Ehrenamt: Ford bewegt (Brigitte)
Seit 75 Jahren sind die Ford Werke Köln Partner des Festkomitees Kölner Karnevalkommt von „Carne vale! Fleisch, lebe wohl!“und bringt den Charakter des Festes als Freudenfest vor der langen Fastenzeit zum Ausdruck bringt. More und unterstützen mit der Bereitstellung ihrer Autos und eines Fahrdiensts das jecke Geschehen in der Stadt. Was bedeutet das für die Mitarbeitenden, die hier ehrenamtlich tätig sind?
Was 1951 mit einem Ford Taunus 17M P3 und einem Ford Transit FK 1000 im Rosenmontagszugist der Höhepunkt der jecken Session, bei dem sich rund eine Million kostümierte Jecken am Straßenrand drängeln, um gemeinsam das „schönste Ereignis“ im ganzen Jahr – wie die Kölner meinen – zu feiern. Ein besonderes Erlebnis ist es, am frühen Morgen in der Südstadt die Stimmung zu erleben, wenn die Persiflage-, Fest- und Bagagewagen eintreffen und allmählich die über 11.000 Zugteilnehmer in ihren bunten Kostümen und Uniformen eintreffen. Die Zuschauer haben sich schon lange ihre Plätze gesichert – wobei der echte Karnevalsjeck in der Regel seit Jahren seinen „Stammplatz“ hat – und für die Zeit bis zum Z... More begann, ist im Laufe der Jahre auf eine Flotte von heute 75 Fahrzeugen angewachsen. Hinzu kommen noch 72 Ford-Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die für den Fahrdienst freigestellt werden. Ohne das Engagement von Ford müssten das kleine und große Kölner DreigestirnDreigestirn, auch Trifolium genannt, besteht aus Prinz, Bauer und Jungfrau. Sie sind die obersten Repräsentanten des Kölner Karnevals und bekommen bei der Proklamation die Macht über die Stadt bis Aschermittwoch übertragen. Seit 1883 bilden sie eine feste Einheit, seit 1938 werden sie als Dreigestirn bezeichnet. More und ihre Equipen sowie der Festkomitee-Präsident wohl mit der KVB von Termin zu Termin fahren. Und ohne die Ford- Autos gäbe es im Rosenmontagszugist der Höhepunkt der jecken Session, bei dem sich rund eine Million kostümierte Jecken am Straßenrand drängeln, um gemeinsam das „schönste Ereignis“ im ganzen Jahr – wie die Kölner meinen – zu feiern. Ein besonderes Erlebnis ist es, am frühen Morgen in der Südstadt die Stimmung zu erleben, wenn die Persiflage-, Fest- und Bagagewagen eintreffen und allmählich die über 11.000 Zugteilnehmer in ihren bunten Kostümen und Uniformen eintreffen. Die Zuschauer haben sich schon lange ihre Plätze gesichert – wobei der echte Karnevalsjeck in der Regel seit Jahren seinen „Stammplatz“ hat – und für die Zeit bis zum Z... More eine große Lücke.

Von links nach rechts: Lutz Schade (Vizepräsident Festkomitee Kölner Karnevalvertritt die Interessen von mehr als hundert Karnevalsgesellschaften und Vereinen. Seine Aufgabenliste reicht von der Organisation des Rosenmontagszuges, der Wahl und Vorbereitung des Dreigestirns, der Durchführung der Proklamation, der Jugend- und Nachwuchsförderung über die Darstellung des Kölner Karnevals in der Presse, die Vermarktung des Sessionslogos, die Übertragungsrechte für Hörfunk- und Fernsehsitzungen, die Vertretung gegenüber Stadt und Öffentlichkeit bis hin zur Dokumentation der eigenen Geschichte im Kölner Karnevalsmuseum. More), Dirk Ellenbeck (Direktor Kommunikation Öffentlichkeitsarbeit, Ford Deutschland, Österreich und Schweiz), Kölner DreigestirnDreigestirn, auch Trifolium genannt, besteht aus Prinz, Bauer und Jungfrau. Sie sind die obersten Repräsentanten des Kölner Karnevals und bekommen bei der Proklamation die Macht über die Stadt bis Aschermittwoch übertragen. Seit 1883 bilden sie eine feste Einheit, seit 1938 werden sie als Dreigestirn bezeichnet. More 2026: JungfrauDie Jungfrau, „Ihre Lieblichkeit“, ist als beschützende Mutter Colonia Teil des Kölner Dreigestirns. Sie trägt ein Gewand wie die römische Stadtgründerin Agrippina und eine Krone, die wie eine Mauerkrone aussieht. Sie steht als Zeichen dafür, dass die Kölner Stadtmauer nicht erobert werden kann. Bei der Proklamation erhält die Jungfrau einen Spiegel, den sie den Jecken vorhalten kann, wenn diese sich nicht an die Regeln halten. More Aenne, PrinzDer Prinz Karneval ist der höchste Repräsentant des Kölner Karnevals. und wird vom Bauer und der Jungfrau begleitet. Sein Ornat ähnelt der Robe früherer hoch gestellter Adeligen. Der Prinz trägt ein weißes Unterkleid, darüber einen prächtigen mit Mantel mit Hermelinbesatz, Pluderhosen, weiße Strumpfhosen und rote Schuhe, wie sie früher die Könige und Päpste trugen. Auf dem Kopf hat er einen Hut mit vier Fasanenfedern. Die Farben haben eine besondere Bedeutung: Die weiße und die rote Feder stehen für die Stadt Köln, die gelbe für die Kirche und die grüne für die Menschen. Als Insignie erhält er eine Pritsche. Si... More Niklas, BauerDer Bauer ist teil des Kölner Dreiugestirns. „Seine Deftigkeit“ symbolisiert die Wehrhaftigkeit der alten Reichsstadt Köln. Der Bauer geht auf eine historische Figur zurück. 1288 besiegten die Kölner Bürger den Erzbischof in der Schlacht von Worringen und regierten von da an in Köln. Unter ihnen soll auch der Bauer gewesen sein, der mit dem Dreschflegel kämpfte und die Stadtschlüssel am Arm trug. Der Bauer ist immer der Stärkste im Dreigestirn und muss die Stadt beschützen. Deshalb trägt er einen Hut mit 125 Pfauenfedern auf dem Kopf. Der ist sehr schwer und wiegt 1,6 Kilogramm. Die Pfauenfedern stehen für die Unst... More Clemens und Christoph Herr (Managing Director, Ford Deutschland, Österreich und Schweiz)
Ford Werke Köln
Jahr für Jahr stellen Ford-Mitarbeiterinnen und – Mitarbeiter ihren freien Tag in den Dienst des Karnevals: Die einen fahren ehrenamtlich die Bagage- und Servicewagen, während andere als Mechatroniker und Mechatronikerinnen dafür sorgen, dass der Zoch reibungslos läuft. In all den Jahren haben die Ford Werke mehr als 3.700 Fahrzeuge zur Verfügung gestellt und die Bagagewagen über 3.000 Tonnen Wurfmaterial transportiert.

Wie sieht der Rosenmontag für einen Ford-Mitarbeitenden aus?
Dazu haben wir mit Detlef Winters gesprochen. Seit fast zwanzig Jahren sitzt er am Steuer eines Bagagewagens im Kölner Rosenmontagszug – für seinen Arbeitgeber Ford. Während Familie und Freunde in seinem Veedel Worringen feiern und den dortigen Zoch besuchen, fährt er durch die Innenstadt, mitten im Herzen des Fastelovends.

Den Anstoß gab sein Bruder, der seit dem Jahr 2000 Bagagewagen fährt. Als Ford neue Fahrer und Fahrerinnen suchte, sagte Winters sofort zu: „Mir war wichtig, damit etwas zum kölschen Kulturgut beizutragen.“ 2007 war er zunächst als Ersatzfahrer eingeplant – doch schon nach 30 Minuten saß er am Steuer, weil jemand ausgefallen war. Seitdem chauffiert er Jahr für Jahr den Transit durch die engen Straßen des Zochs.

Vor dem großen Tag gibt es eine Sicherheitsschulung, bei der alle Fahrer und Fahrerinnen über enge Stellen, Baustellen und Besonderheiten informiert werden. Für Winters ist die Severinstraße immer wieder die größte Herausforderung: „Sie ist so schmal, dass keine Absperrgitter aufgestellt werden können. Da laufen schon mal Kinder plötzlich auf die Straße.“ Auch gefährlich: kleine Schnapsfläschchen, die Jecken vor die Reifen werfen – sie könnten den Wagen beschädigen oder zu Geschossen werden.
Der Rosenmontagszugist der Höhepunkt der jecken Session, bei dem sich rund eine Million kostümierte Jecken am Straßenrand drängeln, um gemeinsam das „schönste Ereignis“ im ganzen Jahr – wie die Kölner meinen – zu feiern. Ein besonderes Erlebnis ist es, am frühen Morgen in der Südstadt die Stimmung zu erleben, wenn die Persiflage-, Fest- und Bagagewagen eintreffen und allmählich die über 11.000 Zugteilnehmer in ihren bunten Kostümen und Uniformen eintreffen. Die Zuschauer haben sich schon lange ihre Plätze gesichert – wobei der echte Karnevalsjeck in der Regel seit Jahren seinen „Stammplatz“ hat – und für die Zeit bis zum Z... More beginnt für Winters mitten in der Nacht. Um 3:15 Uhr treffen sich die Fahrer und Fahrerinnen, werden per Shuttle zum Maarweg ins Festkomitee gebracht und dort mit einem Frühstück gestärkt. Anschließend geht es in die Ehrenfelder Halle, wo die beladenen Transits bereitstehen. Im Konvoi fahren sie zurück und reihen sich nach einen festgelegten Plan zwischen Fest- und PersiflagewagenDie Wagen mit großen Figuren aus Pappmaché fahren im Rosenmontagszug mir und nehmen aktuelle Ereignisse aus dem Stadtleben, der Politik, dem Sport oder der Gesellschaft auf die Schippe. Entworfen werden die Persiflagen von den Kritzelköpp, einem Team aus Künstlern, Grafikern und Designern, gebaut von den Wagenbauernin der großen Wagenbauhalle des Festkomitees. More ein. Gegen 7 Uhr rollen sie zu den Aufstellplätzen in der Südstadt.
Je nach Position wartet man dann mehrere Stunden, bis der Zoch startet – um 10 Uhr oder auch erst am Nachmittag. Nach dem Zug begleiten die Bagagewagen die PersiflagewagenDie Wagen mit großen Figuren aus Pappmaché fahren im Rosenmontagszug mir und nehmen aktuelle Ereignisse aus dem Stadtleben, der Politik, dem Sport oder der Gesellschaft auf die Schippe. Entworfen werden die Persiflagen von den Kritzelköpp, einem Team aus Künstlern, Grafikern und Designern, gebaut von den Wagenbauernin der großen Wagenbauhalle des Festkomitees. More zurück, die Transits werden in die Halle gefahren, und erst dann geht es nach Hause. „Mein längster Rosenmontag endete um 19 Uhr“, erinnert sich Winters.
Warum das Ehrenamt?
Für ihn ist die Sache klar: „Ich möchte den Menschen etwas geben, ihnen Zeit schenken.“ Dieses Engagement lebt er auch im Vorstand des Worringer Gartenvereins. Sein Dank? Die Freude der Jecken am Straßenrand, die lachenden Kinder oder Freunde und Freundinnen, die ihm im Zoch zuwinken. Unvergesslich war für ihn der letzte Zoch, als Ministerpräsident Hendrik Wüst in einer Fußgruppe mitlief und Winters die Sicherheitsmaßnahmen aus nächster Nähe erlebte.
Und es gibt noch ein Dankeschön: Als Anerkennung ihres ehrenamtlichen Einsatzes schenkt Ford seinen Fahrerinnen und Fahrern einen zusätzlichen freien Arbeitstag.
Fotos ©Ford Werke Köln, @Joachim Badura (Rosenmontagszug)













