Die WOG Kult-Mädchersitzung (Alex)
Die Willy-Ostermann-Gesellschaft (WOG) lud am Sonntag zur Mädchensitzungoder Damensitzung ist eine Veranstaltung, bei der Frauen ganz unter sich feiern. Nur Sitzungspräsident und Elferrat dürfen, müssen aber nicht männlich sein und männliche Künstler sind natürlich auch zugelassen More im ehrwürdigen Großen Sartory in Köln ein, um genauer zu sein zu ihrer traditionellen und kultigen Mädchensitzung. Bestimmt hat jede von euch schon einmal davon gehört, und was soll ich euch sagen: Seid schnell, denn die Karten sind genauso zügig vergriffen, wie die Sitzungist eine Karnevalsveranstaltung zwischen der Proklamation und Karnevalsdienstag mit einem bunt gemischten Bühnenprogramm: Tanzgruppen und Korpsgesellschaften ziehen in den Saal und präsentieren ihre Tanzkünste, Büttenredner widmen sich mit Witz und Ironie den großen und kleinen Themen der Welt und kölsche Musiker reißen das Publikum von den Stühlen. Highlights sind der Einzug des Dreigestirns und die Ansprache des Prinzen an sein „Narrenvolk“. More unterhaltsam und kurzweilig ist.

Lasst uns einmal von vorne beginnen. Jeder kennt das: Man sitzt mit den Freundinnen zusammen und überlegt, wohin wir gehen, und vor allem, ob wir ein Gruppenkostüm haben wollen oder nicht. Und wenn ja, was für eines soll es werden? Für diese Sitzungist eine Karnevalsveranstaltung zwischen der Proklamation und Karnevalsdienstag mit einem bunt gemischten Bühnenprogramm: Tanzgruppen und Korpsgesellschaften ziehen in den Saal und präsentieren ihre Tanzkünste, Büttenredner widmen sich mit Witz und Ironie den großen und kleinen Themen der Welt und kölsche Musiker reißen das Publikum von den Stühlen. Highlights sind der Einzug des Dreigestirns und die Ansprache des Prinzen an sein „Narrenvolk“. More ist die Kostümfrage nicht nur für die Mädels relevant. Wer jedoch noch auf der Suche nach dem perfekten Kostüm ist, sollte sich den Artikel von Daisy durchlesen.

Die Willy-Ostermann-Gesellschaft eröffnet seit dem 11. November 2004 den Karnevalkommt von „Carne vale! Fleisch, lebe wohl!“und bringt den Charakter des Festes als Freudenfest vor der langen Fastenzeit zum Ausdruck bringt. More auf dem Heumarkt feierlich – mit Blick auf den Dom und den Ostermannbrunnen, der unweit in einem kleinen Hinterhof steht und an dem 1969 die Sessionseröffnung zum ersten Mal stattfand.

Die WOG ist für ihre Mädels sehr einfallsreich und legt viel Wert auf Details. Jedes Jahr denkt sich der Elferrat ein neues Motto aus, das natürlich immer passend und angemessen ist, inklusive der Elferratsstühle. In der Vergangenheit waren sie schon als Piraten und Beachboys unterwegs; da hatten sie sogar eine Cocktailbar auf der Bühne. Alles wurde und wird mit viel Herz, Hingabe und bis ins kleinste Detail geplant und durchdacht – manchmal zum Leidwesen ihrer Roadies, der fleißigen Bienchen, die im Verein die Bühne vorbereiten und abbauen. 😉
In diesem Jahr hätte Willy Ostermann seinen 150. Geburtstag gefeiert, und Verena, die Tanztrainerin des 11er Rates, hatte eine Idee: Zum 150. Jubiläum könnte es auch etwas festlicher und eleganter zugehen. Deshalb war das Motto des diesjährigen Elferrates: Schwanensee.
Und jetzt schnell rein in die gute Stube: Kaum das Foyer betreten, kann man gar nicht anders als sich von der guten Laune der Mädels anstecken zu lassen. Eine so schöne Foyerparty, bevor es überhaupt anfängt, habe ich bisher um 11:00 Uhr morgens selten erlebt.
Dann rannte die Zeit nur so davon, also schnell alle in den Saal. Um 11:45 Uhr hieß es: Einmarsch des Elferrates. Ich habe mir im Vorfeld von Kosta (Vassiliadies; Pressesprecher der WOG) sagen lassen, dass der Elferratwird in der Regel aus dem Vorstand der veranstaltenden Karnevalsgesellschaft gebildet und hat die Aufgabe, dem Sitzungspräsidenten/der Sitzungspräsdentin hilfreich unter die Arme zu greifen und Bützje, Orden oder Präsente an die auftretenden Künstler zu verteilen. More immer oben durch die Tür einmarschiert, dann über die Treppe runter durch den Mittelgang auf die Bühne marschiert. Wer das Sartory nicht kennt: Dies ist ein Saal mit Terrassenarchitektur.
In diesem Jahr marschiert der 11er Rat bei allen WOG-Sitzungen mit ihrem neuen Einmarschlied ein, das aus der Feder von Toni Steingass stammt. Es wird gesungen von Alexander Schuhmacher aus dem Shanty-Chor der Stattgarde Colonia Ahoi.
Neugier lag in der Luft und alle Mädels schauten gespannt zu den Türen, um ihren Elferratwird in der Regel aus dem Vorstand der veranstaltenden Karnevalsgesellschaft gebildet und hat die Aufgabe, dem Sitzungspräsidenten/der Sitzungspräsdentin hilfreich unter die Arme zu greifen und Bützje, Orden oder Präsente an die auftretenden Künstler zu verteilen. More zu bejubeln und die Auswahl der diesjährigen Kostüme zu bestaunen. Doch halt, statt des Elferrates in hervorragender Stimmung marschierten rund 40 gut gelaunte Ostermänner in & durch den Saal.
Ein hervorragendes Bild und ein schöner Rundgang, doch die Mädels waren sichtlich verwirrt, denn alle hatten die Frackjacken an, keiner war kostümiert, und sie spazierten bis auf die Plaggen, die auf die Bühne gingen, alle über die Seitentüren wieder hinaus.
Ein kurzer Moment waren die Zuschauerinnen verwirrt, bis schließlich die vertraute Stimme des Präsidenten und Sitzungspräsidenten Ralf Schlegelmilch aus dem Off zu hören war. Er begrüßte die Mädcher, doch niemand war zu sehen. Huch, plötzlich wurde es dunkel im Saal und die Bühne erstrahlte in einem herrlichen tiefen Blau. Was danach geschah, lässt sich nicht so leicht beschreiben. Die Mädcher jubelten und klatschten, als der Elferratwird in der Regel aus dem Vorstand der veranstaltenden Karnevalsgesellschaft gebildet und hat die Aufgabe, dem Sitzungspräsidenten/der Sitzungspräsdentin hilfreich unter die Arme zu greifen und Bützje, Orden oder Präsente an die auftretenden Künstler zu verteilen. More in Tutus ganz sanft auf die Bühne schwebte.

Nach einer etwa sechs Minuten dauernden Ballettaufführung dachten die Herren, sie wären am Ende, doch die Mädchen wollten noch mehr sehen und riefen nach Zugabe. Diese wurde jedoch zunächst nur gehört, mit dem Versprechen, dass sie zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt wird. Neugierig ließen die Mädchen diesen Vorschlag im Raum stehen. Schließlich gab es auch noch ein spannendes Sitzungsprogramm zu erwarten. Zuerst bat Ralf jedoch Verena auf die Bühne und überreichte ihr einen prächtigen Blumenstrauß, um ihr für das Einüben des Tanzes zu danken.

Währenddessen seine zehn Schwäne in den See flogen, begrüßte er die Mädchen und erklärte: „… das ist euer Elferratwird in der Regel aus dem Vorstand der veranstaltenden Karnevalsgesellschaft gebildet und hat die Aufgabe, dem Sitzungspräsidenten/der Sitzungspräsdentin hilfreich unter die Arme zu greifen und Bützje, Orden oder Präsente an die auftretenden Künstler zu verteilen. More und wir machen das gern, denn es ist ein Dankeschön an euch Frauen … “ Der Saal jubelte. Er kündigte den ersten Programmpunkt an und flog ebenfalls in den See zu den anderen Schwänen.

Den Auftakt machte die Original Tanzgruppe Kölsches Hänneschen. Dies bereitete allen sichtlich Freude, und sie wurde liebevoll mit dem eigenen Schlachtruf verabschiedet: Dreimal mit Hätz and Jemöht. Danach war Martin Schopps an der Reihe, gefolgt von den Räubern, die mit einer Polonaise zusammen mit dem Elferratwird in der Regel aus dem Vorstand der veranstaltenden Karnevalsgesellschaft gebildet und hat die Aufgabe, dem Sitzungspräsidenten/der Sitzungspräsdentin hilfreich unter die Arme zu greifen und Bützje, Orden oder Präsente an die auftretenden Künstler zu verteilen. More von der Bühne aus quer durch den Satory die Mädchen in Bewegung versetzten. Es gab eine kurze Verschnauf- und Trinkpause, doch dabei blieb kein Auge trocken, denn Marc Mertzger sorgte für viele Lacher. Da hatte auch der Elferratwird in der Regel aus dem Vorstand der veranstaltenden Karnevalsgesellschaft gebildet und hat die Aufgabe, dem Sitzungspräsidenten/der Sitzungspräsdentin hilfreich unter die Arme zu greifen und Bützje, Orden oder Präsente an die auftretenden Künstler zu verteilen. More keine Pause, denn der wurde voll und ganz mit ins Geschehen integriert.

Fröhlich folgten die Domstürmer. Nach anfänglichen technischen Probleme, die von der Saalkapelle aufgefangen wurden. Sie spielten zur Freude der Band einfach weiter. Danach folgte eine kleine Pause. Die Mädcher feierten im Foyer munter weiter, bis sie wieder in den Satory geklingelt wurden. Wer noch nie im Satory war, wenn dort zu Beginn einer Veranstaltung oder am Ende einer Pause geklingelt wird, der fühlt sich ein wenig in die Schulzeit zurückversetzt.
Alle kehrten gespannt zu ihren Plätzen zurück, in der Erwartung, dass nun die angekündigte Zugabe des Elferrates dargeboten wird. Sie wurden vertröstet, stattdessen begrüßte Ralf seine Mädcher nach der Pause wieder und moderierte bestens gelaunt die Klüngelköpp an.
Zur Überraschung aller wurde der Elferrat für kurze Zeit zu einem 13-er Rat, denn der scheidende Präsident des Festkomitees, Christoph Kuckelkorn, ließ es sich nicht nehmen, zusammen mit seiner Vizepräsidentin Christine Flock einen kurzen Besuch bei den Ostermännern zu machen. „Er wollte die wunderbare Atmosphäre ein letztes Mal erleben…“, sagte Christoph und Ralf war sichtlich berührt. Er dankte Christoph für sein großes Engagement und seine Verdienste für das Kölsche Brauchtum. Dann übernahmen die Klüngelköpp wieder das Kommando auf der Bühne. Nach einem großartigen Auftritt verteilten sie ihre Pins, Sticks und Pluggs wie Kamellehochdeutsch Bonbons, werden im Zug geworfen. Dazu zählen nicht nur einfache Bonbons, sondern auch Waffeln, Weingummis, Schokolade, Pralinen und Ähnliches. More von der Bühne an die Mädels. Danach übernahmen die Höhner die feiernde Menge.

Um 16:20 Uhr war die Stimmung weiterhin auf dem Höhepunkt, und Ralf schwamm von seinem Platz an den Bühnenrand und kündigte mit großer Freude den nächsten Programmpunkt an: das große und das Kölner Kinderdreigestirn. Wow, was diese sechs auf der Bühne veranstaltet haben! Die Kleinen strahlten mit Charme, Witz und Humor mit den Großen um die Wette, und die Pänznennen die Kölner ihre Kinder. More wissen auch schon ganz genau, was Ehrenamt bedeutet. Kinderbauer Jonathan erklärte, dass die drei schließlich auch im Ehrenamt tätig sind. „Wir sind nicht nur ehrenamtlich im Kinderdreigestirn, sondern gehen auch ehrenamtlich zur Schule.“ Die Mädels waren hin und weg und aus dem Häuschen. Im Anschluss präsentierte das große Dreigestirn ein energiegeladenes Ostermannmedley.

Es folgte ein Moment, der für die WOG nicht ungewohnt ist, denn sie sind Brüder und Schwestern im Herzen. Die Stattgarde marschierte ein, und steuerte die Bühne an. Mit einem beeindruckenden Aufgebot inklusive Bordkapelle und Tanzkorps sorgte die StattGarde Colonia Ahoj für Aufregung im Saal. Der akrobatische Tanzauftritt der heißesten Schenkel in ganz Köln brachte jubelnde Begeisterung hervor. Emotionen entluden sich und heizten die Atmosphäre im Saal an. Präsident Ralf Schlegelmilch bedankte sich bei StattGarde-Präsidenten und Kapitän Dieter Hellermann für diese Darbietung und überreichte ihm den Gesellschaftsorden. „Wir sind Brüder, wir sind Schwestern. Nicht ohne Grund sind zwei Stattgardisten auf unserem Ordenwerden auch im Karneval als Anerkennung für besondere Verdienste verliehen. Freunde und Förderer der Gesellschaften, Künstler, illustre Gäste und edle Spender werden mit Orden ausgezeichnet, aber auch jeder Jeck kann sich selber einen Sessionsorden kaufen. Sollten Orden in den Anfängen einmal die Ordensflut der preußischen Obrigkeit persiflieren, sind sie inzwischen zu begehrten Sammlerobjekten geworden. Denn die Karnevalsgesellschaften haben den Ehrgeiz, jedes Jahr künstlerisch wertvolle und aktuelle Exemplare zu entwickeln, und so gibt es in jeder Session eine Vielzahl an bunt schillernden Orden. Besonders begehrt ist die P... More abgebildet. Danke, dass es euch gibt!“, so sagte er. Hellermann bedankte sich mit einer besonderen Geste: „Was schenkt man einer Gesellschaft, die schon alles hat? Zeit miteinander!“ Deshalb lud er die Ostermänner auf 111 Liter Kölsch im Leuchtturm ein. Ein berührender Moment gelebter Freundschaft.

Endlich wurde die zuvor geforderte und versprochene Zugabe des Elferrats erfüllt.
Die Stattgarde übernahm für einen kurzen Augenblick den See. Das Ballett wurde erneut aufgeführt, der Saal kochte und eine totale Begeisterung war von allen Seiten zu spüren.
Und siehe da, wer hatte sich von Beginn an mit im See versteckt? Das StattGarde-Mitglied René Klöver wurde entdeckt, sehr zur Überraschung seiner Gesellschaft.

Die Paveier setzen einen feierlichen Schlussakkord unter eine herausragende Mädchensitzungoder Damensitzung ist eine Veranstaltung, bei der Frauen ganz unter sich feiern. Nur Sitzungspräsident und Elferrat dürfen, müssen aber nicht männlich sein und männliche Künstler sind natürlich auch zugelassen More 2026.
Wer schon einmal Gast bei der WOG war, weiß, dass das eigentliche Finale der Gesellschaft selbst vorbehalten ist.

Während hinter den Kulissen Friedl, der Mann für alle Fälle aus der Technik, mit dem Aufräumen begann, bat Ralf traditionell seine Ostermänner, auf die Bühne, um zusammen ihre Hymne „Heimweh nach Kölle“ zu singen. Anschließend nahm er mit seiner Gesellschaft gemeinsam Abschied von den Gästen und erwähnte dabei das kommende 150-jährige Jubiläumsjahr, in dem es besondere und neue Formate geben wird.
Wir können gespannt sein, was als Nächstes geplant ist und passiert wird.

Fotos ©Alexandra Pagelkopf, ©Willi Ostermann-Gesellschaftf (Elferrat, Aufmacher), ©Marc Hillesheim (3G)













