Einen Abend op Jöck mit der Kamera (Vera)
Samstag war Vera für appsolutjeck in den Sälen mit der Kamera unterwegs. Von der einen Rheinseite auf die andere und wieder zurück. Und das war ganz schön abwechslungsreich.
Der Tag beginnt am Griechenmarkt
Mein Tag begann nach einer kurzen Nacht um 11:00 Uhr und startete im Brauhaus Reissdorf am Griechenmarkt. Da es für mich fußläufig erreichbar ist, schnappte ich mir mein Fotoköfferchen und flitze rüber, um mich ein paar Stunden in illustrer Herrenrunde zu vergnügen.
Das HERRENKRÄNZEN der LESEGESELLSCHAFT fand dieses Jahr in einer neuer Location statt, was für mich Heimvorteil bedeutet. Knapp 100 Hääre waren gekommen, um bei Kölsch, Gesang und Schunkeleinlagen einen gemütlichen Samstag mittag zu verbringen.
Ich bin zwar Mitglied der Gesellschaft, darf als Frau beim Herrenkränzchen aber nur anwesend sein, weil ich Kamera und Handy halten kann. Dafür liebe ich meinen Job, dass ich da Zugang habe, wo nicht jeder sein darf.
Das Dreigestirn kam auch vorbei und eine Sache zog sich durch den ganzen Tag: die Hommage an das Dreigestirn 2019! Michael Everwand, Jungfrau 2019, begrüßte die drei als Präsident der Lesegesellschaft.
Marc Michelske, Prinz 2019, begleitete das Kränzchen und anschließend den Festkommiteevorstand auf seiner Vorstandstour durch die Säle. Am späten Abend vervollständigten Marlis, René und Michael ihre Tour mit dem Besuch bei Markus Mayer, Bauer 2019, bei der Höösch Sitzungist eine Karnevalsveranstaltung zwischen der Proklamation und Karnevalsdienstag mit einem bunt gemischten Bühnenprogramm: Tanzgruppen und Korpsgesellschaften ziehen in den Saal und präsentieren ihre Tanzkünste, Büttenredner widmen sich mit Witz und Ironie den großen und kleinen Themen der Welt und kölsche Musiker reißen das Publikum von den Stühlen. Highlights sind der Einzug des Dreigestirns und die Ansprache des Prinzen an sein „Narrenvolk“. More in Junkersdorf. Später dazu mehr!
16:00 Uhr
Nach dem Kränzchen ging es kurz nach Hause um die ersten Fotos zu laden und Posts zu erstellen.

(c) by Vera Drewke
Ab in die Flora
Um 17 Uhr hieß es wieder aufsitzen und auf zur Flora. Nostalgiesitzungoder Flüstersitzung ist ein Sitzung der leisen Töne, die ohne großen technischen Aufwand auskommt und einfach zum Zuhören, Mitsingen, Mitmachen einlädt. Eben echter kölscher Fasteleer mit Musik, Witz und auch mal mit melancholischen oder nachdenklichen Tönen. More im Zusammenschluss von der Grossen von 1823 und der Nippesser Bürgerwehr.

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Die Anfahrt war recht problematisch, da es sich durch die Demo staute und der Kölner Zoo einen Besucherandrang verzeichnete. Wo parken? Schwierig. Bisschen Fußweg muss man manchmal in Kauf nehmen. Direkt im Saal einige Kollegen begrüßt und der Einladung von Prof. Dr. Zöller an seinen Tisch gefolgt. 1. Reihe Platz mit bester Aussicht auf das Programm.

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Zuerst Korpsaufzug der Nippesser inkl. Tanzpaar. Im Anschluss kam King Size Dick und brachte zu meiner Freude auch Leev Linda Lou mit. Auch mit 82 Jahren hater es immer noch drauf. Ich wäre gern noch länger geblieben, hatte mir aber eine feste Reiseroute für den Abend überlegt und machte mich danach wieder auf um nach Holweide zu fahren.

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Auf der Schäl Sick
Sehr netter Empfang bei der KG Uhu. Ich kam genau pünktlich zur Ehrung durch das Festkommitee. Der Vorstand war den ganzen Tag als große Reisegruppe inkl. Anhang unterwegs. Bunt verkleidet und mit ordentlich guter Laune im Gepäck. Was macht man als Vegetarier auf einer Frikadellen Sitzungist eine Karnevalsveranstaltung zwischen der Proklamation und Karnevalsdienstag mit einem bunt gemischten Bühnenprogramm: Tanzgruppen und Korpsgesellschaften ziehen in den Saal und präsentieren ihre Tanzkünste, Büttenredner widmen sich mit Witz und Ironie den großen und kleinen Themen der Welt und kölsche Musiker reißen das Publikum von den Stühlen. Highlights sind der Einzug des Dreigestirns und die Ansprache des Prinzen an sein „Narrenvolk“. More? Ganz einfach: Spaß haben. Der Name ist hier nicht zwingend Programm.

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Das Konzept der Sitzungist eine Karnevalsveranstaltung zwischen der Proklamation und Karnevalsdienstag mit einem bunt gemischten Bühnenprogramm: Tanzgruppen und Korpsgesellschaften ziehen in den Saal und präsentieren ihre Tanzkünste, Büttenredner widmen sich mit Witz und Ironie den großen und kleinen Themen der Welt und kölsche Musiker reißen das Publikum von den Stühlen. Highlights sind der Einzug des Dreigestirns und die Ansprache des Prinzen an sein „Narrenvolk“. More ist, dass sich jeder einfach sein Care Paket mitbringen kann. Am besten passen da Frikadellen, daher der Name. Getränke bezieht man im Saal. Fürs Kölsch stehen Siphons bereit. Ich feier das. Wer vergessen hat sich, was zu essen mitzubringen, bestellt einfach unkompliziert den Pizzalieferdienst.

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Die Tanzgruppe Echte Fründe überzeugte den Saal. An Hinsetzen war nicht zu denken. Im Anschluss kam Cat Ballou. Ein Spitzenprogramm in der Turnhalle, man mag es kaum glauben. Exakt 738 Leute finden Platz. Die KG hat knapp 600 Mitglieder und ist somit eine der größten rechtsrheinischen Gesellschaften. Ich fühlte mich herzlich willkommen geheißen und habe natürlich auch wieder einige bekannte Gesichter getroffen.

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Hier ist übrigens auch die Heimat des Schnäuzer Balletts.

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Fahrt nach Junkersdorf
Von hier aus ging es zum anderen Ende der Stadt nach Junkersdorf. Die Große Allgemeine und die Große Junkersdorfer KG von 1973 e.V. hatten zur Höösch Sitzungist eine Karnevalsveranstaltung zwischen der Proklamation und Karnevalsdienstag mit einem bunt gemischten Bühnenprogramm: Tanzgruppen und Korpsgesellschaften ziehen in den Saal und präsentieren ihre Tanzkünste, Büttenredner widmen sich mit Witz und Ironie den großen und kleinen Themen der Welt und kölsche Musiker reißen das Publikum von den Stühlen. Highlights sind der Einzug des Dreigestirns und die Ansprache des Prinzen an sein „Narrenvolk“. More eingeladen. Gerade noch so den Tuppes vom Land erwischt und ein paar Worte gewechselt, bevor er weiter zum nächsten Auftritt musste. Mittlerweile haben wir 21:00 Uhr. Liselotte Lotterlappen entert die Bühne. Hier sitzt die Saalkapelle von Michael Kuhl prominent auf der Bühne. Der Sitzungsleiter und Präsident moderiert von der seitlichen Büttkölsch für Waschzuber, war früher ein traditionelles Element im Sitzungskarneval. Hier haben die Büttenredner genüsslich „schmutzige Wäsche“ gewaschen und alle Themen in gewaltigen kölschen Worttiraden meist mit Biss und Ironie durchgekaut. Die Prinzen-Garde Köln hat die Bütt auf der Bühne wiederaufleben lassen. More. Die Kuhl-Kapelle hat es drauf. Michael ist natürlich auch selbst vor Ort. Auch hier wieder ein herzlicher Empfang und viele bekannte Gesichter im Saal. Köln ist manchmal echt ein Dorf …

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Die KG hat den „BELLEJECK“ wieder ins Leben gerufen. Diese historisch belegbare Figur hat ihrenUrpsrung im mittelalterlichen Hofnarr. An Weiberfastnacht weckt er vor der Hofburgist die Residenz des Kölner Dreigestirns. Kurz vor der Proklamation ziehen das Dreigestirn und seine Adjutanten in Begleitung ihrer und befreundeter Gesellschaften mit großem Spektakel um 11.11 Uhr in die Hofburg ein, seit vielen Jahren das Hotel Pullman Cologne in der Helenenstraße. Dort überreicht ihnen der Hoteldirektor in einer jecken Feierstunde den goldenen Schlüssel. Bis Aschermittwoch residieren sie hier und können sich jeweils nachts ein paar Stunden von den Strapazen ihrer Auftritte erholen. More das Trifolium mit dem Ruf „opston, opston…“. Eine schöne Tradition. Um den Kreis zu schließen … Michael Everwand war in den Jahren 2017/18 als Bellejeck unterwegs, bevor er dann Jungfrau und anschließedn zum Präsident ernannt wurde.

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Das Dreigestirn war wieder herzlich wie immer. Für die jungen Fans geht der Prinz gern mal in die Knie und macht auch mit den jüngsten gerne Selfies. Einfach ein wundervolles Trifolium.
Meine heutige Reise endet um 22:40 Uhr mit der Ankunft zurück in der Garage und gegen 1:00 Uhr an meinem Schreibtisch nachdem ich die Fotos geladen, selektiert und bearbeitet habe.

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Eigentlich mal ganz spannend so unterwegs zu sein, statt den ganzen Abend in einem Saal festzusitzen. Sehr abwechslungsreich und vielschichtig. Alles in allem super herzlich mit viel Liebe in allen Sälen.
Wenn man mal spontan einen Abend frei hat, ist es immer eine gute Idee in den Appsolutjeck Terminkalender zu schauen und sich einfach mal auf den Weg in unbekannte Säle und Gesellschaften zu machen.
Fotos: @Vera Drewke