3. Januar 2018: Einzug in die Hofburg
Traditionell wird die HofburgDie Hofburg ist die Residenz des Kölner Dreigestirns. Kurz vor der Proklamation ziehen das Dreigestirn und seine Adjutanten in Begleitung ihrer und befreundeter Gesellschaften mit großem Spektakel um 11.11 Uhr in die Hofburg ein. Seit vielen Jahren fungiert das Hotel Pullman Cologne in der Helenenstraße als diese. Dort überreicht ihnen der Hoteldirektor in einer jecken Feierstunde den goldenen Schlüssel. Bis Aschermittwoch residieren sie hier und können sich jeweils nachts ein paar Stunden von den Strapazen ihrer Auftritte erholen. More, das Pullmann Hotel Cologne, für die Tage bis AschermittwochAm Aschermittwoch, dem Mittwoch nach Karneval, beginnt die Fastenzeit. In den katholischen Kirchen wird am Morgen eine Messe gefeiert, in der die Palmzweige, die am letzten Palmsonntag gesegnet wurden, verbrannt werden und aus ihrer Asche ein Kreuz als Symbol der Buße und Reinigung auf die Stirn der Gläubigen vom Priester gezeichnet. Mittags steht traditionell Fisch auf dem Speiseplan, denn nach katholischer Liturgie ist der Aschermittwoch ein strenger Fastentag, an dem man sich nur einmal satt essen und auf Fleisch verzichten sollte. More das zu Hause des Kölner Dreigestirns sein. Die Kölner Traditionscorps geben sich zu diesem ereignisreichen Tag die Ehre, das DreigestirnDreigestirn, auch Trifolium genannt, besteht aus Prinz, Bauer und Jungfrau. Sie sind die obersten Repräsentanten des Kölner Karnevals und bekommen bei der Proklamation die Macht über die Stadt bis Aschermittwoch übertragen. Seit 1883 bilden sie eine feste Einheit, seit 1938 werden sie als Dreigestirn bezeichnet. More in die HofburgDie Hofburg ist die Residenz des Kölner Dreigestirns. Kurz vor der Proklamation ziehen das Dreigestirn und seine Adjutanten in Begleitung ihrer und befreundeter Gesellschaften mit großem Spektakel um 11.11 Uhr in die Hofburg ein. Seit vielen Jahren fungiert das Hotel Pullman Cologne in der Helenenstraße als diese. Dort überreicht ihnen der Hoteldirektor in einer jecken Feierstunde den goldenen Schlüssel. Bis Aschermittwoch residieren sie hier und können sich jeweils nachts ein paar Stunden von den Strapazen ihrer Auftritte erholen. More zu begleiten.
Mit verschlafenem Blick reicht mir der designierte PrinzDer Prinz Karneval ist der höchste Repräsentant des Kölner Karnevals. und wird vom Bauer und der Jungfrau begleitet. Sein Ornat ähnelt der Robe früherer hoch gestellter Adeligen. Der Prinz trägt ein weißes Unterkleid, darüber einen prächtigen mit Mantel mit Hermelinbesatz, Pluderhosen, weiße Strumpfhosen und rote Schuhe, wie sie früher die Könige und Päpste trugen. Auf dem Kopf hat er einen Hut mit vier Fasanenfedern. Die Farben haben eine besondere Bedeutung: Die weiße und die rote Feder stehen für die Stadt Köln, die gelbe für die Kirche und die grüne für die Menschen. Als Insignie erhält er eine Pritsche. Si... More Michael II seine Hand entgegen. Morgendliches Treffen im Brauhaus. Der „Früh Keller“ riecht an diesem Morgen nach einem Mix aus Kölsch, Flönz und köstlichen Tartarhappen. Mein Blick schweift im Raum vorbei an Narrenkappen aller Couleur, getaucht in ein Meer aus „orange-weißen“ Uniformen.

Ein ganz normaler karnevalistischer Morgen, doch das Gefühl ist ein anderes. Kamerateams und Pressevertreter belagern die Location und und dokumentieren jedwede Bewegungen im Raum. Zuckende Blitze sorgen für eine knisternde und festliche Stimmung. Zwei Kölsch und ein Tatarhappen später, pfeift unser Spieß zum Abmarsch Richtung Alter Markt, dem Startpunkt des bunten Treibens.
Abmarsch zur Hofburg
Langsam entzerrt sich der bunte Knubbel zu einem ansehnlichen, sehr geordneten „Gruppenstelldichein“ und alles bewegt sich in Reih und Glied den Alter Markt entlang. Ich sehe wehende Federbüsche, glänzende Helme und Krätzchenist eine Kopfbedeckung im Karneval, deren Ursprünge auf die schirmlose Mütze im militärischen Bereich zurückgehen. Siehe auch: Karnevalsmütze. More im Gleichschritt geordnet Richtung Hohe Straße marschieren.

Der Spielmannszug läuft mit klingendem Spiel vorne weg. Der Gänsehautmoment schlechthin. Nun setzen auch wir uns singend in Bewegung: „Mir sin Appelsinefunke“. Am Rand stehen verkleidete Menschen, verwirrte Touristen, fotografierende Imis und Shopperholics, denen positiv erschrocken das Handy vom Ohr rutscht. Quer durch die Innenstadt, über die Nord-Süd-Fahrt, an welcher die Polizeieskorten den Verkehr für uns zum Erliegen bringen, ziehen wir Richtung HofburgDie Hofburg ist die Residenz des Kölner Dreigestirns. Kurz vor der Proklamation ziehen das Dreigestirn und seine Adjutanten in Begleitung ihrer und befreundeter Gesellschaften mit großem Spektakel um 11.11 Uhr in die Hofburg ein. Seit vielen Jahren fungiert das Hotel Pullman Cologne in der Helenenstraße als diese. Dort überreicht ihnen der Hoteldirektor in einer jecken Feierstunde den goldenen Schlüssel. Bis Aschermittwoch residieren sie hier und können sich jeweils nachts ein paar Stunden von den Strapazen ihrer Auftritte erholen. More.




Dem Sturm, der über Köln fegt, geschuldet, wurde kurzfristig die Kutsche des Dreigestirns durch eine in Köln ebenfalls wohl bekannte Bimmelbahn ausgetauscht.

Fleißige „orange-weiße“ Bienchen hatten den Zug in der Nacht zuvor nach unserem Corpsappell, unserem persönlichen Startschuss in die Session, mit dem Logo des Dreigestirns und dem Appelsinefunkeschriftzug beklebt. Entzückt sitzen der designierte PrinzDer Prinz Karneval ist der höchste Repräsentant des Kölner Karnevals. und wird vom Bauer und der Jungfrau begleitet. Sein Ornat ähnelt der Robe früherer hoch gestellter Adeligen. Der Prinz trägt ein weißes Unterkleid, darüber einen prächtigen mit Mantel mit Hermelinbesatz, Pluderhosen, weiße Strumpfhosen und rote Schuhe, wie sie früher die Könige und Päpste trugen. Auf dem Kopf hat er einen Hut mit vier Fasanenfedern. Die Farben haben eine besondere Bedeutung: Die weiße und die rote Feder stehen für die Stadt Köln, die gelbe für die Kirche und die grüne für die Menschen. Als Insignie erhält er eine Pritsche. Si... More Michael II., der designierte BauerDer Bauer ist teil des Kölner Dreiugestirns. „Seine Deftigkeit“ symbolisiert die Wehrhaftigkeit der alten Reichsstadt Köln. Der Bauer geht auf eine historische Figur zurück. 1288 besiegten die Kölner Bürger den Erzbischof in der Schlacht von Worringen und regierten von da an in Köln. Unter ihnen soll auch der Bauer gewesen sein, der mit dem Dreschflegel kämpfte und die Stadtschlüssel am Arm trug. Der Bauer ist immer der Stärkste im Dreigestirn und muss die Stadt beschützen. Deshalb trägt er einen Hut mit 125 Pfauenfedern auf dem Kopf. Der ist sehr schwer und wiegt 1,6 Kilogramm. Die Pfauenfedern stehen für die Unst... More Christoph (the Voice) und die designierte JungfrauDie Jungfrau, „Ihre Lieblichkeit“, ist als beschützende Mutter Colonia Teil des Kölner Dreigestirns. Sie trägt ein Gewand wie die römische Stadtgründerin Agrippina und eine Krone, die wie eine Mauerkrone aussieht. Sie steht als Zeichen dafür, dass die Kölner Stadtmauer nicht erobert werden kann. Bei der Proklamation erhält die Jungfrau einen Spiegel, den sie den Jecken vorhalten kann, wenn diese sich nicht an die Regeln halten. More Emma in ihrem standesgemäßen Gefährt. Vom ersten Offizier bis zum letzten Soldaten, blicken alle zum grünen Wagon der „super Limmo“, die kurz vor dem Eingang zum Pullmannhotel parkt.
In der Hofburg angekommen

Es haben sich vor dem Gebäude wahnsinnig viele Menschen eingefunden um das Schauspiel hautnah mitzuerleben. Es sind strahlende Gesichter, in die wir blicken. Durch das Foyer vorbei an dem Spalier aus Mitarbeitern des Hotels laufen wir sofort auf die Bühne. Es ist fast geschafft, gemeinsam mit dem DreigestirnDreigestirn, auch Trifolium genannt, besteht aus Prinz, Bauer und Jungfrau. Sie sind die obersten Repräsentanten des Kölner Karnevals und bekommen bei der Proklamation die Macht über die Stadt bis Aschermittwoch übertragen. Seit 1883 bilden sie eine feste Einheit, seit 1938 werden sie als Dreigestirn bezeichnet. More haben wir deren zukünftigen Lebensmittelpunkt für die nächsten Wochen erreicht.




Nach der traditionellen Schlüsselübergabe mischt sich die bunte Gesellschaft und lässt den Tag bei dem ein oder anderen Kölsch und Erbsensuppe ausklingen. Ein wahrlich besonderes Erlebnis.
Christian Heuchinger & Stefan „Schlambo“ Buschmann










