Tolle Tage: Was ist los in Köln (Redaktion)
Tolle Tage: Weiberfastnacht
Tolle TageDie letzten sechs Tage vor dem Aschermittwoch sind der Höhepunkt des Karnevals, dann beginnt der Straßenkarneval und die ganze Stadt steht Kopf. Deshalb heißen sie auch die Tollen Tage. Die Menschen feiern auf den Plätzen und Straßen, in Sälen und Kneipen, die Schulen schließen, die Geschäfte haben nur kurz geöffnet und in vielen Betrieben wird nicht gearbeitet. More werden auch offiziell eröffnet. Der Straßenkarnevalwird draußen, auf der Straße oder einem Platz gefeiert, ob bei einer Freiluftsitzung, vor den Kneipen oder am Zugweg. Traditionell eröffnet wird der Straßenkarneval an Weiberfastnacht. More beginnt an Weiberfastnachtist der Karnevalsdonnerstag, an dem überall in Köln der Straßenkarneval eröffnet wird. Traditionell wird um Punkt 11.11 Uhr der Straßenkarneval auf der Straßensitzung der Altstädter auf dem Alter Markt eröffnet. Oberbürgermeister, Festkomitee- Präsident und das Kölner Dreigestirn geben den offiziellen Startschuss für den Straßenkarneval. Nicht nur in der Altstadt, auch in vielen Veedeln wird der Straßenkarneval mit einer Feier eröffnet (findet ihr unter Terminen). Die früheste ist die auf dem Wilhelmplatz in Nippes, die bereits um 9.11 Uhr mit dem Aufmarsch des Spielmannszugs der Nippeser Bürgerwehr beginnt. Um 13... More um 11.11.Am 11.11. geht es wieder los und die Jecken feiern den Start in die neue Session! Im ansonsten meist eher tristen Monat November ziehen Tausende von bunt verkleideten Jecken in Richtung Altstadt zur großen Straßensitzung der Willi-Ostermann-Gesellschaft auf dem Heumarkt, auf die Schäl Sick zum Große Kölsche Countdown, der familienfreundlichen Sessionseröffnung der Grosse von 1823 in den Tanzbrunnen, auf die Zülpicher Straße, dem Hotspot für junge Jecken, oder in ihr Veedel wie zur Open Air Sessionseröffnung der Nippeser Bürgerwehr auf dem Wilhelmplatz in Nippes. Auch vor und nach dem 11.11. gibt es zahlreiche Veransta... More Uhr auf der Straßensitzung der Altstädter. Auf dem Alter Markt geben Oberbürgermeisterin Henriette Reker, Festkomitee-Praesident Markus Ritterbach und das DreigestirnDreigestirn, auch Trifolium genannt, besteht aus Prinz, Bauer und Jungfrau. Sie sind die obersten Repräsentanten des Kölner Karnevals und bekommen bei der Proklamation die Macht über die Stadt bis Aschermittwoch übertragen. Seit 1883 bilden sie eine feste Einheit, seit 1938 werden sie als Dreigestirn bezeichnet. More das Startzeichen. Los geht es aber schon um 9.40 Uhr mit dem Aufmarsch des Traditionskorpsist eine Ehrenbezeichnung. Zum Traditionskorps wird eine Gesellschaft vom Festkomitee-Praesidenten ernannt, weil sie sich mit ihrer Brauchtumsförderung in den historischen Uniformen um den Karneval verdient gemacht hat. Derzeit gibt es im Kölner Karneval neun Traditionskorps: die Roten und die Blauen Funken, die Ehrengarde, die Nippeser Bürgerwehr, die Bürgergarde blau-gold, die Prinzengarde, die Altstädter, der Treue Husar und das Reiterkorps Jan von Werth. More der Altstädter. Wer hier mitfeiern und das Bühnenprogramm direkt vor der Bühne verfolgen möchte, muss rechtzeitig vorsorgen. Bei den Altstädtern gibt es Karten für den Innenbereich zu kaufen.
Auf jeden Fall heißt es früh hingehen, denn die Altstadt ist voll. Meistens müssen die Ordnungskräfte gegen Mittag den Bereich absperren und lassen keine Jecken mehr ein.


Wilhelmplatz
Wer es lieber beschaulicher mag, der sollte den Straßenkarnevalwird draußen, auf der Straße oder einem Platz gefeiert, ob bei einer Freiluftsitzung, vor den Kneipen oder am Zugweg. Traditionell eröffnet wird der Straßenkarneval an Weiberfastnacht. More in einem Veedel eröffnen. Die früheste Straßensitzung beginnt um 9.11 Uhr auf dem Wilhelmplatz in Nippes. Los geht´s mit dem Aufmarsch des Stabsmusikcorps der Nippeser Bürgerwehr. Dann kommt die Eröffnung durch den Appelsinefunke-Praesident Artur Tybussek. Nach dem Auftritt des Dreigestirns folgt ein buntes Programm mit bekannten Künstlern des Kölner Karnevals. Die Jecken aller Altersklassen und Nationalitäten singen und schunkeln dann bis in den frühen Nachmittag hinein. Weitere Veedelssitzungen findet ihr hier.

Dat Spielchen ahn d’r Vringspooz
Ein besonderes Highlight im Straßenkarneval ist jedes Jahr „Dat Spillche ahn d´r Vringspooz“. Bei der jecken Zeitreise spielen Mitglieder des Reiter-Korps Jan von Werth in der Südstadt an der Severinstorburg die Geschichte um das Wiedersehen von Jan und Griet aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges nach. Anders als bei der Legende gibt es hier aber ein Happy End. Und so zieht das Jan-und Griet-Paar mit dem Reiter-Korps im Anschluß die die Stadt. Begleitet werden sie von befreundeten KarnevalsgesellschaftenJeder feiert so Karneval wie er möchte. Viele Jecken haben sich in Vereinen zusammengeschlossen, die sich Karnevalsgesellschaften nennen. Meist sind sie an einer einheitlichen Uniform oder einem Kostüm und an einheitlichen Mützen zu erkennen. Ein Präsident oder eine Präsidentin leitet zusammen mit weiteren Jecken die Karnevalsgesellschaft. Sie organisieren Karnevalssitzungen, Bälle und Partys während der Session und andere Veranstaltungen und Treffen während des restlichen Jahres. Es gibt sehr unterschiedliche Karnevalsgesellschaften, so dass Menschen mit unterschiedlichen Ansichten und Interessen alle ihren Platz im Karneva... More. Der Zug geht vom Chlodwigplatz über die Severinsstraße in Richtung Alter Markt zum Denkmal des Helden.

Partys der Gesellschaften
Ansonsten wird gefeiert. Wer das auf einer der vielen Partys der KarnevalsgesellschaftenJeder feiert so Karneval wie er möchte. Viele Jecken haben sich in Vereinen zusammengeschlossen, die sich Karnevalsgesellschaften nennen. Meist sind sie an einer einheitlichen Uniform oder einem Kostüm und an einheitlichen Mützen zu erkennen. Ein Präsident oder eine Präsidentin leitet zusammen mit weiteren Jecken die Karnevalsgesellschaft. Sie organisieren Karnevalssitzungen, Bälle und Partys während der Session und andere Veranstaltungen und Treffen während des restlichen Jahres. Es gibt sehr unterschiedliche Karnevalsgesellschaften, so dass Menschen mit unterschiedlichen Ansichten und Interessen alle ihren Platz im Karneva... More tun möchte, sollte sich unbedingt vorher Karten besorgen. Alternativ feiert man in einer der vielen Kneipen in der Altstadt, im Severinsviertel oder der übrigen Südstadt. Gefeiert wird auch im Studentenviertel rund um die Zülpicher Straße oder im Belgischen Viertel rund um Aachener Straße. Ebenso viel los ist um den Friesenplatz, in Ehrenfeld, in Nippes oder in den anderen Vierteln.
Lange Schlangen vor den Kneipen sind in der Regel ein Hinweis auf tolle Stimmung. Das Warten macht da durchaus Sinn. Köln ist an Karnevalkommt von „Carne vale! Fleisch, lebe wohl!“und bringt den Charakter des Festes als Freudenfest vor der langen Fastenzeit zum Ausdruck bringt. More ein großes Wohnzimmer. Auch vor den Lokalen wird gesungen, getanzt und Kölsch getrunken. Denn es heißt ja auch Straßenkarnevalwird draußen, auf der Straße oder einem Platz gefeiert, ob bei einer Freiluftsitzung, vor den Kneipen oder am Zugweg. Traditionell eröffnet wird der Straßenkarneval an Weiberfastnacht. More und schlechtes Wetter gibt es an Wieverfastelovend nicht! Manche Jecken wechseln auch die Lokalität, sodass man nach einer gewissen Wartezeit bestimmt reinkommt.

Jecke Tipps für den Straßenkarneval
Immer im Kostüm: Oberste Regel, ohne Kostüm geht man an den Tollen Tagen nicht feiern! Mindestens ein Ringelshirt und eine Pappnas sollten es sein. Auch ein origineller Strohhut ist manchmal schon genug. Wenn Sie erst im Straßenkarnevalwird draußen, auf der Straße oder einem Platz gefeiert, ob bei einer Freiluftsitzung, vor den Kneipen oder am Zugweg. Traditionell eröffnet wird der Straßenkarneval an Weiberfastnacht. More und dann in der Kneipe oder auf einem BallDer Ball ist eine gehobene, festliche Tanzveranstaltung in Abendgarderobe. More feiern, sollten Sie ein Zwiebelkostüm, d.h. eines mit mehreren Schichten tragen. Denn zu Karnevalkommt von „Carne vale! Fleisch, lebe wohl!“und bringt den Charakter des Festes als Freudenfest vor der langen Fastenzeit zum Ausdruck bringt. More gibt es zwischen draußen und drinnen oft Temperaturunterschiede im zweistelligen Bereich. Ganz wichtig: Alles, was Sie benötigen, muss in Ihre Hosen- oder Rocktasche passen: Handtaschen oder Ähnliches stören und können zudem leicht verloren gehen!
Für eine gute Grundlage sorgen: Weil der Tag ganz sicher lang wird und reichlich Kölsch fließt wird, sollten Sie mit einer deftigen Unterlage im Bauch losgehen. Ganz Tapfere trinken vor dem Ausgehen ein Gläschen Olivenöl oder – das ist die abgemilderte Form – tränken eine Scheibe Brot mit Olivenöl. Oft hilft es, zwischendurch noch Fettreiches wie Nüsse, Käsehappen, Salzstangen, Chips oder Ähnliches zu knabbern.
Kein Glas mitnehmen: In Scherben treten mag keiner, deswegen keine Flaschen oder Gläser mitnehmen! In der Altstadt, auf den Ringen und in der Umgebung der Zülpicher Straße gilt am 11. November und an den Karnevalstagen ein GlasverbotDas Glasverbot gilt am 11. November und an den Karnevalstagen in der Altstadt, auf den Ringen und in der Umgebung der Zülpicher Straße, bei Verstößen muss man ein hohes Bußgeld zahlen. More, bei Verstößen muss man ein Bußgeld in Höhe von 60 Euro zahlen.
Wildpinkelndas Urinieren in der Öffentlichkeit an Hauswänden oder im Gebüsch ist strengstens verboten ist. Wer dabei erwischt wird, muss wegen "störenden Verhaltens in der Öffentlichkeit" eine hohe Strafe zahlen. More ist verboten: Suchen Sie sich eine Toilette! Denn wer meint, seine Notdurft im Freien entrichten zu müssen, belästigt seine Umwelt und muss mit einer hohen Geldstrafe rechnen.
Tolle TageDie letzten sechs Tage vor dem Aschermittwoch sind der Höhepunkt des Karnevals, dann beginnt der Straßenkarneval und die ganze Stadt steht Kopf. Deshalb heißen sie auch die Tollen Tage. Die Menschen feiern auf den Plätzen und Straßen, in Sälen und Kneipen, die Schulen schließen, die Geschäfte haben nur kurz geöffnet und in vielen Betrieben wird nicht gearbeitet. More: Karnevalsfreitag
Am Tag nach Weiberfastnachtist der Karnevalsdonnerstag, an dem überall in Köln der Straßenkarneval eröffnet wird. Traditionell wird um Punkt 11.11 Uhr der Straßenkarneval auf der Straßensitzung der Altstädter auf dem Alter Markt eröffnet. Oberbürgermeister, Festkomitee- Präsident und das Kölner Dreigestirn geben den offiziellen Startschuss für den Straßenkarneval. Nicht nur in der Altstadt, auch in vielen Veedeln wird der Straßenkarneval mit einer Feier eröffnet (findet ihr unter Terminen). Die früheste ist die auf dem Wilhelmplatz in Nippes, die bereits um 9.11 Uhr mit dem Aufmarsch des Spielmannszugs der Nippeser Bürgerwehr beginnt. Um 13... More geht es eher ruhig zu. Erst am frühen Nachmittag sollten Sie zum Alter Markt aufbrechen, wo nach dem Sternmarschist eine große Open-Air-Party am Karnevalsfreitag auf dem Alter Markt, bei der über 1.500 Jecke aus rund 45 Stammtischen und Karnevalsgruppen in ihren Kostümen der letzten Session (die neuen werden natürlich erst am Sonntag präsentiert) mit Musik und Gesang sternförmig zum Alter Markt ziehen. Veranstaltet wird dies vom Verein der Freunde und Förderer des kölnischen Brauchtums, um damit den vielen Jecken der Veedelsvereine und Stammtische für ihr ehrenamtliches Engagement zu danken. More der Veedelsvereine eine große Freiluftparty stattfindet. Das ist echt kölscher Straßenkarnevalwird draußen, auf der Straße oder einem Platz gefeiert, ob bei einer Freiluftsitzung, vor den Kneipen oder am Zugweg. Traditionell eröffnet wird der Straßenkarneval an Weiberfastnacht. More und zugleich ein kleiner Vorgeschmack auf den Karnevalssonntag! Die Mitglieder der Veedelsvereine, Stammtische und Nachbarschaftsgruppe in ihren bunten Kostümen werden auf den Alter Mark von den Zuschauern auf den Tribünenstehen am Rand des Zugweges. Von hier aus kann man den Rosenmontagszug hautnah erleben und die Details der Persiflagewagen in voller Größe sehen. Karten gibt es beim Festkomitee, bei den einzelnen Gesellschaften oder Vorverkaufsstellen. Dabei kann man meist zwischen überdachten und nicht überdachten Plätzen, Selbstverpflegung und Catering wählen. More, vom großen und kleinen DreigestirnDreigestirn, auch Trifolium genannt, besteht aus Prinz, Bauer und Jungfrau. Sie sind die obersten Repräsentanten des Kölner Karnevals und bekommen bei der Proklamation die Macht über die Stadt bis Aschermittwoch übertragen. Seit 1883 bilden sie eine feste Einheit, seit 1938 werden sie als Dreigestirn bezeichnet. More sowie von der Oberbürgermeisterin mit einem bunten Bühnenprogramm begrüßt. Die Tribünenplätze sind kostenlos, werden aber ab 16 Uhr nach dem Prinzip „Wer zuerst kommt, malt zuerst“ verteilt.


Den Abend kann man dazu nutzen, eine Sitzung zu besuchen. Das bitte unbedingt vorplanen!
Tolle TageDie letzten sechs Tage vor dem Aschermittwoch sind der Höhepunkt des Karnevals, dann beginnt der Straßenkarneval und die ganze Stadt steht Kopf. Deshalb heißen sie auch die Tollen Tage. Die Menschen feiern auf den Plätzen und Straßen, in Sälen und Kneipen, die Schulen schließen, die Geschäfte haben nur kurz geöffnet und in vielen Betrieben wird nicht gearbeitet. More: Karnevalssamstag
Der Tag beginnt der Straßenkarnevalwird draußen, auf der Straße oder einem Platz gefeiert, ob bei einer Freiluftsitzung, vor den Kneipen oder am Zugweg. Traditionell eröffnet wird der Straßenkarneval an Weiberfastnacht. More mit einer kostenlosen Open-Air-Sitzung, dem FunkenbiwakTraditionell veranstalten die Roten Funken am Karnevalssamstag eine dreistündige Open-Air-Veranstaltung mit dem Aufzug der Traditionskorps und Musikgruppen auf dem Neumarkt. Wo einst 1823 der erste Kölner Karnevalsumzug stattfand, schlagen sie jedes Jahr ihr Lager (Biwak) auf und laden zu Erbsensuppe und Kölsch ein. Der Eintritt ist kostenlos! More, auf dem Neumarkt. Hier schlagen traditionell die Roten Funken ihr Lager (Biwak) auf und laden zu einer dreistündigen Sitzungist eine Karnevalsveranstaltun in der Session, bei der die Jecken gemeinsam feiern, gute Laune und Spaß haben. In der Regel führt ein Präsident oder eine Präsidentin mit dem Elferrat an der Seite durch das Programm. Bei einer traditionellen Karnevalssitzung treten Redner, Musikbands, Tanzgruppen, Traditionskorps und das Dreigestirn auf. Es gibt viele verschiedene Arten von Sitzungen – für Kinder, für Männer, für Frauen, für Senioren, für Familien, Sitzungen in Abendkleidung, im Kostüm – und an verschiedenen Orten – im Saal, in der Pfarrei, in der Schule … Und dann gibt es noch die alternativen Sitzungen, die wie e... More ein mit Stippeföttche, DreigestirnDreigestirn, auch Trifolium genannt, besteht aus Prinz, Bauer und Jungfrau. Sie sind die obersten Repräsentanten des Kölner Karnevals und bekommen bei der Proklamation die Macht über die Stadt bis Aschermittwoch übertragen. Seit 1883 bilden sie eine feste Einheit, seit 1938 werden sie als Dreigestirn bezeichnet. More, den Musikzügen der anderen Korpsgesellschaften, mit kölschen Musikgruppen und Büttenrednern. Es werden Erbsensuppe und Kölsch ausgeschenkt und für fünf Euro kann man eine sogenannte „Funkenstange“ (Kölschglas mit Abbildung des Sessionsordens) kaufen, die während der Veranstaltung immer kostenlos mit frischem Kölsch aufgefüllt werden kann.

Veedelszüge
Am Nachmittag ziehen die ersten Veedelszüge durch die Stadtviertel. Gerade für Familien bietet sich der Besuch der so genannten Veedelszöch an, denn diese haben eine ganz besondere Atmosphäre und verkörpern viel vom ursprünglichen Straßenkarnevalwird draußen, auf der Straße oder einem Platz gefeiert, ob bei einer Freiluftsitzung, vor den Kneipen oder am Zugweg. Traditionell eröffnet wird der Straßenkarneval an Weiberfastnacht. More. Sie sind klein, familiär und originell und haben gerade für Familien mit kleinen Kindern den Vorteil, dass hier das Gedränge weit weniger groß ist und man leichter Kamellehochdeutsch Bonbons, werden im Zug geworfen. Dazu zählen nicht nur einfache Bonbons, sondern auch Waffeln, Weingummis, Schokolade, Pralinen und Ähnliches. More und Strüßjerhochdeutsch Sträußchen, werden im Zug überreicht und zum Dank gibt es ein Bützje. More fängt.

GeisterzugDer Geisterzug ist der Treffpunkt von großen und kleinen Geistern, Teufeln, Monstern und anderen Gruselgestalten, die zu Paukenschlägen, Trillerpfeifen und Samba-Rhythmen durch einen dunklen Stadtteil ziehen. 1992 zu Zeiten des Golfkrieges als Anti-Karnevalszug ins Leben gerufen, darf beim Geisterzug jeder mitgehen, auch wenn nicht politische Demonstration, sondern einfach Spass an der Freud’ sein Motiv ist. Spontanität ist gewollt, denn der Geisterzug ist wohl der einzige Zug, in dem Mitgehende ausdrücklich erwünscht, Zuschauer nur geduldet werden. Auch gibt es hier weder Strüßjer noch Kamelle, höchstens mal ein Bützje. ... More
Um 19 Uhr setzt sich der GeisterzugDer Geisterzug ist der Treffpunkt von großen und kleinen Geistern, Teufeln, Monstern und anderen Gruselgestalten, die zu Paukenschlägen, Trillerpfeifen und Samba-Rhythmen durch einen dunklen Stadtteil ziehen. 1992 zu Zeiten des Golfkrieges als Anti-Karnevalszug ins Leben gerufen, darf beim Geisterzug jeder mitgehen, auch wenn nicht politische Demonstration, sondern einfach Spass an der Freud’ sein Motiv ist. Spontanität ist gewollt, denn der Geisterzug ist wohl der einzige Zug, in dem Mitgehende ausdrücklich erwünscht, Zuschauer nur geduldet werden. Auch gibt es hier weder Strüßjer noch Kamelle, höchstens mal ein Bützje. ... More in der Südstadt ab der Alteburger Straße/Ecke Maternusstraße in Bewegung. 1991 als Anti-Golfkriegs-Demo ins Leben gerufen ist der GeisterzugDer Geisterzug ist der Treffpunkt von großen und kleinen Geistern, Teufeln, Monstern und anderen Gruselgestalten, die zu Paukenschlägen, Trillerpfeifen und Samba-Rhythmen durch einen dunklen Stadtteil ziehen. 1992 zu Zeiten des Golfkrieges als Anti-Karnevalszug ins Leben gerufen, darf beim Geisterzug jeder mitgehen, auch wenn nicht politische Demonstration, sondern einfach Spass an der Freud’ sein Motiv ist. Spontanität ist gewollt, denn der Geisterzug ist wohl der einzige Zug, in dem Mitgehende ausdrücklich erwünscht, Zuschauer nur geduldet werden. Auch gibt es hier weder Strüßjer noch Kamelle, höchstens mal ein Bützje. ... More nach mehr als 25 Jahren eine feste Institution im kölschen Karnevalkommt von „Carne vale! Fleisch, lebe wohl!“und bringt den Charakter des Festes als Freudenfest vor der langen Fastenzeit zum Ausdruck bringt. More. Mit Trommeln und Rasseln bewaffnet ziehen große und kleine Geister zu Sambarythmen und Guggenmusik durch die verdunkelten Straßen, es werden keine Strüßjerhochdeutsch Sträußchen, werden im Zug überreicht und zum Dank gibt es ein Bützje. More und Kamellehochdeutsch Bonbons, werden im Zug geworfen. Dazu zählen nicht nur einfache Bonbons, sondern auch Waffeln, Weingummis, Schokolade, Pralinen und Ähnliches. More geworfen, Autos sind verboten, Musik wird ausschließlich selber gemacht und die Zuschauer gehen alle mit. In dieser Session heißt das Motto zu Ehren der römischen Kaiserin Agrippina der Jüngeren, die vor rund 2000 Jahren in Köln geboren wurde, „Däm Agrippina und dr römischen Flott ze Ihre: Dä Rhing erop“ (Kölsch für „Zu Ehren der Agrippina und der römischen Flotte: den Rhein herauf“). Den genauen Zugweg findet ihr hier.

Natürlich gibt es auch wieder Sitzungen, Bälle und Partys am Abend, für die man besser die Karten vorher kauft!

Tolle TageDie letzten sechs Tage vor dem Aschermittwoch sind der Höhepunkt des Karnevals, dann beginnt der Straßenkarneval und die ganze Stadt steht Kopf. Deshalb heißen sie auch die Tollen Tage. Die Menschen feiern auf den Plätzen und Straßen, in Sälen und Kneipen, die Schulen schließen, die Geschäfte haben nur kurz geöffnet und in vielen Betrieben wird nicht gearbeitet. More: Karnevalssonntag
Der Sonntag ist der Tag der Pänznennen die Kölner ihre Kinder. More! Ab 11.11 Uhr können Sie bei den Schull- un Veedelszöchist der Umzug von jeweils rund 50 Veedelsvereinen und Schulen unter der Schirmherrschaft der Freunde und Förderer des Kölnischen Brauchtum am Karnevalsonntag. In ihren bunten Kostüme ziehen sie zusammen mit zahlreichen Musikkapellen von der Severinstorburg auf dem Weg des Rosenmontagszuges durch die Stadt. More Straßenkarnevalwird draußen, auf der Straße oder einem Platz gefeiert, ob bei einer Freiluftsitzung, vor den Kneipen oder am Zugweg. Traditionell eröffnet wird der Straßenkarneval an Weiberfastnacht. More in seiner schönsten Form erleben, wenn über 8.000 Pänznennen die Kölner ihre Kinder. More und Jecken aus den Veedelsvereinen mit viel guter Laune auf dem Zugweg des Rosenmontagszuges durch die Straßen ziehen. Den Anfang machen die kleinen und großen Pänznennen die Kölner ihre Kinder. More aus rund 50 Schulen und verwandeln die in dieser Jahreszeit eher tristen Straßen in ein buntes Farbenmeer. Das Ergebnis von vielen Stunden freiwilliger Arbeit kann sich jedes Jahr sehen lassen: In ihren bunten, selbst gemachten Kostümen nehmen die Pänznennen die Kölner ihre Kinder. More mit ausgefallenen Ideen Schul-, Lokal- und sogar die große Politik aufs Korn.
Im zweiten Teil wird es nicht weniger bunt: Dann kommen die etwa 50 Veedelsvereine, Stammtisch-Gruppen, Nachbarschafts- und Stadtteilvereine, Sport- und Musikgruppen sowie großen Familien. Auch hier ähnelt kein Kostüm dem anderen, haben die Teilnehmer haben oft über Monate an ihren kreativen, farbenprächtigen Kostümen gearbeitet und dabei vielfach mit viel Einfallsreichtum und Witz (gesellschafts-)kritische Themen und Gruppenmottos umgesetzt.

Am Abend habt ihr die letzte Chance auf eine Sitzung, zu der Sie sich unbedingt frühzeitig Karten besorgen sollten.
Tolle TageDie letzten sechs Tage vor dem Aschermittwoch sind der Höhepunkt des Karnevals, dann beginnt der Straßenkarneval und die ganze Stadt steht Kopf. Deshalb heißen sie auch die Tollen Tage. Die Menschen feiern auf den Plätzen und Straßen, in Sälen und Kneipen, die Schulen schließen, die Geschäfte haben nur kurz geöffnet und in vielen Betrieben wird nicht gearbeitet. More: Rosenmontag
Rosenmontag ist traditionell der Höhepunkte Tollen Tagen und des Kölner Karnevalkommt von „Carne vale! Fleisch, lebe wohl!“und bringt den Charakter des Festes als Freudenfest vor der langen Fastenzeit zum Ausdruck bringt. More insgesamt! Dann zieht der Rosenmontagszugist der Höhepunkt der jecken Session, bei dem sich rund eine Million kostümierte Jecken am Straßenrand drängeln, um gemeinsam das „schönste Ereignis“ im ganzen Jahr – wie die Kölner meinen – zu feiern. Ein besonderes Erlebnis ist es, am frühen Morgen in der Südstadt die Stimmung zu erleben, wenn die Persiflage-, Fest- und Bagagewagen eintreffen und allmählich die über 11.000 Zugteilnehmer in ihren bunten Kostümen und Uniformen eintreffen. Die Zuschauer haben sich schon lange ihre Plätze gesichert – wobei der echte Karnevalsjeck in der Regel seit Jahren seinen „Stammplatz“ hat – und für die Zeit bis zum Z... More in desem Jahr unter dem Motto „Wenn mer uns Pänznennen die Kölner ihre Kinder. More sinn, sin mer vun de Söck“ durch die Stadt. Mehr als eine Million Jecke singen, tanzen und schunkeln am Zugweg, freuen sich über Kamellehochdeutsch Bonbons, werden im Zug geworfen. Dazu zählen nicht nur einfache Bonbons, sondern auch Waffeln, Weingummis, Schokolade, Pralinen und Ähnliches. More, Strüßje und BützjeBützje ist ein Kuss mit geschlossenen Lippen auf die Wange, dabei ist er völlig unverfänglich und rein platonischer Natur. Man bützt zum Dank für ein Strüßje beim Zug, für ein Kölsch oder einfach nur, weil einem danach ist. More und verbreiten gute Stimmung, egal ob die Sonne lacht oder es schneit.
Ein ganz besondere Stimmung herrscht in den frühen Morgenstunden in den Straßen der Südstadt, wo die Persiflage-, Fest- und Bagagewagen auf ihre Plätze fahren und allmählich die rund 12.000 Zugteilnehmer aus den Gesellschaften, TanzgruppenZu einer Karnevalssitzung gehört der Auftritt einer Tanzgruppe, die in der Regel zwei bis drei Tänze aufführt. Es gibt Tanzgruppen für Kinder und Jugendliche, für Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren und nur selten sind alle Altersgruppen in einer Tanzgruppe vereint. Tanzen ist ein Hobby, d.h. alle Tänzerinnen und Tänzer machen das ehrenamtlich. Sie trainieren das ganze Jahr über mehrmals in der Woche neben Schule und Arbeit, um in der Session auftreten zu können. Und der Applaus der Zuschauer ist ihr Lohn! In Köln gibt es über 85 Tanzgruppen, die alle ihren eigenen Stil haben und die sich dadurch von den Gardetanzgrup... More und Musikkapellen in ihren bunten Kostümen und Uniformen eintreffen. Ganz routiniert formiert sich später daraus ein Zug, den Zugleiter Christoph Kuckelkorn an der Severinstorburg eröffnet.

Als erste ziehen die Kölschen Funkentöter in Pickelhauben und historischen Uniformen mit ihrem alten Löschwagen durch die Torburg. Das bedeutet: „D‘r Zoch kütt“. Nach den Vorgruppen und dem Wagen des Zugleiters kommen als Gruppe 1 die Blauen Funken, die diese Position seit über 140 Jahren nicht mehr abgegeben haben. Zusammen mit den anderen Traditionskorpsist eine Ehrenbezeichnung. Zum Traditionskorps wird eine Gesellschaft vom Festkomitee-Praesidenten ernannt, weil sie sich mit ihrer Brauchtumsförderung in den historischen Uniformen um den Karneval verdient gemacht hat. Derzeit gibt es im Kölner Karneval neun Traditionskorps: die Roten und die Blauen Funken, die Ehrengarde, die Nippeser Bürgerwehr, die Bürgergarde blau-gold, die Prinzengarde, die Altstädter, der Treue Husar und das Reiterkorps Jan von Werth. More in ihren stattlichen Uniformen, den bunt kostümierten Mitgliedern der anderen Gesellschaften, mit Tanz-, Musikgruppen und Spielmannszügen, mit Fußgruppen, Reitern, Kutschen, Fest- oder Prunk- und Bagagewagen ziehen sie unter lautem Jubel der Jecken am Wegesrand von der Severinstorburg über die Ringe und durch die Altstadt bis zur Mohrenstraße.
Persiflagewagen
Ein Highlight sind die großen PersiflagewagenDie Wagen mit großen Figuren aus Pappmaché fahren im Rosenmontagszug mir und nehmen aktuelle Ereignisse aus dem Stadtleben, der Politik, dem Sport oder der Gesellschaft auf die Schippe. Entworfen werden die Persiflagen von den Kritzelköpp, einem Team aus Künstlern, Grafikern und Designern, gebaut von den Wagenbauernin der großen Wagenbauhalle des Festkomitees. More, die Köln, den FC und Themen aus Lokal-, Landes- und Weltpolitik aufs Korn nehmen. Tonnenweise werden Kamellehochdeutsch Bonbons, werden im Zug geworfen. Dazu zählen nicht nur einfache Bonbons, sondern auch Waffeln, Weingummis, Schokolade, Pralinen und Ähnliches. More und Schokolädcher geworfen, Strüßje und BützjeBützje ist ein Kuss mit geschlossenen Lippen auf die Wange, dabei ist er völlig unverfänglich und rein platonischer Natur. Man bützt zum Dank für ein Strüßje beim Zug, für ein Kölsch oder einfach nur, weil einem danach ist. More verteilt und die Jecken schunkeln viele Stunden bis am Ende des Zochs der Höhepunkt naht: das DreigestirnDreigestirn, auch Trifolium genannt, besteht aus Prinz, Bauer und Jungfrau. Sie sind die obersten Repräsentanten des Kölner Karnevals und bekommen bei der Proklamation die Macht über die Stadt bis Aschermittwoch übertragen. Seit 1883 bilden sie eine feste Einheit, seit 1938 werden sie als Dreigestirn bezeichnet. More, das sich zum letzten Mal in der Session seinem Narrenvolk zeigt. In Begleitung der EhrenGarde fahren JungfrauDie Jungfrau, „Ihre Lieblichkeit“, ist als beschützende Mutter Colonia Teil des Kölner Dreigestirns. Sie trägt ein Gewand wie die römische Stadtgründerin Agrippina und eine Krone, die wie eine Mauerkrone aussieht. Sie steht als Zeichen dafür, dass die Kölner Stadtmauer nicht erobert werden kann. Bei der Proklamation erhält die Jungfrau einen Spiegel, den sie den Jecken vorhalten kann, wenn diese sich nicht an die Regeln halten. More und BauerDer Bauer ist teil des Kölner Dreiugestirns. „Seine Deftigkeit“ symbolisiert die Wehrhaftigkeit der alten Reichsstadt Köln. Der Bauer geht auf eine historische Figur zurück. 1288 besiegten die Kölner Bürger den Erzbischof in der Schlacht von Worringen und regierten von da an in Köln. Unter ihnen soll auch der Bauer gewesen sein, der mit dem Dreschflegel kämpfte und die Stadtschlüssel am Arm trug. Der Bauer ist immer der Stärkste im Dreigestirn und muss die Stadt beschützen. Deshalb trägt er einen Hut mit 125 Pfauenfedern auf dem Kopf. Der ist sehr schwer und wiegt 1,6 Kilogramm. Die Pfauenfedern stehen für die Unst... More gemeinsam auf einem Wagen, gefolgt von Prinzen-Garde und PrinzDer Prinz Karneval ist der höchste Repräsentant des Kölner Karnevals. und wird vom Bauer und der Jungfrau begleitet. Sein Ornat ähnelt der Robe früherer hoch gestellter Adeligen. Der Prinz trägt ein weißes Unterkleid, darüber einen prächtigen mit Mantel mit Hermelinbesatz, Pluderhosen, weiße Strumpfhosen und rote Schuhe, wie sie früher die Könige und Päpste trugen. Auf dem Kopf hat er einen Hut mit vier Fasanenfedern. Die Farben haben eine besondere Bedeutung: Die weiße und die rote Feder stehen für die Stadt Köln, die gelbe für die Kirche und die grüne für die Menschen. Als Insignie erhält er eine Pritsche. Si... More. Ganz zum Schluss kommen die orangen Kehrmännchen von der AWB um aufzuräumen. Einen Plan, wo der Rosenmontagszugist der Höhepunkt der jecken Session, bei dem sich rund eine Million kostümierte Jecken am Straßenrand drängeln, um gemeinsam das „schönste Ereignis“ im ganzen Jahr – wie die Kölner meinen – zu feiern. Ein besonderes Erlebnis ist es, am frühen Morgen in der Südstadt die Stimmung zu erleben, wenn die Persiflage-, Fest- und Bagagewagen eintreffen und allmählich die über 11.000 Zugteilnehmer in ihren bunten Kostümen und Uniformen eintreffen. Die Zuschauer haben sich schon lange ihre Plätze gesichert – wobei der echte Karnevalsjeck in der Regel seit Jahren seinen „Stammplatz“ hat – und für die Zeit bis zum Z... More genau entlang zieht, findet ihr hier.
Wenn der Zoch vorbei ist, wird in den Kneipen in Süd- und Altstadt und in den anderen Veedeln einfach weitergefeiert.
Tolle TageDie letzten sechs Tage vor dem Aschermittwoch sind der Höhepunkt des Karnevals, dann beginnt der Straßenkarneval und die ganze Stadt steht Kopf. Deshalb heißen sie auch die Tollen Tage. Die Menschen feiern auf den Plätzen und Straßen, in Sälen und Kneipen, die Schulen schließen, die Geschäfte haben nur kurz geöffnet und in vielen Betrieben wird nicht gearbeitet. More: Karnevalsdienstag
Am letzten Tag der Tollen Tage verlagert sich das jecke Geschehen des Straßenkarnevals in die Stadtviertel: In vielen Veredeln gibt es einen eigenen Veedelszugkölsch Veedelszoch, ist der Karnevalsumzug in einem Stadtviertel, für den sich Vereine, Stammtische, Nachbarn, Schulen, also Menschen aus dem Viertel (Veedel) zu Karnevalsgruppen zusammengefunden und monatelang mit viel Engagement an ihren meist einfallsreichen Kostümen gebastelt haben. Gerade Familien mit kleinen Kindern mögen die Veedelszöch, weil das Gedränge weit weniger stark und die Chance, ein Strüßje zu ergattern und seine Tüte mit Kamelle zu füllen, ungleich größer ist. More. Jecke aus Schulen und Vereinen ziehen nachmittags durch die Straßen ihres Veedels. Die Termine findet ihr hier.

Am Abend wird in den Kneipen noch einmal so richtig richtig getanzt, geschunkelt und gebützt – aber nur bis Mitternacht. Dann endet mit dem AschermittwochAm Aschermittwoch, dem Mittwoch nach Karneval, beginnt die Fastenzeit. In den katholischen Kirchen wird am Morgen eine Messe gefeiert, in der die Palmzweige, die am letzten Palmsonntag gesegnet wurden, verbrannt werden und aus ihrer Asche ein Kreuz als Symbol der Buße und Reinigung auf die Stirn der Gläubigen vom Priester gezeichnet. Mittags steht traditionell Fisch auf dem Speiseplan, denn nach katholischer Liturgie ist der Aschermittwoch ein strenger Fastentag, an dem man sich nur einmal satt essen und auf Fleisch verzichten sollte. More die fünfte JahreszeitWeil Karneval eine außergewöhnliche Zeit ist, die den normalen Alltag unterbricht, nennen die Jecken sie die fünfte Jahreszeit – neben dem Frühling, dem Sommer, dem Herbst und dem Winter. More.Der Nubbeloder Zacheies ist eine Strohpuppe, die von Altweiber an über der Eingangstür oder aus den Fenstern vieler Kneipen hängt. Der Nubbel hat im Kölner Karneval eine ganz besondere Funktion: Er ist nämlich der Sündenbock, der an allen Sünden schuld ist, die im Karneval begangen wurden. Ob leerer Geldbeutel, dicker Kopf, ein betrogener Partner oder das Vergessen des Alltags, der Nubbel muss dafür am Ende der Karnevalszeit büßen. Am Karnevalsdienstag um Mitternacht wird er unter lautem Geheule und Wehklagen verbrannt und damit werden nach dem Volksglauben auch die Schandtaten der letzten Tage symbolisch zu Grabe getragen. More wird als Sündenbock verbrannt und das Aschenkreuz zum Zeichen der Buße auf die Stirn der Jecken verteilt. Damit ist auch der Karnevalkommt von „Carne vale! Fleisch, lebe wohl!“und bringt den Charakter des Festes als Freudenfest vor der langen Fastenzeit zum Ausdruck bringt. More zu Grabe getragen, AschermittwochAm Aschermittwoch, dem Mittwoch nach Karneval, beginnt die Fastenzeit. In den katholischen Kirchen wird am Morgen eine Messe gefeiert, in der die Palmzweige, die am letzten Palmsonntag gesegnet wurden, verbrannt werden und aus ihrer Asche ein Kreuz als Symbol der Buße und Reinigung auf die Stirn der Gläubigen vom Priester gezeichnet. Mittags steht traditionell Fisch auf dem Speiseplan, denn nach katholischer Liturgie ist der Aschermittwoch ein strenger Fastentag, an dem man sich nur einmal satt essen und auf Fleisch verzichten sollte. More beginnt. Die Jecken aber feiern weiter – allerdings ohne Karnevalsmusik. Und bis zum nächsten 11.11.Am 11.11. geht es wieder los und die Jecken feiern den Start in die neue Session! Im ansonsten meist eher tristen Monat November ziehen Tausende von bunt verkleideten Jecken in Richtung Altstadt zur großen Straßensitzung der Willi-Ostermann-Gesellschaft auf dem Heumarkt, auf die Schäl Sick zum Große Kölsche Countdown, der familienfreundlichen Sessionseröffnung der Grosse von 1823 in den Tanzbrunnen, auf die Zülpicher Straße, dem Hotspot für junge Jecken, oder in ihr Veedel wie zur Open Air Sessionseröffnung der Nippeser Bürgerwehr auf dem Wilhelmplatz in Nippes. Auch vor und nach dem 11.11. gibt es zahlreiche Veransta... More müssen sie dieses Mal nicht lange warten, es sind nur noch 255 Tage …

Fotos: Joachim Badura/BKB Verlag










