Die JeckBox ist voll (Redaktion)

„Nur zesamme sin mer Fastelovend“, dieses Motto in der Corona-Session umzusetzen, ist nicht einfach. Da ist Kreativität gefragt und die hatte 1. Damengarde Coeln ganz schnell. Sie wollte zeigen, dass Karneval viel mehr ist als nur bunte Veranstaltungen und Feierlichkeiten, nämlich ein Gefühl, das alle Jecken verbindet, und hat dafür sie die JeckBox kreiert. Weiter…

„M’r levve nor einmol“ – Aber wie, Pierre & Juri? (Daria)

Es ist ein strahlend schöner Sonntag im Januar. Der Himmel ist nach vielen trüben Tagen endlich noch mal richtig blau. Ich will mich gerade an meinen Schreibtisch setzen, als mein Handy klingelt. Eine unbekannte Nummer steht auf dem Display. „Hey, hier ist Pierre von Planschemalöör“, sagt die Stimme am anderen Ende, als ich abhebe. Mir rutscht das Herz in die Hose. In gut einer Stunde, um 15:00 Uhr, bin ich mit Pierre, dem Gitarristen der Band Planschemalöör und seinem Bandkollegen, Sänger Juri, via Videotelefonie zum Interview verabredet. Ein kleines Highlight für mich in so unspektakulären Zeiten wie diesen. Wieso ruft er jetzt an? Will er absagen?  Weiter…

Trotz alledem: D’r Zoch kütt! (Ulla)

Dass der Kölner ein wenig merkwürdig – mer Kölsche würden sagen beklopp – in Bezug auf seinen Karneval ist, darüber ist man sich in Deutschland schon einig. Aber dass er auf seinen Rosenmontagszug selbst in Zeiten der Pandemie nicht verzichten will und kann, hat wohl jeden Nichtkölner zum Kopfschütteln gebracht.  Weiter…

„M’r levve nor einmol“ – Aber wie, Mike Kremer? (Daria)

Es ist Samstagnachmittag, 16:30 Uhr. Normalerweise hätte Mike Kremer jetzt, mitten im Februar, sicher schon seinen fünften oder sechsten Karnevalsauftritt hinter sich. Corona nimmt dem Sänger der Band Miljö diesen wichtigen Teil seines Lebens. Stattdessen sitzt der 35-Jährige in seinem heimischen Musikstudio und erklärt mir trotzdem recht zufrieden und entspannt via Videotelefonie, wieso ich jeden Herzschlag meines Lebens ausnutzen sollte.  Weiter…

Ein Angebot von Jecken für Jecke! (Redaktion)

Manchmal kann man schon ziemlich überrascht sein, welche Ideen die Pandemie so alles freisetzt. Zum Beispiel dieses Angebot von Cologne Hunter’s, seit über 25 Jahren ein global operierender Dienstleister in der Veranstaltungstechnik. Dort wurde für die letzten Wochen der diesjährigen Session das kleine aber hochmoderne TV-Studio in eine Karnevalsbühne umgebaut. Und diese können nun Bands und Gesellschaften in Köln und im Umland, um live mit ihren Mitgliedern oder Fans in Kontakt zu treten. Die Veranstalter machen dabei KEINEN Profit. Weiter…

Jeckstream – die virtuelle Karnevalssitzung (Sarah. C.)

Karneval zuhause. Geht das? Nicci und ich wollten es wissen, also haben wir uns einen Link für den Jeckstream gekauft. Es heißt, sechs bis acht Künstler à 20 Minuten, ein Moderator. So kann man sich seine eigene Karnevalssitzung zusammenstellen. Klingt eigentlich logisch, trotzdem konnte ich mir das nicht so richtig vorstellen und ich wusste absolut nicht, was mich erwartet. Und vor allem: Kann sich das nach Karneval anfühlen? Weiter…

Karneval für alle: der Inklusionswagen (Redaktion)

Es war das Herzensprojekt des letztjährigen Dreigestirns: ein Rosenmontagszugwagens für Menschen mit und ohne Handicap, mit dem zehn Menschen mit Beeinträchtigungen im Rosenmontagszug mitfahren können. Das Besondere: Man muss kein Mitglied in einer Gesellschaft sein, jeder Jeck kann mitfahren. Für diese Idee haben Prinz Christian II., Bauer Frank und Jungfrau Griet vom Reiter-Korps „Jan von Werth“ gesammelt und 2021 sollte der Wagen im Rosenmontagszug seine Premiere feiern. Dann kam Corona. Weiter…

Nicci meets Nici (Nicci)

Auch für uns von der Redaktion ist es hier und da schwer, sich in dieser speziellen Session richtig einzufinden und zu motivieren. Ein weiteres Gespräch über Nachhaltigkeit im Karneval wollte ich erst mal nicht führen. Ich brauchte etwas etwas Power, um eine weitere Talk Runde zu starten. Fündig wurde ich bei Nici Kempermann.  Weiter…

Zwischenstand „Mer looße üch nit allein” (Redaktion)

Schon fast 250.000 Euro sind bei der großen Spendenaktion „Mer looße üch nit allein” zugunsten von Bühnenarbeitern, Roadies und Fahrern, einzelnen Karnevalskünstlern, Tanzgruppen und Spielmannszügen zusammengekommen! Eine stolze Summe und wieder einmal mehr der Beweis: Nur zesamme sin mer Fastelovend! Höhepunkt wird das Live-Streaming an Weiberfastnacht sein.

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Kleines Prinzentreffen (Redaktion)

Zu den festen Terminen im Kalender der beiden Dreigestirne gehört das Kleine Prinzessen bei den Fidelen Zunftbrüdern. Das muss in diesem Jahr natürlich ausfallen, aber so ganz wollten die Jecken auflas Treffen mit den Tollitäten nicht verzichten.  Deshalb luden sie coronakonform das große und das kleine Dreigestirn ins Foyer des Maritim Hotels. Ohne Musik. Jaanz Höösch!

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Nä, wat wor dat fröher schön … (J. Badura)

Auch für die Fotografen, die den Kölner Karneval im Bild festhalten, gibt es derzeit praktisch nichts zu tun. Keine fröhlich geschminkten Narren auf der Straße, keine vollen Festsäle, kein begeisterndes Bühnenprogramm. Für diese Session, und hoffentlich nur für diese, bleibt aber die Erinnerung an das närrische Treiben der vergangenen Jahre und die Vorfreude auf das nächste Jahr. Unser Blogger Joachim Badura gibt mit seinen Bildern aus der vergangenen Session schon mal einen stimmungsvollen Vorgeschmack.

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Regimentsexerzieren auf Distanz (Brigitte)

Es gibt Termine in der Session, auf die man sich immer freut. Einer davon ist Anfang Januar das Regimentsexerzieren der Roten Funken. Eigentlich eine Veranstaltung für die Mitglieder einer Gesellschaft. Hier werden Jubilare geehrt, Beförderungen ausgesprochen, Rekruten vereidigt usw., was nicht für jeden Außenstehenden spannend ist. Doch das Besondere dieser Veranstaltung für Nicht-Rote-Funken sind jedes Jahr die Aufführungen der einzelnen Knubbel und der Rekruten. Unvergessen der Schwanensee vor ein paar Jahren.  Und jetzt diese Veranstaltung digital. Zuhause auf dem Sofa, zweieinhalb Stunden mit oder ohne der traditionellen Erbsensuppe, auf jeden Fall mit Abstand. Geht das überhaupt? Weiter…

Goldene Mütze an das Dreigestirn (Redaktion)

Zu den festen Traditionen im Fastelovend gehört die Verleihung der Goldenen Mütze. Immer auf ihrem Dreikünnige-Appell vergibt die KG Alt-Köllen diese Auszeichnung an eine Persönlichkeit „in Würdigung um die besonderen Verdienste und den Kölner Karneval und der Brauchtumspflege“. Erster Preisträger war der Sänger Willy Schneider. Ihm folgten u.a. Alfred Dumont, Willy Millowitsch, Bernd Assenmacher, Ludwig Sebus, Hans Süper und Wicky Junggeburth. Wen aber ehrt man in dieser Session?  Da war sich der Vorstand der Gesellschaft schnell einig: Das Dreigestirn! Weiter…

Domputzer virtuell erleben (Redaktion)

Man muss in dieser besonderen Session unbedingt etwas für seine Mitglieder und die Besucher der jährlichen Sitzung tun, darüber waren sich die Domputzer einig. Aber Onlinesitzungen sind voll im Trend, da muss man sich schon etwas Besonderes einfallen lassen. Zuerst einmal sollte ein bisschen Domputzer-Feeling dabei sein. Klar! Darüber hinaus sollte es Raum für Gespräche miteinander geben.  Denn das, was unseren Fastelovend ausmacht, erzählt Senatspräsident Frank Morsch, ist doch nicht, alleine vor dem Fernsehen zu hocken. Wir möchten doch miteinander kommunizieren! Den es ist genau das Gemeinschaftsgefühl, das den Menschen in der heutigen Corona-geprägten Zeit so fehlt. Doch wie baut man das in eine Sitzung ein? Weiter…

Puppensitzung 2021 als Stream (Redaktion)

Alle Freunde des Hänneschentheaters müssen auch in dieser Session nicht auf die Puppensitzung verzichten. Morgen startet der Stream auf Jeckstream! Bis Karnevalsdienstag könnt ihr euch dann dort die aktuelle Ensembleproduktion „Zom Laache en d’r Keller“ ansehen. Nicht in einer so schönen Atmosphäre wie im Theater am Eisenmarkt, aber dafür bequem  zu Hause auf der Couch und preiswert für nur 11,11 Euro! Und das Schunkeln ist garantiert! Weiter…

Die Drewke: Funken im Alltag (Brigitte)

Wenn es im meist grauen und trüben Januar auf einmal Rot leuchtet, dann ist das meist ein Roter Funk und Vera Drewke nicht weit. Die Fotografin, die gerne und oft im kölschen Fastelovend unterwegs ist, hat sich nämlich für die diesjährige Session ein besonderes Projekt vorgenommen: Funken in ihrer Uniform am Arbeitsplatz zu fotografieren. Weiter…

Nit allein looße – Mit Spenden durch die Pandemie (Redaktion)

Unter dem Motto  „Nur zesamme sin mer Fastelovend – Mer looße üch nit allein” startet diese Woche die Spendenaktion für einen besonderen Hilfsfonds. Durch die Corona-Pandemie sind auch viele Veranstaltungstechniker, Karnevalskünstler, ehrenamtlich arbeitende Tanzgruppen und Spielmannszüge in Not geraten. Die Spendengelder sollen dazu dienen, in Härtefällen unbürokratisch zu helfen. Die Initiatoren möchten so einen Beitrag leisten, „die kulturelle Vielfalt des Kölner Karnevals in all ihren Facetten für die Zukunft zu erhalten“. Weiter…

Wir brauchen eine Lösung für Besoffene (Nicci)

Judith Pamme´s Stimme kann man nicht nur in der Morning Show von Radio Köln hören, sondern auch im Podcast der Rheinenergie „Promis im Kölner Klimadialog“. Hier spricht sie mit der kölschen Prominenz über Klimaschutz. Aufgrund dessen habe ich mich sehr gefreut, als Judith zugesagt hat, mit mir über Nachhaltigkeit im Karneval zu sprechen. Weiter…

Karneval zohus (Sarah)

Karneval in den eigenen vier Wänden zu verbringen ist für viele undenkbar. Es gibt aber tatsächlich auch einige Jecke, die sich Gedanken zu dem Thema gemacht haben. Darunter das Team vom Karneval-zohus Komitee. Zu ihnen gehört Marc, mit dem ich ein spontanes Interview geführt habe, um zu erfahren, was hinter dem Komitee steckt und welche Ziele es verfolgt. Weiter…