Start in die neue Session – Appell der Bürgergarde „blau-gold“ (Vera)
Mit dem Appell der Bürgergarde „blau-gold“ ist für mich die neue Session offiziell gestartet. Kurze Session bedeutet, es läuft noch mehr parallel und kaum hat man das Silvester Sektglas abgestellt, geht es schon rein in das jecke Treiben. Die Woche der Korps-Appelle ist immer ein erstes „hey wie gehts, Frohes Neues, endlich gehts wieder los, hier ein Ordenwerden auch im Karneval als Anerkennung für besondere Verdienste verliehen. Freunde und Förderer der Gesellschaften, Künstler, illustre Gäste und edle Spender werden mit Orden ausgezeichnet, aber auch jeder Jeck kann sich selber einen Sessionsorden kaufen. Sollten Orden in den Anfängen einmal die Ordensflut der preußischen Obrigkeit persiflieren, sind sie inzwischen zu begehrten Sammlerobjekten geworden. Denn die Karnevalsgesellschaften haben den Ehrgeiz, jedes Jahr künstlerisch wertvolle und aktuelle Exemplare zu entwickeln, und so gibt es in jeder Session eine Vielzahl an bunt schillernden Orden. Besonders begehrt ist die P... More“… Alle freuen sich, schießen sich in die Uniform und tauchen ein in die Session.

Zahlreiche Präsidenten und Präsidentinnen unterschiedlichster Gesellschaften gaben sich die Klinke in die Hand, ebenso Vertreter des Festkomitee Kölner Karnevalvertritt die Interessen von mehr als hundert Karnevalsgesellschaften und Vereinen. Seine Aufgabenliste reicht von der Organisation des Rosenmontagszuges, der Wahl und Vorbereitung des Dreigestirns, der Durchführung der Proklamation, der Jugend- und Nachwuchsförderung über die Darstellung des Kölner Karnevals in der Presse, die Vermarktung des Sessionslogos, die Übertragungsrechte für Hörfunk- und Fernsehsitzungen, die Vertretung gegenüber Stadt und Öffentlichkeit bis hin zur Dokumentation der eigenen Geschichte im Kölner Karnevalsmuseum. More, die in großer Abordnung anwesend waren. Auch das designierte DreigestirnDreigestirn, auch Trifolium genannt, besteht aus Prinz, Bauer und Jungfrau. Sie sind die obersten Repräsentanten des Kölner Karnevals und bekommen bei der Proklamation die Macht über die Stadt bis Aschermittwoch übertragen. Seit 1883 bilden sie eine feste Einheit, seit 1938 werden sie als Dreigestirn bezeichnet. More verfolgte den Abend als Gäste und noch ohne Bühnenpräsenz – dafür stehen ja noch ausreichend Termine im Kalender.

EhrenamtFast alle Jecken arbeiten ehrenamtlich, d.h., sie übernehmen die Aufgaben in ihrer Freizeit und bekommen kein Geld dafür. Der Karneval wird von vielen Menschen getragen, die mit Herzblut das Brauchtum an nachfolgende Generationen weitergeben. Sie trainieren die Tanzgruppen, organisieren die Sitzungen, führen die Veedelszüge durch, besuchen alte und kranke Jecken, sammeln Spenden für Menschen mit wenig Geld und, und, und. Ohne diese freiwilligen Helferinnen und Helfer gäbe es keinen Fastelovend. More, Treue und große Spendenbereitschaft
Ein zentrales Element des Abends war das ehrenamtliche Engagement. Insgesamt kamen 17.777,77 Euro an Spenden zusammen, um den Appell auszurichten. Als Dankeschön erhielt jeder Spender ein persönliches Bild – eine schöne Geste, die Nähe und Wertschätzung ausdrückt.



Besonders geehrt wurde auch Präsident Markus Wallpott für stolze 45 Jahre Mitgliedschaft. Ein beeindruckendes Zeichen von Beständigkeit und Loyalität für seine Garde.

14 neue Gardisten legten ihren feierlichen Schwur auf die Fahne ab, erhielten ihr Korpskreuz und sind jetzt ebenso stolz dabei zu sein. Ebenso verliehen wurden Spangen in Bronze, Silber und Gold, ergänzt durch Regel- und Sonderbeförderungen.

Auch finanziell zeigte sich die enorme Unterstützung im Korps: 52.000 Euro kamen an Senatsspende zusammen. 9.000 Euro allein für die Uniformen neuer Gardisten.
Besondere Ehrung mit persönlicher Note
Ein emotionaler Höhepunkt des Abends war die doppelte Auszeichnung von Marcel Krahforst. Zunächst erhielt er die Spange in Gold, bevor ihm anschließend vom Festkomitee der auch noch der Verdienstorden in Silber für seine ehrenamtlichen Verdienste um den Kölner Karnevalkommt von „Carne vale! Fleisch, lebe wohl!“und bringt den Charakter des Festes als Freudenfest vor der langen Fastenzeit zum Ausdruck bringt. More verliehen wurde. Überreicht wurde diese Auszeichnung mit einem ganz besonderen Moment: seine Frau Nadine Krahforst stand zusammen mit ihren FK-Vorstandskollegen auf der Bühne und überreichte ihm den Ordenwerden auch im Karneval als Anerkennung für besondere Verdienste verliehen. Freunde und Förderer der Gesellschaften, Künstler, illustre Gäste und edle Spender werden mit Orden ausgezeichnet, aber auch jeder Jeck kann sich selber einen Sessionsorden kaufen. Sollten Orden in den Anfängen einmal die Ordensflut der preußischen Obrigkeit persiflieren, sind sie inzwischen zu begehrten Sammlerobjekten geworden. Denn die Karnevalsgesellschaften haben den Ehrgeiz, jedes Jahr künstlerisch wertvolle und aktuelle Exemplare zu entwickeln, und so gibt es in jeder Session eine Vielzahl an bunt schillernden Orden. Besonders begehrt ist die P... More – von Christoph Kuckelkorn hätte er vermutlich keinen Kuss dazu bekommen :-p


„Wallpotts Bürgergarde blau-gold“ – auch organisatorisch
Der Name ist Programm: Chris Wallpott übernimmt künftig das Amt des Schriftführers und setzt damit die familiäre und inhaltliche Prägung der Gesellschaft fort.

Stimmungsvoller Ausklang
Für die musikalische Energie des Abends sorgte Stadtrand, die den Saal spürbar zum Beben brachte und dem offiziellen Teil einen ausgelassenen, karnevalistischen Abschluss verlieh.

Ein Appell, der gezeigt hat, was den Kölner Karnevalkommt von „Carne vale! Fleisch, lebe wohl!“und bringt den Charakter des Festes als Freudenfest vor der langen Fastenzeit zum Ausdruck bringt. More ausmacht: Tradition, EhrenamtFast alle Jecken arbeiten ehrenamtlich, d.h., sie übernehmen die Aufgaben in ihrer Freizeit und bekommen kein Geld dafür. Der Karneval wird von vielen Menschen getragen, die mit Herzblut das Brauchtum an nachfolgende Generationen weitergeben. Sie trainieren die Tanzgruppen, organisieren die Sitzungen, führen die Veedelszüge durch, besuchen alte und kranke Jecken, sammeln Spenden für Menschen mit wenig Geld und, und, und. Ohne diese freiwilligen Helferinnen und Helfer gäbe es keinen Fastelovend. More, Gemeinschaft – sowie Familie und Herz.














