Karneval 21/22– Jetzt schon mein Resumée (Wilfried)
Was haben wir uns alle im Herbst gefreut. Der Karnevalkommt von „Carne vale! Fleisch, lebe wohl!“und bringt den Charakter des Festes als Freudenfest vor der langen Fastenzeit zum Ausdruck bringt. More ist wieder da. Die Corps, die TanzgruppenZu einer Karnevalssitzung gehört der Auftritt einer Tanzgruppe, die in der Regel zwei bis drei Tänze aufführt. Es gibt Tanzgruppen für Kinder und Jugendliche, für Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren und nur selten sind alle Altersgruppen in einer Tanzgruppe vereint. Tanzen ist ein Hobby, d.h. alle Tänzerinnen und Tänzer machen das ehrenamtlich. Sie trainieren das ganze Jahr über mehrmals in der Woche neben Schule und Arbeit, um in der Session auftreten zu können. Und der Applaus der Zuschauer ist ihr Lohn! In Köln gibt es über 85 Tanzgruppen, die alle ihren eigenen Stil haben und die sich dadurch von den Gardetanzgrup... More, die Bands, die Offiziellen und alle Karnevalsjecken. Der 11.11 lief ja noch ganz normal mit Kontrollen wie auf dem Heumarkt. Ich selbst war Gast backstage. Sechsmal wurde ich kontrolliert, bis ich da war, wo man mich haben wollte. Unter den Künstlern und allen anderen gab es eine riesige Wiedersehensfreude, aber alles auf Abstand. Kein Drücken, sondern Faust auf Faust war das Begrüßungsritual. Jeder, aber auch wirklich jeder, wusste um die Wichtigkeit dieses Tages.

Dann natürlich der Schock. Das DreigestirnDreigestirn, auch Trifolium genannt, besteht aus Prinz, Bauer und Jungfrau. Sie sind die obersten Repräsentanten des Kölner Karnevals und bekommen bei der Proklamation die Macht über die Stadt bis Aschermittwoch übertragen. Seit 1883 bilden sie eine feste Einheit, seit 1938 werden sie als Dreigestirn bezeichnet. More nicht da. Einer erkrankt, Solidarität zeigend kamen BauerDer Bauer ist teil des Kölner Dreiugestirns. „Seine Deftigkeit“ symbolisiert die Wehrhaftigkeit der alten Reichsstadt Köln. Der Bauer geht auf eine historische Figur zurück. 1288 besiegten die Kölner Bürger den Erzbischof in der Schlacht von Worringen und regierten von da an in Köln. Unter ihnen soll auch der Bauer gewesen sein, der mit dem Dreschflegel kämpfte und die Stadtschlüssel am Arm trug. Der Bauer ist immer der Stärkste im Dreigestirn und muss die Stadt beschützen. Deshalb trägt er einen Hut mit 125 Pfauenfedern auf dem Kopf. Der ist sehr schwer und wiegt 1,6 Kilogramm. Die Pfauenfedern stehen für die Unst... More und JungfrauDie Jungfrau, „Ihre Lieblichkeit“, ist als beschützende Mutter Colonia Teil des Kölner Dreigestirns. Sie trägt ein Gewand wie die römische Stadtgründerin Agrippina und eine Krone, die wie eine Mauerkrone aussieht. Sie steht als Zeichen dafür, dass die Kölner Stadtmauer nicht erobert werden kann. Bei der Proklamation erhält die Jungfrau einen Spiegel, den sie den Jecken vorhalten kann, wenn diese sich nicht an die Regeln halten. More auch nicht. Ich habe bis dato nicht gewusst, da bin ich ehrlich, wie wichtig das DreigestirnDreigestirn, auch Trifolium genannt, besteht aus Prinz, Bauer und Jungfrau. Sie sind die obersten Repräsentanten des Kölner Karnevals und bekommen bei der Proklamation die Macht über die Stadt bis Aschermittwoch übertragen. Seit 1883 bilden sie eine feste Einheit, seit 1938 werden sie als Dreigestirn bezeichnet. More am 11.11 auf der Karnevalseröffnung ist.
Aber beim Anblick der Zülpicher Straße lief manch einem schon die Gänsehaut über den Rücken. Zehntausende Feierwütige außer Rand und Band und das Ordnungsamt trotz aller guten Vorsätze hoffnungslos überfordert. Da schwante einem schon Ungutes.
Das böse Erwachen kam dann im Dezember. Jede Gesellschaft, die kein Risiko eingehen wollte, konnte ihre Sitzungen mit der Voraussicht absagen, ca. 90 Prozent der Kosten aus dem Säckel des Landes erstattet zu bekommen. Dazu musste man seitenweise Schriftsätze ausfüllen, Belege kopieren und sortieren und sich tagelang am Computer zwischen Verträgen und Schriftsätzen aufhalten.
Ein Hoch auf alle Schatzmeister, Schriftführer, Agenturen und andere Beschäftigte, die dies bewerkstelligt haben. Eine zeitraubende, nervige Arbeit, die sich aber lohnte.
Und sind wir doch mal ehrlich, das Geld, welches das Land NRW hier zu Verfügung stellt, dient dem finanziellen Überleben der Gesellschaften, der Agenturen, der Bands, der Redner, der Saalbetreiber, der TanzgruppenZu einer Karnevalssitzung gehört der Auftritt einer Tanzgruppe, die in der Regel zwei bis drei Tänze aufführt. Es gibt Tanzgruppen für Kinder und Jugendliche, für Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren und nur selten sind alle Altersgruppen in einer Tanzgruppe vereint. Tanzen ist ein Hobby, d.h. alle Tänzerinnen und Tänzer machen das ehrenamtlich. Sie trainieren das ganze Jahr über mehrmals in der Woche neben Schule und Arbeit, um in der Session auftreten zu können. Und der Applaus der Zuschauer ist ihr Lohn! In Köln gibt es über 85 Tanzgruppen, die alle ihren eigenen Stil haben und die sich dadurch von den Gardetanzgrup... More und vielen anderen.
Und, hier müssen wir auch ehrlich sein, die Forderung dieser Möglichkeit kam aus den Reihen der Karnevalisten. Noch so ein Jahr wie 20/21 und der Karnevalkommt von „Carne vale! Fleisch, lebe wohl!“und bringt den Charakter des Festes als Freudenfest vor der langen Fastenzeit zum Ausdruck bringt. More in unserer bekannten Art hätte nicht mehr überlebt. Kosten wie Büro, Angestellte und Miete laufen ja immer weiter.
Und was waren und sind noch viele auf dem Festkomitee am Rumhacken. Die tun ja nichts, die denken immer nur an sich und nicht an den normalen Karnevalisten usw.

Leute, Leute! Nicht weil ich auch im Festkomitee bin, die rödeln jeden Tag, um in den gesteckten Grenzen wenigstens ein bisschen Karnevalkommt von „Carne vale! Fleisch, lebe wohl!“und bringt den Charakter des Festes als Freudenfest vor der langen Fastenzeit zum Ausdruck bringt. More der Stadt Köln zu geben. Tag und Nacht arbeiten sie an neuen Konzepten, sind in Verhandlungen mit dem Land und der Stadtverwaltung und an neuen Konzepten, wie an dem verkleinerten Rosenmontagszugist der Höhepunkt der jecken Session, bei dem sich rund eine Million kostümierte Jecken am Straßenrand drängeln, um gemeinsam das „schönste Ereignis“ im ganzen Jahr – wie die Kölner meinen – zu feiern. Ein besonderes Erlebnis ist es, am frühen Morgen in der Südstadt die Stimmung zu erleben, wenn die Persiflage-, Fest- und Bagagewagen eintreffen und allmählich die über 11.000 Zugteilnehmer in ihren bunten Kostümen und Uniformen eintreffen. Die Zuschauer haben sich schon lange ihre Plätze gesichert – wobei der echte Karnevalsjeck in der Regel seit Jahren seinen „Stammplatz“ hat – und für die Zeit bis zum Z... More im Stadion.
ICH möchte nicht Zugleiter sein. Man möchte Köln die über das ganze Jahr entstandenen PersiflagewagenDie Wagen mit großen Figuren aus Pappmaché fahren im Rosenmontagszug mir und nehmen aktuelle Ereignisse aus dem Stadtleben, der Politik, dem Sport oder der Gesellschaft auf die Schippe. Entworfen werden die Persiflagen von den Kritzelköpp, einem Team aus Künstlern, Grafikern und Designern, gebaut von den Wagenbauernin der großen Wagenbauhalle des Festkomitees. More auch zeigen.

Und wenn man jetzt noch liest, dass das Festkomitee es nur des Geldes zuliebe macht, kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Man versucht unter anderem mit dieser Maßnahme den Zuhausegebliebenen eine bisschen Normalität bei der Übertragung des WDR ins Wohnzimmer zu bringen.
Und dann noch die Aussage, dass nur Priviligierte ins Stadion dürfen. Was für ein Quatsch. Die Zuschauerzahl ist begrenzt und jeder konnte sich um Karten bemühen und Karten anfragen. Ich glaube, jede Gesellschaft bekommt 20 Karten für die eigenen Mitglieder. Mehr als gerechtfertigt, wenn man den Kostenpunkt für Pferde, Prunkwagen, Versorgung und das komplette Drumherum berücksichtigt.
Natürlich wollen alle Protagonisten auftreten. Wollen Geld verdienen. Und wenn man ihnen jetzt die Möglichkeit gibt, ca. 90 Prozent der Auftrittsgagen zu erhalten, obwohl die Sitzungen nicht stattfinden, ist das toll. Dazu kommen jetzt noch die Auftritte bei den neu entstandenen Sitzungen. Das wird, glaube ich, noch ein bisschen Ärger geben, wenn der auftretende Künstler dadurch eventuell mehr verdient als in einer normalen Session.
Aber davon habe ich keine Ahnung, ich weiß nur, dass es hier rumort und viele Karnevalisten ein ungutes Gefühl bei den Großverdienern haben, wenn diese die hohe Prozentsumme für ausgefallenen Auftritte dann ausgeschüttet bekommen. Ich jedenfalls bin froh, dass uns durch diese Maßnahme ein großer Teil unseres historischen Fastelovends erhalten bleibt.

Auf der Strecke bleibt der Normalkarnevalist, in dessem Herz es brennt ohne Ende, der raus will, auf Sitzungen, feiern und schunkeln will. Der hatte oftmals kein Verständnis dafür und sorgte im Social-Media Bereich lauthals für Unruhe.
Überhaupt ist mir aufgefallen, dass eine Verklärung der Pandemie gelegentlich geldtechnisch begründet ist. Je höher die finanzielle Abhängigkeit von unserem Karnevalkommt von „Carne vale! Fleisch, lebe wohl!“und bringt den Charakter des Festes als Freudenfest vor der langen Fastenzeit zum Ausdruck bringt. More, umso mehr wurde gegen die verordneten Maßnahmen gewettert.

Aber das ist einerseits auch nachvollziehbar. Gott sei Dank entwickelten sich kleinere Formate der Sitzungen. Pandemiegerecht konnte auch dort gefeiert werden. Aber siehe da, der Kartenverkauf stockte auch hier. Vielen der Karnevalisten war das nicht geheuer und sie blieben lieber diesen Möglichkeiten aus Gesundheitsgründen fern.
Ich fand diese kleine Form von Sitzungen grandios. Im Kölsche Boor am Eigelstein hatte ich die Möglichkeit, solch eine Sitzungist eine Karnevalsveranstaltun in der Session, bei der die Jecken gemeinsam feiern, gute Laune und Spaß haben. In der Regel führt ein Präsident oder eine Präsidentin mit dem Elferrat an der Seite durch das Programm. Bei einer traditionellen Karnevalssitzung treten Redner, Musikbands, Tanzgruppen, Traditionskorps und das Dreigestirn auf. Es gibt viele verschiedene Arten von Sitzungen – für Kinder, für Männer, für Frauen, für Senioren, für Familien, Sitzungen in Abendkleidung, im Kostüm – und an verschiedenen Orten – im Saal, in der Pfarrei, in der Schule … Und dann gibt es noch die alternativen Sitzungen, die wie e... More zu besuchen. Hervorragend präsentiert von Kay Passmann und Albert Ackermann, ging dort die Blüte solch kleiner Veranstaltungen auf.

Nicht Künstler der allerersten Garde traten dabei auf, sondern die urkölschen Künstler wie Annegret vom Wochenmarkt, Ralf Knoblich, Marita Köllner uvam. Nur jeder zweite Platz wurde besetzt und man kam nur rein mit seinem Impfpass und tagesaktuellen offiziellen negativen Schnelltest.

Im Sitzen ohne Maske, im Stehen mit Maske, ebenso beim Mitsingen. Man hörte den Künstlern ruhig zu und alle waren begeistert. Ein wunderschönes Format.

Back to the roots, zurück zu den Wurzeln des Karnevals. Wie früher. Ach, wie war das schön. Ein Torben Klein vertrat ohne Wenn und Aber seine erkrankte Ehefrau Nadine auf der Bühne und riss den kölschen Boor ab.
Bei größeren Formaten wie auf der anderen Rheinseite streikte ich. Aber das ist meine persönliche Sache. Jeder kann machen, was er will, ich will es nicht. Verschiedenen großen Bands wurden solche größeren Veranstaltungen auch etwas zu „gefährlich“ und sie traten oftmals dann lieber die Heimreise an.
Tanzgruppen sah man überhaupt nicht. Mein Herz blutet, wenn ich daran denke. Allen TanzgruppenZu einer Karnevalssitzung gehört der Auftritt einer Tanzgruppe, die in der Regel zwei bis drei Tänze aufführt. Es gibt Tanzgruppen für Kinder und Jugendliche, für Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren und nur selten sind alle Altersgruppen in einer Tanzgruppe vereint. Tanzen ist ein Hobby, d.h. alle Tänzerinnen und Tänzer machen das ehrenamtlich. Sie trainieren das ganze Jahr über mehrmals in der Woche neben Schule und Arbeit, um in der Session auftreten zu können. Und der Applaus der Zuschauer ist ihr Lohn! In Köln gibt es über 85 Tanzgruppen, die alle ihren eigenen Stil haben und die sich dadurch von den Gardetanzgrup... More laufen jetzt im zweiten Jahr die Mitglieder weg. Man kann die Tänzer und Tänzerinnen auch nicht mehr motivieren. Mit was denn auch? Um ihnen wie vor zwei Jahren zu versprechen, dass sie auf großen Bühnen tanzen und zig Auftritte hätten? Das ist dieses Jahr zum zweiten Mal schiefgegangen. Zig Trainingseinheiten für nichts, für gar nichts.

Nur die ganz Harten bleiben und, neue Tänzer und Tänzerinnen zu finden, ist so schwer. Und das choreografische Erbe wird nicht weitergegeben. Und zwar von den Alten an die Neuen. Ich empfinde das als so schade und kann nur jeden Aktiven bitten, seiner TG treu zu bleiben.
IN DER HEUTIGEN ZEIT MUSS DER AKTIVE NICHT FRAGEN, WAS DER KARNEVALkommt von „Carne vale! Fleisch, lebe wohl!“und bringt den Charakter des Festes als Freudenfest vor der langen Fastenzeit zum Ausdruck bringt. More FÜR EINEN SELBST TUN KANN; ER MUSS SICH FRAGEN, WAS ER GERADE JETZT SELBST FÜR DEN KARNEVALkommt von „Carne vale! Fleisch, lebe wohl!“und bringt den Charakter des Festes als Freudenfest vor der langen Fastenzeit zum Ausdruck bringt. More TUN KANN.
Darum helft eurem Verein. Haltet ihm die Treue. Es wird wieder andere Zeiten geben. Wenn man über all die Jahre was hat, wird es zu einer Gewohnheit. Das einzig Positive an dieser Zeit ist es doch zu wissen, wie schön es in den vergangenen Zeiten war, und sich dann um so mehr wieder darauf zu freuen, wenn es wieder läuft.
In diesem Sinne von mir ein ganz laut aus dem Herzen kommendes
KÖLLE ALAAFAlaaf ist das wichtigste Wort im Kölner Karneval, Schlachtruf aller kölschen Jecken und wird ständig und immer dreimal gerufen.
Der Wilfried











