Endlich PriPro (Vera)
Gestern Abend hieß es für mich: Premiere bei der Prinzenproklamation. Zum ersten Mal durfte ich diese besondere Veranstaltung des Festkomitees Kölner Karnevalkommt von „Carne vale! Fleisch, lebe wohl!“und bringt den Charakter des Festes als Freudenfest vor der langen Fastenzeit zum Ausdruck bringt. More nicht nur erleben, sondern auch als Blogger-Fotografin begleiten. Ein Abend, der ganz im Zeichen des kölschen Karnevals stand – festlich, laut, herzlich und voller Vorfreude auf das, was jetzt vor uns liegt.
„Sehen und gesehen werden“ – Vertreter aus Politik, Kirche, Kultur, Sport, Medien und Wirtschaft waren ebenso anwesend wie zahlreiche Präsidentinnen und Präsidenten der Traditionskorpsist eine Ehrenbezeichnung. Zum Traditionskorps wird eine Gesellschaft vom Festkomitee-Praesidenten ernannt, weil sie sich mit ihrer Brauchtumsförderung in den historischen Uniformen um den Karneval verdient gemacht hat. Derzeit gibt es im Kölner Karneval neun Traditionskorps: die Roten und die Blauen Funken, die Ehrengarde, die Nippeser Bürgerwehr, die Bürgergarde blau-gold, die Prinzengarde, die Altstädter, der Treue Husar und das Reiterkorps Jan von Werth. More, ehemalige Tollitäten und viele bekannte Gesichter des Kölner Karnevals. Die Gästeliste las sich entsprechend eindrucksvoll – vom Oberbürgermeister über Medienvertreter bis hin zu Persönlichkeiten, die den Karnevalkommt von „Carne vale! Fleisch, lebe wohl!“und bringt den Charakter des Festes als Freudenfest vor der langen Fastenzeit zum Ausdruck bringt. More seit Jahrzehnten prägen.

Trotz der großen Namen war die Stimmung angenehm locker. Viel Lachen, viele Umarmungen, viele Gespräche – und vor allem: eine spürbare kollektive Vorfreude auf die Session, die ja eigentlich bereits im vollen Gange ist.

Im Zentrum des Abends stand natürlich das zu proklamierende Kölner Dreigestirn:
Prinz Niklas I., Jungfrau Aenne und Bauer Clemens.
Die drei wurden von allen Seiten gefeiert, begleitet von Applaus, Blitzlichtern und echtem kölschen Herzklopfen. Auf der Bühne wie im Saal war deutlich zu spüren: Dieses Dreigestirn ist angekommen. Sympathisch, präsent und getragen von der Begeisterung der Gesellschaften und Gäste.
Ich stand hinten zwischen Präsidenten, Ex-Tollitäten und Prinzengarde-Südkurve, wo die Stimmung nahezu überzukochen schien. Jeder wollte abklatschen, umarmen, gratulieren. Grinsekatzenmodus an – wirkte wie ein Rudel Bolzplatz-Freunde, die sich gegenseitig kurz in den Himmel heben vor Freude.

Als Fotografin liebe ich genau diese Momente: echte Emotionen, offene Gesten, strahlende Gesichter.

Ein runder, bunter Abend, der den Karnevalkommt von „Carne vale! Fleisch, lebe wohl!“und bringt den Charakter des Festes als Freudenfest vor der langen Fastenzeit zum Ausdruck bringt. More feiert und Lust auf Session macht.
Spezieller Augenmerk immer aufs Ehrenamt. So eröffneten den Abend Musicaldarsteller welche Ehrenamtler verkörperten.
Musik und Tanz sollte auch nicht zu kurz kommen. So waren zeitweise über 100 Künstler/ Tänzer/ Musiker für eine Programmnummer opjetrodde.

Ein besonderer Moment: Ludwig Sebus sitzt hinter dem sich öffnenden samtroten Vorhang. Christoph Kuckelkorn setzt sich neben ihn, hält eine Laudatio auf das beachtliche Jahrhundert, das Ludwig mit unzähligen Highlight Momenten erlebt hat. Anschließend erfolgt die Ehrung mit der höchsten Auszeichung die das Festkommitee zu verleihen hat. Ludwig meinte er hat ja nie um irgendeine Auszeichnung gebeten aber jede einzelne gerne angenommen. Schön zu sehen, dass er sich wieder fit genug fühlt um an solchen Veranstaltungen wieder vorbeizuschauen.



Dass es die letzte Pripro unter der Moderation von Christoph Kuckelkorn war, lag leise im Raum, ohne den Abend zu dominieren. Der Fokus blieb klar auf dem Dreigestirn und dem gemeinsamen Startschuss in eine neue Session.

Festlich, herzlich, manchmal laut, manchmal ganz nah – und vor allem voller Menschen, die diesen Brauch leben.
Dem Dreigestirn und uns allen wünsche ich eine wundervoll erfüllte Session❣️
Fotos: @Vera Drewke













