Lutz Schade ist neuer Festkomitee-Präsident (Brigitte)
Am Montag war es soweit: In einer außerordentlichen Mitgliedsversammlung wurde Lutz Schade, bislang Vizepräsident des Festkomitees Kölner Karnevalkommt von „Carne vale! Fleisch, lebe wohl!“und bringt den Charakter des Festes als Freudenfest vor der langen Fastenzeit zum Ausdruck bringt. More , mit überwältigender Mehrheit zum Präsidenten gewählt. Sein Vorgänger Christoph Kuckelkorn wurde wegen seiner langjährigen Verdienste als Zugleiter und Präsident zum Ehrenpräsidenten des Festkomitees ernannt.
Lutz Schade ist als Jurist in Köln tätig, verheiratet und hat eine Tochter. Als Vizepräsident hat er die vielfältigen Aufgaben im Festkomitee in den letzten drei Jahren kennengelernt und freut sich jetzt auf die neuen Aufgaben, die er „mit der richtigen Mischung aus Vorfreude und Demut“ angeht. Die Arbeit mit den Gesellschaften aber auch der Politik und der Stadtgesellschaft sei interessant und unglaublich vielfältig, so Schade. Gleichzeitig wisse er aber auch um die große Verantwortung, die das Amt mit sich bringt und die Erwartungshaltung, die durch das erfolgreiche Wirken seines Vorgängers Christoph Kuckelkorn entstanden sei.

Der Vorstand des Festkomitees Kölner Karnevalkommt von „Carne vale! Fleisch, lebe wohl!“und bringt den Charakter des Festes als Freudenfest vor der langen Fastenzeit zum Ausdruck bringt. More
Unterstützung bei den kommenden Aufgaben erhält Lutz Schade durch das bewährte Vorstandsteam und insgesamt drei neue Vorstandsmitglieder, die zusätzliche Impulse liefern können:
Geschäftsführender Vorstand:
Christine Flock (Vizepräsidentin und Kinder- und Jugendkarneval)
Marc Michelske (neuer Vizepräsident und Zugleiter)
Michael Kramp (Kommunikation),
Udo Marx (Mitgliederservice und Finanzen)
Gaby Gérard (Neu: interne Organisation, Partner und Sponsoren)
Erweitertern Vorstand
Neu: Britta Nassenstein
Neu: Ex-Prinz René Klöver (Kölner DreigestirnDreigestirn, auch Trifolium genannt, besteht aus Prinz, Bauer und Jungfrau. Sie sind die obersten Repräsentanten des Kölner Karnevals und bekommen bei der Proklamation die Macht über die Stadt bis Aschermittwoch übertragen. Seit 1883 bilden sie eine feste Einheit, seit 1938 werden sie als Dreigestirn bezeichnet. More 2025)
Marcus Gottschalk
Nadine Krahforst
Ralf Remmert
Ralf Schlegelmilch
Erich Ströbel

Karnevalistischer Beirat, die Vertretung der insgesamt 82 Ordentlichen und 35 Hospitierenden Mitgliedsgesellschaften:
Stefan Kühnapfel (Reiter-Korps Jan von Werth),
Dirk Wissmann (Rote Funkensind Kölns ältestes Traditionskorps und verstehen sich mit ihren weißen Hosen, roten Uniformröcken und schwarzen Grenadiermützen als Nachfolger der Stadtsoldaten der freien Reichsstadt Köln. Dass sie in friedfertiger Absicht kommen, zeigen die rot-weißen Blumen im Lauf der Knabüß! Bis heute ist die Persiflage der Karnevalssoldaten beliebt, militärische Paraden als Stippeföttchetanz aufzuführen: Dabei stehen jeweils zwei Gardisten Rücken an Rücken, strecken (kölsch: stippe) ihr Gesäß (kölsch: Föttche) heraus und reiben es im Takt der Musik gegeneinander. Um die Kameradschaft im großen Funken-Korps besser pflegen z... More)
Univ.-Prof. Dr. Dr. Joachim Zöller (Die Grosse von 1823)
Ursula Brauckmann (Colombina Colonia)
Dr. Veit Wasserfuhr (KKG Mer Blieve Zesamme)
Marcus Schneider (Fidele Burggrafen)
Michael Everwand (Lesegesellschaft zu Köln).

Neuer Senatspräsident der Blauen Funken
Die Wahl hat auch bei den Blauen Funken Wahlen ausgelöst, war Lutz Schade doch langjähriger Senatspräsident des Traditionskorpsist eine Ehrenbezeichnung. Zum Traditionskorps wird eine Gesellschaft vom Festkomitee-Praesidenten ernannt, weil sie sich mit ihrer Brauchtumsförderung in den historischen Uniformen um den Karneval verdient gemacht hat. Derzeit gibt es im Kölner Karneval neun Traditionskorps: die Roten und die Blauen Funken, die Ehrengarde, die Nippeser Bürgerwehr, die Bürgergarde blau-gold, die Prinzengarde, die Altstädter, der Treue Husar und das Reiterkorps Jan von Werth. More. Zu seinem Nachfolger wählte die Mitgliederversammlung des Senats der Blauen Funken Michael Müller, ehemaliger BauerDer Bauer ist teil des Kölner Dreiugestirns. „Seine Deftigkeit“ symbolisiert die Wehrhaftigkeit der alten Reichsstadt Köln. Der Bauer geht auf eine historische Figur zurück. 1288 besiegten die Kölner Bürger den Erzbischof in der Schlacht von Worringen und regierten von da an in Köln. Unter ihnen soll auch der Bauer gewesen sein, der mit dem Dreschflegel kämpfte und die Stadtschlüssel am Arm trug. Der Bauer ist immer der Stärkste im Dreigestirn und muss die Stadt beschützen. Deshalb trägt er einen Hut mit 125 Pfauenfedern auf dem Kopf. Der ist sehr schwer und wiegt 1,6 Kilogramm. Die Pfauenfedern stehen für die Unst... More im DreigestirnDreigestirn, auch Trifolium genannt, besteht aus Prinz, Bauer und Jungfrau. Sie sind die obersten Repräsentanten des Kölner Karnevals und bekommen bei der Proklamation die Macht über die Stadt bis Aschermittwoch übertragen. Seit 1883 bilden sie eine feste Einheit, seit 1938 werden sie als Dreigestirn bezeichnet. More und Präsident des Gemeinnützigen Bauvereins Sachsenturm e.V.
AppsolutJeck gratuliert Lutz Schade und seinem ganzen Team sowie Michael Müller ganz herzlich und wünscht allen viel Erfolg, Freude am EhrenamtFast alle Jecken arbeiten ehrenamtlich, d.h., sie übernehmen die Aufgaben in ihrer Freizeit und bekommen kein Geld dafür. Der Karneval wird von vielen Menschen getragen, die mit Herzblut das Brauchtum an nachfolgende Generationen weitergeben. Sie trainieren die Tanzgruppen, organisieren die Sitzungen, führen die Veedelszüge durch, besuchen alte und kranke Jecken, sammeln Spenden für Menschen mit wenig Geld und, und, und. Ohne diese freiwilligen Helferinnen und Helfer gäbe es keinen Fastelovend. More, starken Zusammenhalt und viele gute Momente in der gemeinsamen Arbeit.
Fotos ©Vera Drewke (Lutz Schade), © Festkomitee Kölner Karneval/Walleneit (Vorstand), ©Blaue Funken (Michael Müller)












