gefeiert, in der die Palmzweige, die am letzten Palmsonntag gesegnet wurden, verbrannt werden und aus ihrer Asche ein Kreuz als Symbol der Buße und Reinigung auf die Stirn der Gläubigen vom Priester gezeichnet. Mittags steht traditionell Fisch auf dem Speiseplan, denn nach katholischer Liturgie ist der Aschermittwoch ein strenger Fastentag, an dem man sich nur einmal satt essen und auf Fleisch verzichten sollte. More praktisch keine Zeit mehr.

Neu in der nächsten Session wir ein neues Veranstaltungsformat speziell für Kinder sein. Am 26. Januar 2026 startet im Lindner Hotel der Spass für die Kleinen und die nicht ganz so Kleinen. Der neunjährige Kinderkommandant Christoph Ollig wird übt derzeit schon fleißig die Moderation und wird dabei unterstützt durch Veranstaltungs-Routinier Markus Gottschalk. Kindgerecht ist auch der Eintritt: 8€ für Kinder und 15€ für die begleitenden Erwachsenen.



Auch im nächsten Jahr wird es wieder den inzwischen gut etablierten „Prinzen-Schwof“ in der Wolkenburg (23. Januar 2026) geben. Diesmal allerdings moderiert von Sandra Wüst, die einmal den verhinderten Niklas Jüngling vertreten wird. Ein „Weniger“ an karnevalistischer „Professionalität“ ist in diesem Fall wohl nicht zu erwarten.

Bewährt hat sich auch die Aktion „Garde Vital„. Dabei wurde in den vergangenen Jahren nicht nur den Kameraden der Prinzen Garde die Möglichkeit gegeben, sich zur Früherkennung von Hautkrebs, Darmkrebs oder Kardiogesundheit von Spezialisten beraten zu lassen. In dieser Session steht das Thema „Männergesundheit“ auf der Agenda. Dr. Oliver Gralla gibt dazu nicht nur medizinisch relevante Tipps, er weiss auch, wie Karnevalisten zu motivieren sind. Damit wir noch lang mit Freude Fastelovend feiern können.
Alles in allem ein volles Programm, das die Prinzen- Garde für die neue Session geplant hat. Aber das etwas „angestaubte“ Image, das die Mehlsäck wohl einmal gehabt haben, gehört seit einiger zeit der Vergangenheit an. Wir freuen uns jedenfalls auf eine fröhliche Session mit der „Prinzen-Garde“.














