Der Einzug des designierten Dreigestirns in die Kölner Hofburg (Ulla)
Ein ganz normaler Dienstag in Köln – oder? Was haben wir denn jetzt, wird sich so mancher im Vringsveedel und am Heumarkt gedacht haben, als ein Zug von gut 600 Karnevalisten mit Musikcorps voraus durch die Straßen zog. Für die Kölner unter ihnen war sofort klar: Das designierte Dreigestirn wird in gebührender Form zu seiner Hofburgist die Residenz des Kölner Dreigestirns. Kurz vor der Proklamation ziehen das Dreigestirn und seine Adjutanten in Begleitung ihrer und befreundeter Gesellschaften mit großem Spektakel um 11.11 Uhr in die Hofburg ein, seit vielen Jahren das Hotel Pullman Cologne in der Helenenstraße. Dort überreicht ihnen der Hoteldirektor in einer jecken Feierstunde den goldenen Schlüssel. Bis Aschermittwoch residieren sie hier und können sich jeweils nachts ein paar Stunden von den Strapazen ihrer Auftritte erholen. More, dem Dorinthotel am Heumarkt, geleitet.
In dieser Session stellt das Traditionskorpsist eine Ehrenbezeichnung. Zum Traditionskorps wird eine Gesellschaft vom Festkomitee-Praesidenten ernannt, weil sie sich mit ihrer Brauchtumsförderung in den historischen Uniformen um den Karneval verdient gemacht hat. Derzeit gibt es im Kölner Karneval neun Traditionskorps: die Roten und die Blauen Funken, die Ehrengarde, die Nippeser Bürgerwehr, die Bürgergarde blau-gold, die Prinzengarde, die Altstädter, der Treue Husar und das Reiterkorps Jan von Werth. More Prinzen-Garde Köln 1906 e. V. das Dreigestirn. Prinz Niklas I. (Niklas Jüngling), Bauer Clemens (Clemens von Blanckart) und Jungfrau Aenne (Stefan Blatt) werden über das jecke Kölner Volk regieren und für diese Zeit im siebten Stock des Hotels – ihrer Hofburgist die Residenz des Kölner Dreigestirns. Kurz vor der Proklamation ziehen das Dreigestirn und seine Adjutanten in Begleitung ihrer und befreundeter Gesellschaften mit großem Spektakel um 11.11 Uhr in die Hofburg ein, seit vielen Jahren das Hotel Pullman Cologne in der Helenenstraße. Dort überreicht ihnen der Hoteldirektor in einer jecken Feierstunde den goldenen Schlüssel. Bis Aschermittwoch residieren sie hier und können sich jeweils nachts ein paar Stunden von den Strapazen ihrer Auftritte erholen. More – residieren. Auf Dreikönige war es nun soweit.

Ausgangspunkt des Zuges war der Prinzen-Garde-Turm, wo sich die Abordnungen der Vereine trafen. Vor dem Start gab es ein großes Hallo. Nach der Advents- und Weihnachtszeit war man froh, sich wieder zu sehen, und es kam eine Stimmung auf wie auf dem Schulhof nach den großen Ferien. Überall war ein fröhliches „gutes Neues Jahr“ zu hören. Alle waren glücklich, denn „et geiht widder loss!“

Damit das Trifolium standesgemäß durch die Straßen Kölns kutschiert wurde, stand eine weiße Kutsche mit zwei Schimmeln bereit. Passend zu den Farben des Traditionskorpsist eine Ehrenbezeichnung. Zum Traditionskorps wird eine Gesellschaft vom Festkomitee-Praesidenten ernannt, weil sie sich mit ihrer Brauchtumsförderung in den historischen Uniformen um den Karneval verdient gemacht hat. Derzeit gibt es im Kölner Karneval neun Traditionskorps: die Roten und die Blauen Funken, die Ehrengarde, die Nippeser Bürgerwehr, die Bürgergarde blau-gold, die Prinzengarde, die Altstädter, der Treue Husar und das Reiterkorps Jan von Werth. More waren die Tiere mit roten Decken und roten Fliegenhauben gegen die Kälte geschützt.
Bevor Bauer Clemens die Kutsche erklomm, gab es noch einen Kuss für seine Frau Lara, dann setzte sich der Zug pünktlich um 15.30 Uhr in Bewegung.

Mit dem Dreigestirn zogen u. a. Abordnungen aller Traditionskorpsist eine Ehrenbezeichnung. Zum Traditionskorps wird eine Gesellschaft vom Festkomitee-Praesidenten ernannt, weil sie sich mit ihrer Brauchtumsförderung in den historischen Uniformen um den Karneval verdient gemacht hat. Derzeit gibt es im Kölner Karneval neun Traditionskorps: die Roten und die Blauen Funken, die Ehrengarde, die Nippeser Bürgerwehr, die Bürgergarde blau-gold, die Prinzengarde, die Altstädter, der Treue Husar und das Reiterkorps Jan von Werth. More, der vier Damengesellschaften von Agrippinas Töchtern: Colombina Colonia e. V., Schmuckstückchen 2008 e. V., KG De Kölsche Madämcher e.V. und die 1. Damengarde Cöln 2014 e. V., des Dellbröcker Boore Schnäuzer Balletts, der Kölner Narrenzunft von 1880 e. V. und der Grossen von 1823 e. V. Als besondere Gäste reihten sich in den Zug ein: die Mainzer Prinzengarde e. V. und die Dorfgemeinschaft Langel-Rheinkassel-Kasselberg 1972 e. V., in der Stefan Blatt (Jungfrau Aenne) Geschäftsführer ist.

Mit dabei waren natürlich die Partnerinnen des Trifoliums wie auch die Equipe des Dreigestirns: Prinzenführer Marcus Heller und die beiden Adjutanten des Bauern und der Jungfrau Dr. Marco Hollekamp und Dirk Schmitz. Den Schluss des Zuges bildete vor der Kutsche des Dreigestirns natürlich die Prinzen-Garde mit einem großen Musikkorps und Abordnungen ihrer einzelnen Gruppierungen, allen voran der Kindergruppe. Bei der großen Anzahl an Gardisten hatte man den Eindruck, die Prinzen-Garde würde in kompletter Besetzung mitmarschieren.

Auf dem gut 3 km langen Weg gab es viele erstaunte und fragende Gesichter, schnell wurden die Handys gezückt. Als der Zug in die Severinstraße einbog, standen zahlreiche Zuschauer am Rand, die mitsangen, schunkelten und die Karnevalisten mit einem fröhlichen Kölle AlaafAlaaf ist das wichtigste Wort im Kölner Karneval, Schlachtruf aller kölschen Jecken und wird ständig und immer dreimal gerufen. begrüßten.

An der Hofburgist die Residenz des Kölner Dreigestirns. Kurz vor der Proklamation ziehen das Dreigestirn und seine Adjutanten in Begleitung ihrer und befreundeter Gesellschaften mit großem Spektakel um 11.11 Uhr in die Hofburg ein, seit vielen Jahren das Hotel Pullman Cologne in der Helenenstraße. Dort überreicht ihnen der Hoteldirektor in einer jecken Feierstunde den goldenen Schlüssel. Bis Aschermittwoch residieren sie hier und können sich jeweils nachts ein paar Stunden von den Strapazen ihrer Auftritte erholen. More angekommen, stand ein großes Empfangskomitee bereit. Die drei Frauen des Dreigestirns mit Kindern, Festkomitee Präsident Christoph Kuckelkorn und Hoteldirektor (von nun an Herbergsvater) Holger Hess nahmen die Parade ab und begrüßten das Dreigestirn ganz herzlich.

Gemeinsam zog man in den Saal des Hotels und dort fand die offizielle Aufnahme des Trifoliums in ihre neue Heimstatt bis Aschermittwochbeginnt die Fastenzeit. In den katholischen Kirchen wird am Morgen eine Messe gefeiert, in der die Palmzweige, die am letzten Palmsonntag gesegnet wurden, verbrannt werden und aus ihrer Asche ein Kreuz als Symbol der Buße und Reinigung auf die Stirn der Gläubigen vom Priester gezeichnet. Mittags steht traditionell Fisch auf dem Speiseplan, denn nach katholischer Liturgie ist der Aschermittwoch ein strenger Fastentag, an dem man sich nur einmal satt essen und auf Fleisch verzichten sollte. More statt. Christoph Kuckelkorn bedankte sich für die außergewöhnlich gute Betreuung durch das Hotelteam und dass dem Dreigestirn und seiner Entourage fast die gesamte 7. Etage des Hotels zur Verfügung gestellt wird.

Auch Dino Massi – Präsident der Prinzen-Garde – sprach seinen Dank für die herzliche Aufnahme in der Hofburgist die Residenz des Kölner Dreigestirns. Kurz vor der Proklamation ziehen das Dreigestirn und seine Adjutanten in Begleitung ihrer und befreundeter Gesellschaften mit großem Spektakel um 11.11 Uhr in die Hofburg ein, seit vielen Jahren das Hotel Pullman Cologne in der Helenenstraße. Dort überreicht ihnen der Hoteldirektor in einer jecken Feierstunde den goldenen Schlüssel. Bis Aschermittwoch residieren sie hier und können sich jeweils nachts ein paar Stunden von den Strapazen ihrer Auftritte erholen. More aus.

Herbergsvater Holger Hess bat seine „Hotel-Helden“ auf die Bühne, stellte sie vor und bedankte sich für ihre Arbeit im Vorfeld und in der kommenden Zeit.

Diese Gelegenheit ließ sich das Festkomitee nicht nehmen und überreichte den Mitgliedern des Hotelteams den Ordenwerden auch im Karneval als Anerkennung für besondere Verdienste verliehen. Freunde und Förderer der Gesellschaften, Künstler, illustre Gäste und edle Spender werden mit Orden ausgezeichnet, aber auch jeder Jeck kann sich selber einen Sessionsorden kaufen. Sollten Orden in den Anfängen einmal die Ordensflut der preußischen Obrigkeit persiflieren, sind sie inzwischen zu begehrten Sammlerobjekten geworden. Denn die Karnevalsgesellschaften haben den Ehrgeiz, jedes Jahr künstlerisch wertvolle und aktuelle Exemplare zu entwickeln, und so gibt es in jeder Session eine Vielzahl an bunt schillernden Orden. Besonders begehrt ist die P... More des Festkomitees. Entsprechend dem Motto der Session „Mer dun et för Kölle“ ist der Herrenorden in Form einer bunten Hand gestaltet, der kleinere Damenorden zeigt eine Hand, die mit vielen glitzernden Strasssteinen geschmückt ist.
Anschließend übergab Holger Hess dem Dreigestirn symbolisch den Schlüssel zum Hotel, in dem sie nun das Regiment über die Kölner Narren führen werden. Allerdings ließ er sie nicht ohne eine Aufgabe von der Bühne. Jeder von ihnen musste beim Fassanschlagen sein Können unter Beweis stellen. Jungfrau Aenne meisterte dies spielend und konnte den Gästen schnell die ersten Kölsch servieren. Dagegen hatten Prinz und Bauer mehr Mühe damit und man griff auf die bewährten Fähigkeiten der Profis zurück, um gemeinsam auf eine schöne Session anzustoßen.


Zum Abschluss des Tages war Zeit für persönliche Gespräche und Gratulationen. Zu den Gratulanten gehörten auch die Dreigestirne der beiden vergangenen Sessionen. Von der KG Treuer Husar Blau-Gelb von 1925 e. V. Köln waren Sascha (Prinz Sascha I.), Werner (Bauer) und Friedrich (Jungfrau Frieda) Klupsch gekommen. Auch René Klöver (Prinz René I.), Michael (Bauer Michael) und Hendrik Ermen (Jungfrau Marlis) von der StattGarde Colonia Ahoj e. V. ließen es sich nicht nehmen, ihren Nachfolgern zu gratulieren.

Auf der Bühne gab es noch eine nette Szene, als Dino Massi ein Tänzchen mit der kleinen Alba wagte, der Tochter von Bauer Clemens und seiner Frau Lara.















