Flüstersitzung – Janz hösch (Tina)
„Usjestöpselt“ ist das Motto dieser feinen Nostalgiesitzung der Großen Kölner von 1882. Wer nun denkt, hier gäbe es keine Musik, der irrt jedoch gewaltig.
„Usjestöpselt“ ist das Motto dieser feinen Nostalgiesitzung der Großen Kölner von 1882. Wer nun denkt, hier gäbe es keine Musik, der irrt jedoch gewaltig.
Kamelle sind doch immer süß – egal, ob es sich um Bonbons, Waffeln, Schokolade oder Popcorn handelt. Seit wann gibt es denn Kamelle aus Plastikmüll, werden sich einige Jecken fragen? Seitdem der Kalker “Nur ein Karnevalsverein e.V.“ zum Sammeln von Plastik aufgerufen hat, lautet die Antwort!
Eine der bekanntesten Veedelsgesellschaften im Kölner Karneval feiert in diesem Jahr ihren 75. Geburtstag: die KG Müllemer Junge – Alt-Mülheim e.V. von 1951. Sie kann auf eine beeindruckende Geschichte zurückblicken, die von Zusammenhalt, Frohsinn und tiefer Verbundenheit zu Mülheim geprägt ist.
Kamelleregen von der Bühne, Tombola, Kinderschminken und sogar eine Fotobox – beim Kinderkostümfest der KG Kölsche Lotterbove e.V., der kölschen Familiengesellschaft seit 1957, gab es wirklich einiges zu erleben.
Am Samstag von 14 bis 18 Uhr wurde gefeiert, gelacht, getanzt und gesungen – und das mit ganz viel Herz.
… wemmer all zosamme sin. So war es auch beim Regimentsappell der Blauen Funken. Obwohl es der letzte in der langen Reihe der Korpsappelle war und der Montag eigentlich der karnevalsfreie Tag für Karnevalisten ist. Aber zu den Blauen Funken kommen alle immer gerne und so waren die Präsidenten vieler Karnevalsgesellschaften sowie alles, was in der Stadt- und Karnevalsgesellschaft hat, vertreten.
Bunte Kostüme, bekannte Figuren und ein Publikum, das vom ersten kölschen Ton an mitgeht: Mit der Premiere des neuen Karnevalsstücks „Mer dun et för Kölle“ am 11. Januar 2026 zeigt das Hänneschen-Theater einmal mehr, dass hier nicht nur die Puppen tanzen. Sie singen, unterhalten und kritisieren – ohne erhobenen Zeigefinger, dafür mit viel Humor. Weiter…
Die meisten von euch kennen den Nubbel als klassischen Sündenbock des rheinischen Karnevals. Zu Beginn der Session wird er gebastelt, hängt während der jecken Tage vor den Kneipen der Stadt und ist – ganz offiziell – an allem Schuld. Am Abend des Karnevalsdienstags findet das Spektakel dann seinen Höhepunkt: In einer feierlichen Zeremonie wird der Nubbel verbrannt und mit ihm alle Sünden des Karnevals.
… Oder wie es ist, sich einer fremden Gruppe anzuschließen
Wer kennt es nicht? Du bist schon voll in Karnevalsstimmung, aber deine üblichen Verdächtigen noch nicht? Du weißt, die Session ist kurz? Dann hab ich einen Tipp: Such dir eine schöne Veranstaltung raus und schließ dich einer fremden Gruppe an, so trefft ihr auf mindestens einen gemeinsamen Nenner: Zusammen jeck feiern!
„Alles för de Pänz!“ – Ihr jährliches Kostümfest feierten die Neppeser Schlümpfe von 1980 auch in diesem Jahr wieder in der Scheune des Bürgerzentrums Altenberger Hof.
Prinzenproklamation in Niehl? Moment – die war doch am Freitag im Gürzenich. Stimmt auch: Dort wurde am Freitagabend das Kölner Dreigestirn proklamiert. Doch der Vorort Niehl ist weit vom jecken Geschehen der Innenstadt entfernt und tickt karnevalistisch anders. Der Stadtteil pflegt seit jeher seinen eigenen Fastelovend – und hat damit auch ein eigenes Dreigestirn: Prinz Greger I., Bauer Stefan und Jungfrau Tinni.
oder wie aus einer Idee ein Freundebuch mit kölschem Herzen wurde.
Freundebücher – wer kennt sie nicht? Diese Bücher, die durch Kinderzimmer, Schulranzen und Freundeskreise wandern. In die man sich einträgt, etwas über sich preisgibt und die man Jahre später wiederfindet und denkt: Ach guck mal … Genau dieses Gefühl wollten wir einfangen. Nur eben auf kölsche Art.
Gestern Abend hieß es für mich: Premiere bei der Prinzenproklamation. Zum ersten Mal durfte ich diese besondere Veranstaltung des Festkomitees Kölner Karneval nicht nur erleben, sondern auch als Blogger-Fotografin begleiten. Ein Abend, der ganz im Zeichen des kölschen Karnevals stand – festlich, laut, herzlich und voller Vorfreude auf das, was jetzt vor uns liegt.
Mitglieder eines Traditionskorps lieben Traditionen und leben sie (nicht nur) in der Session mit vollem Engagement. Und natürlich beginnt jede Session damit, dass sich das Korps versammelt und zeigt, dass es gut gerüstet ist für alles, was da so kommen mag. Korpsappell heißt so eine Veranstaltung. Man trifft sich, man trinkt etwas zusammen, man feiert sich – „same procedure as every year! Warum sollte man sich das immer wieder antun?
Die vier Damengesellschaften von Agrippinas Töchtern – Colombina Colonia e. V., Schmuckstückchen 2008 e. V., KG De Kölsche Madämcher e. V. und die 1. Damengarde Cöln 2014 e. V. – veranstalteten im Hotel Pullman ihren ersten Schwestern-Appell.
Traditioneller Termin zu Beginn jeder Session ist der ökumenische Gottesdienst für Kölner Karnevalisten im Hohen Dom zu Köln. Gemeinsam bitten die Jecken um den Segen für die Session und läuten gemeinsam die Karnevalstage ein. Lissy von der KG Fidele Fortuna war das erste Mal dabei.
Ein ganz normaler Dienstag in Köln – oder? Was haben wir denn jetzt, wird sich so mancher im Vringsveedel und am Heumarkt gedacht haben, als ein Zug von gut 600 Karnevalisten mit Musikcorps voraus durch die Straßen zog. Für die Kölner unter ihnen war sofort klar: Das designierte Dreigestirn wird in gebührender Form zu seiner Hofburg, dem Dorinthotel am Heumarkt, geleitet.
Wenn das Pullman Cologne in den Farben Blau und Gelb erstrahlt, ist Korpsappell der KG Treuer Husar Blau-Gelb von 1925 e. V. Nach der Dreigestirnssession 2024 und der Jubiläumssession 2025 steht nun wieder eine „normale“ Session an. So kam die Husaren-Familich das erste Mal im Jahr zusammen und traf sich ganz entspannt mit ihren Gästen, Förderer und Freunden aus anderen Karnevalsgesellschaften.
„Warum hast du nicht ja gesagt?“, schmettert Horst-Peter Becker ins Mikrophon, während Melanie Becker lächend über die Bühne tanzt. Ein Musical in der Flora? Nein -es ist Korpsappell des Reiter-Korps „Jan von Werth“ von 1925 e.V., bei dem zugleich das Jan und Griet Paar 2026 proklamiert wird.
Zu den ersten Sitzungen der Session gehörte die Willi-Ostermann-Sitzung in der festlich geschmückten Flora – stilvoll gefeiert in Abendgarderobe. Die Verbindung aus klassischer Sitzung, kölscher Musik und einer besonders emotionalen Atmosphäre begeisterte die Jecken so sehr, dass die Willi-Ostermann-Gesellschaft diese Form nun als neue Tradition begründet hat.
Es gibt feste Termine im Kölner Karneval – dazu gehört die Herrensitzung der Kölschen Grielächer. Traditionell findet sie am ersten Sonntag des Jahres statt. Nach der langen Weihnachtspause kommt man wieder zusammen, freut sich auf viele Wiedersehen und läutet gemeinsam die Session ein. Entsprechend war das Maritim bis auf den letzten Platz gefüllt mit bestens gelaunten Herren, die sich auf einen bunten und stimmungsvollen Nachmittag freuten.