Interview W. Pauels: Brauchtum schenkt Hoffnung!
Willibert Pauels hat viele Jahre als „Ne bergische Jung“ auf den Karnevalsbühnen in und um Köln die Jecken mit tiefgründigem Humor begeistert. Immer wieder hat er dabei auf den Zusammenhang zwischen katholischer Religion und Fastelovend hingewiesen. Und das reduziert er nicht nur auf das schöne Beispiel, dass der Kölner PrinzDer Prinz Karneval ist der höchste Repräsentant des Kölner Karnevals. und wird vom Bauer und der Jungfrau begleitet. Sein Ornat ähnelt der Robe früherer hoch gestellter Adeligen. Der Prinz trägt ein weißes Unterkleid, darüber einen prächtigen mit Mantel mit Hermelinbesatz, Pluderhosen, weiße Strumpfhosen und rote Schuhe, wie sie früher die Könige und Päpste trugen. Auf dem Kopf hat er einen Hut mit vier Fasanenfedern. Die Farben haben eine besondere Bedeutung: Die weiße und die rote Feder stehen für die Stadt Köln, die gelbe für die Kirche und die grüne für die Menschen. Als Insignie erhält er eine Pritsche. Si... More Karnevalkommt von „Carne vale! Fleisch, lebe wohl!“und bringt den Charakter des Festes als Freudenfest vor der langen Fastenzeit zum Ausdruck bringt. More wie der Papst rote Schuhe zum OrnatDie Kleidung von Prinz, Bauer und Jungfrau wird nicht Kostüm, sondern Ornat (Tracht) genannt. Dazu tragen alle drei Insignien als Zeichen ihrer Macht, so wie heute noch Könige und Königinnen bei ihrer Krönung eine Krone aufgesetzt bekommen. Die Dreigestirne tragen das Ornat von ihrer Proklamation (Amtseinführung) bis Aschermittwoch. More trägt.
Der Karnevalkommt von „Carne vale! Fleisch, lebe wohl!“und bringt den Charakter des Festes als Freudenfest vor der langen Fastenzeit zum Ausdruck bringt. More lebe, so Pauels, von und in der Tradition, die noch viel älter sei als das 1823 gegründete „Festordnende Comite“. Fastnacht, die Nacht vor dem Fasten, sei gebunden an die große Fastenzeit vor Ostern, wo die Menschen noch einmal richtig sinnlich feierten und damit den besten Start in die Fastenzeit hätten. Und wahrscheinlich, so Pauels, gehe der Karnevalkommt von „Carne vale! Fleisch, lebe wohl!“und bringt den Charakter des Festes als Freudenfest vor der langen Fastenzeit zum Ausdruck bringt. More noch weiter zurück in vorchristliche Zeit, wo die Menschen den nahenden Frühling mit großer Sinnesfreude begrüßten.
Tradition
Willibert Pauels ist überzeugt, dass der Kölner Karnevalkommt von „Carne vale! Fleisch, lebe wohl!“und bringt den Charakter des Festes als Freudenfest vor der langen Fastenzeit zum Ausdruck bringt. More „unbedingt die Tradition pflegen muss und dies hervorragend tut“. Da störe auch nicht, was an Auswüchsen zum Beispiel am 11.11.Am 11.11. geht es wieder los und die Jecken feiern den Start in die neue Session! Im ansonsten meist eher tristen Monat November ziehen Tausende von bunt verkleideten Jecken in Richtung Altstadt zur großen Straßensitzung der Willi-Ostermann-Gesellschaft auf dem Heumarkt, auf die Schäl Sick zum Große Kölsche Countdown, der familienfreundlichen Sessionseröffnung der Grosse von 1823 in den Tanzbrunnen, auf die Zülpicher Straße, dem Hotspot für junge Jecken, oder in ihr Veedel wie zur Open Air Sessionseröffnung der Nippeser Bürgerwehr auf dem Wilhelmplatz in Nippes. Auch vor und nach dem 11.11. gibt es zahlreiche Veransta... More oder an Weiberfastnachtist der Karnevalsdonnerstag, an dem überall in Köln der Straßenkarneval eröffnet wird. Traditionell wird um Punkt 11.11 Uhr der Straßenkarneval auf der Straßensitzung der Altstädter auf dem Alter Markt eröffnet. Oberbürgermeister, Festkomitee- Präsident und das Kölner Dreigestirn geben den offiziellen Startschuss für den Straßenkarneval. Nicht nur in der Altstadt, auch in vielen Veedeln wird der Straßenkarneval mit einer Feier eröffnet (findet ihr unter Terminen). Die früheste ist die auf dem Wilhelmplatz in Nippes, die bereits um 9.11 Uhr mit dem Aufmarsch des Spielmannszugs der Nippeser Bürgerwehr beginnt. Um 13... More zu beobachten sei. Pauels ist zuversichtlich, dass die Party die Tradition nicht verdrängen könne. „Party-Karneval, wir sagen der Ballermann-Karneval, existiert zwar und jeder feiert anders. Soll er auch ruhig, aber das zerstört nicht den traditionellen Karnevalkommt von „Carne vale! Fleisch, lebe wohl!“und bringt den Charakter des Festes als Freudenfest vor der langen Fastenzeit zum Ausdruck bringt. More.“

Wie jedes Fest brauche auch der Karnevalkommt von „Carne vale! Fleisch, lebe wohl!“und bringt den Charakter des Festes als Freudenfest vor der langen Fastenzeit zum Ausdruck bringt. More feste Zeiten, einen Anfang und ein Ende. Nur dann könne man „authenitisch leben“. Wenn man permanent feiere, so Pauels, werde man zum Alkoholiker. Das halte niemand aus, körperlich nicht, aber auch nicht psychisch. Pauels ist überzeugt, dass die Menschen spürten, wenn im Feiern die „Ordnung“ fehle. Und die bestehe auch darin, auf feste Zeiten begrenzt zu sein. Ansonsten, so Pauels, sei die Feier nichts Besonderes und werde „banal, leer und hohl.“
Willibert Pauels ist Diakon und Büttenredner mit gleicher Leidenschaft. Er sieht den Kern der Religion im Spenden von Trost, der darin bestehe, den Menschen eine Perspektive zu eröffnen, die letztlich über den Tod hinausgehe. Und natürlich ist für ihn der Bezug zum Fastelovend eine Frage, die er sofort und sicher beantworten kann: „Was hat das mit Karnevalkommt von „Carne vale! Fleisch, lebe wohl!“und bringt den Charakter des Festes als Freudenfest vor der langen Fastenzeit zum Ausdruck bringt. More zu tun? Alles! Denn immer dann, wenn der Mensch unbeschwert feiert, erhebt er sich über seine Zwänge. Er bekommt eine Ahnung davon mehr zu sein als ein Zellhaufen, der bio-chemisch reagiert“.

Pauels sieht diese Unbeschwertheit als wesentliches Charakteristikum des Karnevals. Wenn in den Kneipen, auf der Straße oder auf Sitzungen „der halb betrunkene Generaldirektor irgendeiner Firma mit seiner Putzfrau schunkelt und gut gefeiert wird, ist das nicht ein Abschießen. Es ist eine Glückseligkeit.“ Und dieses Gefühl der Glückseligkeit ist für ihn ein „Spiegel der Wahrheit hinter aller Religion.“

Karneval und Religion
Im Feiern an und für sich sieht Pauels daher überhaupt kein Problem. Im Gegenteil: „Wenn ich richtig und gut feiern kann, bin ich in einer Stimmung wie ein Engel. Ich schwebe, ich singe Lieder, ich schunkele, ich mache erotische Spiele.

Ich bin in einem Zustand, der über den Dingen steht.“ Nichts anderes sei Religion in ihrem Kern, so Pauels. Sie eröffne eine Perspektive, die über die Dinge hinausgehe. Man erkenne, dass nicht die Dinge einen im Griff haben, sondern man drüber stehen könne. Deshalb hingen, aus Sicht von Pauels, Karnevalkommt von „Carne vale! Fleisch, lebe wohl!“und bringt den Charakter des Festes als Freudenfest vor der langen Fastenzeit zum Ausdruck bringt. More und Religion so tief zusammen.

Manchmal erscheinen Rituale nur als leere Hüllen. Das gilt für den Karnevalkommt von „Carne vale! Fleisch, lebe wohl!“und bringt den Charakter des Festes als Freudenfest vor der langen Fastenzeit zum Ausdruck bringt. More wie für die Kirche. Für Pauels sind Rituale aber etwas ganz Wichtiges, für ihn haben sie eine heilende Kraft. Wenn zum Beispiel am Anfang der Session der FC im Dom die Messe feiere, dann sei das Haus voll, die Orgel spiele „Ich stonn zu dir FC Kölle“ und alle sängen am Ende mit. „Da spüren die Menschen“, so Pauels, „dass es Hoffnung gibt in der Welt und sie teilhaben können.“

Was Karnevalkommt von „Carne vale! Fleisch, lebe wohl!“und bringt den Charakter des Festes als Freudenfest vor der langen Fastenzeit zum Ausdruck bringt. More, Humor, Witze und Religion verbindet, ist für Willibert Pauels die Möglichkeit, den Menschen eine „Hoffnung in die Seele zu senken“. Für ihn, den überzeugten Katholiken und brillianten Humoristen ist es das „Entscheidende“!











