Blindensitzung – Karneval met vill Jeföhl (Vera)
Als Fotografin im Karneval liebe ich die Termine, die ein wenig herausstechen, so wie die 71. Blindensitzung des Blinden- und Sehbehindertenvereins Köln im Ostermannsaal im Satory. Veranstaltet wird der Nachmittag von den Muuzemändelcher, die diese besondere Sitzung seit Jahrzehnten mit viel Herzblut ausrichten.
125 Jahre Schnüsse Tring (Wilfried)
Mit einem neuen Präsidenten und einem neuen Sitzungsformat begeisterte die Alte Kölner Karnevalsgesellschaft Schnüsse Tring von 1901 e.V. im 125. Jubiläumsjahr die Jecken im Theater am Tanzbrunnen. Namensgeber der Familiengesellschaft war die Schnüsse Tring, Katharina Mund, Bedienstete – „Vom Stande her niedrig, aber der Rücken gerade!“
Et es doch immer widder schön (Brigitte)
… wemmer all zosamme sin. So war es auch beim Regimentsappell der Blauen Funken. Obwohl es der letzte in der langen Reihe der Korpsappelle war und der Montag eigentlich der karnevalsfreie Tag für Karnevalisten ist. Aber zu den Blauen Funken kommen alle immer gerne und so waren die Präsidenten vieler Karnevalsgesellschaften sowie alles, was in der Stadt- und Karnevalsgesellschaft hat, vertreten.
Endlich PriPro (Vera)
Gestern Abend hieß es für mich: Premiere bei der Prinzenproklamation. Zum ersten Mal durfte ich diese besondere Veranstaltung des Festkomitees Kölner Karneval nicht nur erleben, sondern auch als Blogger-Fotografin begleiten. Ein Abend, der ganz im Zeichen des kölschen Karnevals stand – festlich, laut, herzlich und voller Vorfreude auf das, was jetzt vor uns liegt.
100 Jahre Ludwig Sebus (Vera)
100 Jahre Ludwig Sebus – Ein Konzert zu Ehren eines außergewöhnlichen Künstlers und Menschen. Die von der Grossen Kölner ausgerichteten Veranstaltung am 07.09.2025 fand dem Anlass entsprechend in der Philharmonie statt. Moderiert wurde der Abend von Mike Hehn und Dr. Joachim Wüst. Weiter…
Ein Marsch für die Damengarde (Vera)
Wenn der Grandseigneur des Kölner Karnevals einen Marsch komponiert, ist das schon etwas Herausragendes. Deshalb ist die 1. Damengarde Coeln auch besonders stolz, dass ihr Ehrenmitglied Ludwig Sebus der Ehrenmitglied zum 1o-jährigen Jubiläum einen Marsch geschrieben hat. Vera war bei der Live-Präsentation auf der Urkölschen Sitzung dabei und hat eine schöne Fotosession gemacht.
Ein besonderer Tag! – 65. Geburtstag von Thomas Heinen (Ulla)
Anlässlich seines 65. Geburtstages hatte Thomas Heinen vergangenen Sonntag eingeladen. Die Gästeliste las sich wie das „Who is Who“ des Kölner Karnevals. Als Jungfrau Albertina des Kölner Dreigestirns von 2008, Ehrensenator der „KG Sr. Tollität Luftflotte“ und ehemaliger Präsident der „KKG Löstige Paulaner“ ist Thomas im kölschen Fasteleer eng vernetzt.
Rote Funken: Rejimentsexerzeere 2025 (Stefan)
Dienstag Abend Maritim, Rejimentsexerzeere der Rote Funken. Das letzte Event in der Reihe der Korpsappelle. Was gibts da schon zu berichten, ist doch eh alles wie in jedem Jahr? Man trifft sich, man plaudert mit den Kameraden, trinkt Kölsch, schaut zu, wer geehrt oder befördert wird, trinkt Kölsch, und freut sich auf das nächste Event. Das war’s doch, oder? Nein, ganz und gar nicht! Ein neuer Besen fegt bei den Roten Funken und jeder fragte sich, wie er sich macht und wohin er führt. Neugier war also angesagt bei Funken und Gästen.
Regimentsappell in blau-weiß (Brigitte)
Wenn im Gürzenich die Farben Blau und Weiß dominieren, dann ist wieder Zeit für den Regimentsappell der Blauen Funken. Zwar ist zwischendrin immer mal wieder eine andere Mütze oder gar keine zu sehen, aber das bleibt die Ausnahme. Hier treffen sich zum Sessionsbeginn Blaue Funken, die Präsidenten befreundeter Karnevalsgesellschaften, Honoratioren aus Politik und Wirtschaft und Freunde – eben die Funkenfamilich.
Fotos im Sartory: Die „Letzten“ (Joachim)
Bisher waren meine jährlichen Ausstellungen im Sartory immer ein Rückblick auf die vergangene Session. Die diesjährige Ausstellung trägt den Titel „Die Letzte – Lieblingsbilder“.
75 Jahre Muuzemändelcher – Matinee im Senftöpfchen (Ulla)
1949, vor 75 Jahren, fand eine Reihe besonderer Ereignisse statt. Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland wurde beschlossen, der erste Bundestag wurde gewählt, der Europarat und die NATO wurden gegründet. Und in Köln wurde eine für den Kölner Karneval wichtige Vereinigung, die Muuzemändelcher gegründet. Sie ist Kölns erster Verein der im Karneval tätigen Künstler. Weiter…
Die Hänneschensitzung – urkölsch und unübertrefflich! (Ulla)
Wenn eine Sitzung im Kölner Karneval als urkölsch bezeichnet werden darf, dann ist es die „Traditionelle Hänneschensitzung“ der „Löstije Knollendorfer“, der Gemeinschaft der Puppenspieler des Hänneschen Theaters. Die in den 1930er-Jahren gegründete Veranstaltung ist eine Institution. Karten dafür sind heiß begehrt und schwer zu bekommen. Werden diese doch eigentlich „vererbt“. Wie Sitzungspräsident Jacky von Guretzky-Cornitz so schön bei der Begrüßung des Publikums am Montag sagte: „Mer sin widder do un jeder Stohl hät och singe Fot widder erkannt“. Weiter…
St. Agnes: Sing mich noh Hus (Brigitte)
Montag Abend im Agnesviertel. Viele Jecken sind unterwegs, denn es ist Fastelovendsgottesdienst in St. Agnes. Ein ungewöhnlicher Gottesdienst mit kölscher Musik zum Mitsingen und Schunkeln und mit besinnlichen Texten. Pastoralreferent Peter Otten, einer der Organisatoren, ist sichtlich nervös und blickt dauernd auf sein Handy. Es ist das erste Mal ohne Coronaauflagen, die Kirche ist brechend voll und alles wird in die Welt gestreamt. Weiter…
„Düx kütt üvver Kölle“ – Premiere im Hänneschen-Theater (Daisy)
Wenn Ludwig Sebus den Weg des Rosenmontagszugs von Deutz nach Köln ausprobiert, Schäng als Sitzungspräsident gendert und Bärbelchen ihr Beziehungsgeheimnis „Nit hierate“ verrät, dann präsentiert das Hänneschen-Theater seine jüngste Puppensitzung. Am Freitag vergangener Woche war sie zu bestaunen, die Puppensitzung 2023.
Fertig! Ülepooz im neuen Glanz (Red.)
„Rut un wies, wie lieb ich dich“, sangen die Bläck Fööss und viel besser kann man das Bürgerfest der Roten Funken zum Umbau der Ülepooz nicht beschreiben. Mit Tanz, Musik, Kölsch und Häppchen wurde den ganzen Tag ausgelassen gefeiert. Bürger, befreundete Gesellschaften, Rote Funken und Familie waren gekommen, um sich das neue architektonische Prunkstück anzuschauen und zu erleben. Nach 21 Jahren Planung und kurzer Bauzeit ist es geschafft und die Roten Funken können stolz auf ihren Entlastungsbau sein. Viele Steine mussten in dieser Zeit aus dem Weg geräumt werden, der letzte große Brocken erst am Freitag, als der Prüfstatiker sein Okay gegeben hat, wie Domvogt und Architekt des Entlastungsbaus, Ulli Schlüter mit großer Erleichterung erzählte.


