Ehrenamt: Ford bewegt (Brigitte)
Seit 75 Jahren sind die Ford Werke Köln Partner des Festkomitees Kölner Karnevalkommt von „Carne vale! Fleisch, lebe wohl!“und bringt den Charakter des Festes als Freudenfest vor der langen Fastenzeit zum Ausdruck bringt. More und unterstützen mit der Bereitstellung ihrer Autos und eines Fahrdiensts das jecke Geschehen in der Stadt. Was bedeutet das für die Mitarbeitenden, die hier ehrenamtlich tätig sind?
Was 1951 mit einem Ford Taunus 17M P3 und einem Ford Transit FK 1000 im Rosenmontagszugist der Höhepunkt der jecken Session, bei dem sich rund eine Million Jecke am Straßenrand drängeln, um gemeinsam das „schönste Ereignis“ im ganzen Jahr – wie die Kölner meinen – zu feiern. Alle Infos unter www.koelnerkarneval.de/karnevalszuege/.rosenmontagszug/ More begann, ist im Laufe der Jahre auf eine Flotte von heute 75 Fahrzeugen angewachsen. Hinzu kommen noch 72 Ford-Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die für den Fahrdienst freigestellt werden. Ohne das Engagement von Ford müssten das kleine und große Kölner Dreigestirn und ihre Equipen sowie der Festkomitee-Präsident wohl mit der KVB von Termin zu Termin fahren. Und ohne die Ford- Autos gäbe es im Rosenmontagszugist der Höhepunkt der jecken Session, bei dem sich rund eine Million Jecke am Straßenrand drängeln, um gemeinsam das „schönste Ereignis“ im ganzen Jahr – wie die Kölner meinen – zu feiern. Alle Infos unter www.koelnerkarneval.de/karnevalszuege/.rosenmontagszug/ More eine große Lücke.

Von links nach rechts: Lutz Schade (Vizepräsident Festkomitee Kölner Karnevalvertritt die Interessen von mehr als hundert Karnevalsgesellschaften und Vereinen. Seine Aufgabenliste reicht von der Organisation des Rosenmontagszuges, der Wahl und Vorbereitung des Dreigestirns, der Durchführung der Proklamation, der Jugend- und Nachwuchsförderung über die Darstellung des Kölner Karnevals in der Presse, die Vermarktung des Sessionslogos, die Übertragungsrechte für Hörfunk- und Fernsehsitzungen, die Vertretung gegenüber Stadt und Öffentlichkeit bis hin zur Dokumentation der eigenen Geschichte im Kölner Karnevalsmuseum. More), Dirk Ellenbeck (Direktor Kommunikation Öffentlichkeitsarbeit, Ford Deutschland, Österreich und Schweiz), Kölner Dreigestirn 2026: Jungfrau Aenne, Prinz Niklas, Bauer Clemens und Christoph Herr (Managing Director, Ford Deutschland, Österreich und Schweiz)
Ford Werke Köln
Jahr für Jahr stellen Ford-Mitarbeiterinnen und – Mitarbeiter ihren freien Tag in den Dienst des Karnevals: Die einen fahren ehrenamtlich die Bagage- und Servicewagen, während andere als Mechatroniker und Mechatronikerinnen dafür sorgen, dass der Zoch reibungslos läuft. In all den Jahren haben die Ford Werke mehr als 3.700 Fahrzeuge zur Verfügung gestellt und die Bagagewagen über 3.000 Tonnen Wurfmaterial transportiert.

Wie sieht der Rosenmontag für einen Ford-Mitarbeitenden aus?
Dazu haben wir mit Detlef Winters gesprochen. Seit fast zwanzig Jahren sitzt er am Steuer eines Bagagewagens im Kölner Rosenmontagszug – für seinen Arbeitgeber Ford. Während Familie und Freunde in seinem Veedel Worringen feiern und den dortigen Zoch besuchen, fährt er durch die Innenstadt, mitten im Herzen des Fastelovends.

Den Anstoß gab sein Bruder, der seit dem Jahr 2000 Bagagewagen fährt. Als Ford neue Fahrer und Fahrerinnen suchte, sagte Winters sofort zu: „Mir war wichtig, damit etwas zum kölschen Kulturgut beizutragen.“ 2007 war er zunächst als Ersatzfahrer eingeplant – doch schon nach 30 Minuten saß er am Steuer, weil jemand ausgefallen war. Seitdem chauffiert er Jahr für Jahr den Transit durch die engen Straßen des Zochs.

Vor dem großen Tag gibt es eine Sicherheitsschulung, bei der alle Fahrer und Fahrerinnen über enge Stellen, Baustellen und Besonderheiten informiert werden. Für Winters ist die Severinstraße immer wieder die größte Herausforderung: „Sie ist so schmal, dass keine Absperrgitter aufgestellt werden können. Da laufen schon mal Kinder plötzlich auf die Straße.“ Auch gefährlich: kleine Schnapsfläschchen, die Jecken vor die Reifen werfen – sie könnten den Wagen beschädigen oder zu Geschossen werden.
Der Rosenmontagszugist der Höhepunkt der jecken Session, bei dem sich rund eine Million Jecke am Straßenrand drängeln, um gemeinsam das „schönste Ereignis“ im ganzen Jahr – wie die Kölner meinen – zu feiern. Alle Infos unter www.koelnerkarneval.de/karnevalszuege/.rosenmontagszug/ More beginnt für Winters mitten in der Nacht. Um 3:15 Uhr treffen sich die Fahrer und Fahrerinnen, werden per Shuttle zum Maarweg ins Festkomitee gebracht und dort mit einem Frühstück gestärkt. Anschließend geht es in die Ehrenfelder Halle, wo die beladenen Transits bereitstehen. Im Konvoi fahren sie zurück und reihen sich nach einen festgelegten Plan zwischen Fest- und Persiflagewagen ein. Gegen 7 Uhr rollen sie zu den Aufstellplätzen in der Südstadt.
Je nach Position wartet man dann mehrere Stunden, bis der Zoch startet – um 10 Uhr oder auch erst am Nachmittag. Nach dem Zug begleiten die Bagagewagen die Persiflagewagen zurück, die Transits werden in die Halle gefahren, und erst dann geht es nach Hause. „Mein längster Rosenmontag endete um 19 Uhr“, erinnert sich Winters.
Warum das Ehrenamt?
Für ihn ist die Sache klar: „Ich möchte den Menschen etwas geben, ihnen Zeit schenken.“ Dieses Engagement lebt er auch im Vorstand des Worringer Gartenvereins. Sein Dank? Die Freude der Jecken am Straßenrand, die lachenden Kinder oder Freunde und Freundinnen, die ihm im Zoch zuwinken. Unvergesslich war für ihn der letzte Zoch, als Ministerpräsident Hendrik Wüst in einer Fußgruppe mitlief und Winters die Sicherheitsmaßnahmen aus nächster Nähe erlebte.
Und es gibt noch ein Dankeschön: Als Anerkennung ihres ehrenamtlichen Einsatzes schenkt Ford seinen Fahrerinnen und Fahrern einen zusätzlichen freien Arbeitstag.
Fotos ©Ford Werke Köln, @Joachim Badura (Rosenmontagszug)













