Traditioneller Termin zu Beginn jeder Session ist der ökumenische Gottesdienst für Kölner Karnevalisten im Hohen Dom zu Köln. Gemeinsam bitten die Jecken um den Segen für die Session und läuten gemeinsam die Karnevalstage ein. Lissy von der KG Fidele Fortuna war das erste Mal dabei.


Am Mittwoch durfte ich das erste Mal beim Domgottesdienst für Kölner Karnevalisten der vom Festkomitee des Kölner Karnevals ausgerichtet wird, dabei sein.
Im übrigen war das auch mein erster Gottesdienst in den heiligen Hallen des Doms & war daher für mich doppelt so aufregend 🥹🙏🏼 Mein Gott wie wunderschön war das! Ich habe wirklich schon so einige Veranstaltungen des Kölner Karnevals besucht, aber keine war bisher so besonders.

Ich denke, das liegt in erster Linie an unserem Kölner Dom, denn er gibt uns Kölnern und auch Nichtkölnern Orientierung in unserer Stadt.
Ganz ehrlich, wer an Köln denkt, der denkt doch sofort an unseren Dom, der DAS Symbol für unsere Stadt: Kraft, Stärke und Selbstbewusstsein darstellt. Deswegen ist der Dom auch mit unserem
Karnevalkommt von „Carne vale! Fleisch, lebe wohl!“und bringt den Charakter des Festes als Freudenfest vor der langen Fastenzeit zum Ausdruck bringt. More gleichzusetzen. Aus diesem Grund ist für mich klar, dass natürlich der Segen der kommenden Session im Kölner Dom für alle Karnevalisten etwas ganz besonderes darstellt.

Ganz voran startet die Zeremonie mit dem Einmarsch de
Plaggeköpp vun 1998 e.V., mit allen Standartenträger der angehörigen
KarnevalsgesellschaftenJeder feiert so Karneval wie er möchte. Viele Jecken haben sich in Vereinen zusammengeschlossen, die sich Karnevalsgesellschaften nennen. Meist sind sie an einer einheitlichen Uniform oder einem Kostüm und an einheitlichen Mützen zu erkennen. Ein Präsident oder eine Präsidentin leitet zusammen mit weiteren Jecken die Karnevalsgesellschaft. Sie organisieren Karnevalssitzungen, Bälle und Partys während der Session und andere Veranstaltungen und Treffen während des restlichen Jahres. Es gibt sehr unterschiedliche Karnevalsgesellschaften, so dass Menschen mit unterschiedlichen Ansichten und Interessen alle ihren Platz im Karneva... More, des Festkomitees.
Beim Einmarsch der Plaggeköpp sind auch die jeweiligen Tanzpaare aus den Korps- und
Traditionskorpsist eine Ehrenbezeichnung. Zum Traditionskorps wird eine Gesellschaft vom Festkomitee-Praesidenten ernannt, weil sie sich mit ihrer Brauchtumsförderung in den historischen Uniformen um den Karneval verdient gemacht hat. Derzeit gibt es im Kölner Karneval neun Traditionskorps: die Roten und die Blauen Funken, die Ehrengarde, die Nippeser Bürgerwehr, die Bürgergarde blau-gold, die Prinzengarde, die Altstädter, der Treue Husar und das Reiterkorps Jan von Werth. More mit dabei. Dieser Einmarsch wurde untermalt mit klassischen Tönen des Orchesters der Domstädtern Köln eV.
Der Start der Zeremonie ist ein absolut emotionales Ereignis & jeder ist automatisch emotional berührt & besonders, wenn die eigene Plaggen an einem vorbei weht.


Durch den gesamten Gottesdienst hat federführend Robert Kleine geführt, mit sehr unterhaltenden und& damit anregenden Reden.

Im ersten Teil des Gottesdienstes hat das designierte
Kinderdreigestirn gemeinsam mit Christoph Kuckelkorn die Kerze für den
Karnevalkommt von „Carne vale! Fleisch, lebe wohl!“und bringt den Charakter des Festes als Freudenfest vor der langen Fastenzeit zum Ausdruck bringt. More entzündet. Diese Kerze brennt bis
AschermittwochAm Aschermittwoch, dem Mittwoch nach Karneval, beginnt die Fastenzeit. In den katholischen Kirchen wird am Morgen eine Messe gefeiert, in der die Palmzweige, die am letzten Palmsonntag gesegnet wurden, verbrannt werden und aus ihrer Asche ein Kreuz als Symbol der Buße und Reinigung auf die Stirn der Gläubigen vom Priester gezeichnet. Mittags steht traditionell Fisch auf dem Speiseplan, denn nach katholischer Liturgie ist der Aschermittwoch ein strenger Fastentag, an dem man sich nur einmal satt essen und auf Fleisch verzichten sollte. More weiter vor dem Dreikönigenschrein.

Jetzt kommen wir zum Hauptteil der Zeremonie und damit stellvertretend für ganz Köln und in erster Linie das
EhrenamtFast alle Jecken arbeiten ehrenamtlich, d.h., sie übernehmen die Aufgaben in ihrer Freizeit und bekommen kein Geld dafür. Der Karneval wird von vielen Menschen getragen, die mit Herzblut das Brauchtum an nachfolgende Generationen weitergeben. Sie trainieren die Tanzgruppen, organisieren die Sitzungen, führen die Veedelszüge durch, besuchen alte und kranke Jecken, sammeln Spenden für Menschen mit wenig Geld und, und, und. Ohne diese freiwilligen Helferinnen und Helfer gäbe es keinen Fastelovend. More.
Dieser Gottesdient verbunden mit dem
Sessionsmotto „
AlaafAlaaf ist das wichtigste Wort im Kölner Karneval, Schlachtruf aller kölschen Jecken und wird ständig und immer dreimal gerufen. mer dun et för Kölle“ umschreibt liebevoll genau DAS, um was es geht . Das
EhrenamtFast alle Jecken arbeiten ehrenamtlich, d.h., sie übernehmen die Aufgaben in ihrer Freizeit und bekommen kein Geld dafür. Der Karneval wird von vielen Menschen getragen, die mit Herzblut das Brauchtum an nachfolgende Generationen weitergeben. Sie trainieren die Tanzgruppen, organisieren die Sitzungen, führen die Veedelszüge durch, besuchen alte und kranke Jecken, sammeln Spenden für Menschen mit wenig Geld und, und, und. Ohne diese freiwilligen Helferinnen und Helfer gäbe es keinen Fastelovend. More spielt bei uns Kölnern eine wichtige Rolle, durch die unsere Stadt und allen voran der
Karnevalkommt von „Carne vale! Fleisch, lebe wohl!“und bringt den Charakter des Festes als Freudenfest vor der langen Fastenzeit zum Ausdruck bringt. More richtig glänzen kann.
An dieser Stelle möchte ich auch die Worte von Robert Kleine zitieren: „Ein ganz wichtiger Aspekt in unserem christlichen Glauben ist die Nächstenliebe.
EhrenamtFast alle Jecken arbeiten ehrenamtlich, d.h., sie übernehmen die Aufgaben in ihrer Freizeit und bekommen kein Geld dafür. Der Karneval wird von vielen Menschen getragen, die mit Herzblut das Brauchtum an nachfolgende Generationen weitergeben. Sie trainieren die Tanzgruppen, organisieren die Sitzungen, führen die Veedelszüge durch, besuchen alte und kranke Jecken, sammeln Spenden für Menschen mit wenig Geld und, und, und. Ohne diese freiwilligen Helferinnen und Helfer gäbe es keinen Fastelovend. More ist gelebte Nächstenliebe. Dabei ist das
EhrenamtFast alle Jecken arbeiten ehrenamtlich, d.h., sie übernehmen die Aufgaben in ihrer Freizeit und bekommen kein Geld dafür. Der Karneval wird von vielen Menschen getragen, die mit Herzblut das Brauchtum an nachfolgende Generationen weitergeben. Sie trainieren die Tanzgruppen, organisieren die Sitzungen, führen die Veedelszüge durch, besuchen alte und kranke Jecken, sammeln Spenden für Menschen mit wenig Geld und, und, und. Ohne diese freiwilligen Helferinnen und Helfer gäbe es keinen Fastelovend. More in unserer Stadt so bunt wie der
Karnevalkommt von „Carne vale! Fleisch, lebe wohl!“und bringt den Charakter des Festes als Freudenfest vor der langen Fastenzeit zum Ausdruck bringt. More.“.
Bernhard Steiger untermalt unser
EhrenamtFast alle Jecken arbeiten ehrenamtlich, d.h., sie übernehmen die Aufgaben in ihrer Freizeit und bekommen kein Geld dafür. Der Karneval wird von vielen Menschen getragen, die mit Herzblut das Brauchtum an nachfolgende Generationen weitergeben. Sie trainieren die Tanzgruppen, organisieren die Sitzungen, führen die Veedelszüge durch, besuchen alte und kranke Jecken, sammeln Spenden für Menschen mit wenig Geld und, und, und. Ohne diese freiwilligen Helferinnen und Helfer gäbe es keinen Fastelovend. More mit den folgenden Worten „Wie viele von uns können davon erzählen, dass sie erst durch ihr
EhrenamtFast alle Jecken arbeiten ehrenamtlich, d.h., sie übernehmen die Aufgaben in ihrer Freizeit und bekommen kein Geld dafür. Der Karneval wird von vielen Menschen getragen, die mit Herzblut das Brauchtum an nachfolgende Generationen weitergeben. Sie trainieren die Tanzgruppen, organisieren die Sitzungen, führen die Veedelszüge durch, besuchen alte und kranke Jecken, sammeln Spenden für Menschen mit wenig Geld und, und, und. Ohne diese freiwilligen Helferinnen und Helfer gäbe es keinen Fastelovend. More zu der Person geworden sind, die sie heute sind.“ … & genau DAS, kann ich in meiner Funktion, bei der Fidele Fortuna zu 100 % unterstreichen.

Ich erlebe es selbst jede einzelne Session, seitdem ich dabei bin
Im zweiten Hauptteil der Zeremonie haben das designierte KinderdreigestirnIm Kölner Karneval haben Pänz seit 1965 ein eigenes Dreigestirn, das mit einer großen Party im Theater am Tanzbrunnen mit ganz vielen Kindern als Gästen vom Oberbürgermeister proklamiert wird. Danach beginnt für das Kinder-Trifolium eine anstrengende Session mit vielen Besuchen auf (Kinder-)Sitzungen und karitativen Veranstaltungen. Für ihre Auftritte haben sie eine Rede und ein eigens für sie komponiertes Lied gelernt, das sie für die Jecken singen. Zu den schönsten Terminen gehören Besuche bei der Feuerwehr und im Zoo. Höhepunkte der Session sind die Fahrt im eigenen Wagen im Rosenmontagszug und im Ehrenfelder Dienst... More und das designierte Kölner Dreigestirn (was im übrigen heute im Gürzenich hochoffiziell proklamiert wird ) nochmals Fürbitten über unser EhrenamtFast alle Jecken arbeiten ehrenamtlich, d.h., sie übernehmen die Aufgaben in ihrer Freizeit und bekommen kein Geld dafür. Der Karneval wird von vielen Menschen getragen, die mit Herzblut das Brauchtum an nachfolgende Generationen weitergeben. Sie trainieren die Tanzgruppen, organisieren die Sitzungen, führen die Veedelszüge durch, besuchen alte und kranke Jecken, sammeln Spenden für Menschen mit wenig Geld und, und, und. Ohne diese freiwilligen Helferinnen und Helfer gäbe es keinen Fastelovend. More gehalten und wurden anschließend für die Session gesegnet.

Zum Schluss der Veranstaltung hat Christoph Kuckelkorn das Thema Nächstenliebe noch einmal sehr emotional in seiner Rede aufgegriffen.
Er hat das in seinem Schlusswort mit der Unterstützung vom
Caya Projekt durch das designierten
DreigestirnDreigestirn, auch Trifolium genannt, besteht aus Prinz, Bauer und Jungfrau. Sie sind die obersten Repräsentanten des Kölner Karnevals und bekommen bei der Proklamation die Macht über die Stadt bis Aschermittwoch übertragen. Seit 1883 bilden sie eine feste Einheit, seit 1938 werden sie als Dreigestirn bezeichnet. More anschaulich gemacht. Wir alle haben es an dem Abend selbst gespürt, es war eisig kalt, daher ist es umso wichtiger, dass wir alle gemeinsam hinschauen & unseren Mitmenschen helfen, die unsere Hilfe benötigen.
(Das Caya Projekt unterstützt wohnungslose und andere sozial benachteiligte Menschen.)

Damit möchte ich auch zum Schluss meines Bloggbeitrags kommen.
Es war wirklich einer der kältesten, aber auch vom Herzen wärmsten Veranstaltung, die man aus meiner Sicht im Kölner Karnevalkommt von „Carne vale! Fleisch, lebe wohl!“und bringt den Charakter des Festes als Freudenfest vor der langen Fastenzeit zum Ausdruck bringt. More besuchen kann.
Es ist ein Muss für jedes Mitglied des Kölner Karnevals, zieht aber genauso viele Karnevalsmenschen aus dem Umland an.
Eine Veranstaltung für jeden.
Aber eins ist dabei sehr wichtig, seit früh genug da, um einer der begehrten Plätze zu ergattern, denn der Innenbereich ist für die Mitglieder des Kölner Karnevals reserviert 😉.In diesem Sinne freue ich mich schon auf das nächste Jahr & hoffe damit, wieder dabei sein zu können.
Bis bald
& in Liebe,
eure Fidele Lissy
Fotos @Vera Drewke, außer Schlussfoto @Lisa Lange