Schnäuzer Ballett – Vill Spass an d’r Freud‘ (Stefan)

Eigentlich wollte die KG UHU nur einen Scherz machen. Eine Gruppe durchaus betagter Herren stürmte vor 49 Jahren mit einer Ballett-Parodie auf die Bühne der Herrensitzung. Kann man doch mal machen, macht doch Spaß, ist doch Herrensitzung! Von wegen nur ein Scherz. Rundum Spass hatte es gemacht, den Herren auf der Bühne, dem Vorstand der UHU’s, vor allem aber den Herrn im Saal. Einhellig war man der Meinung: Das machen wir wieder! Das Schnäuzer Ballett war geboren.

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Milieu-Sitzung: Kein Platz für Langeweile (Brigitte)

Eine Sitzung mitten im Veedel, mit einem Superprogramm, einem guten Moderator, mit äußerst erschwinglichen Preisen und ganz viel guter Stimmung – das ist echter Fastelovend. Erlebt haben wir das am Rande von Köln auf der Milieu-Sitzung der Flittarder KG.

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Große Schäl Sick: Fastelovend mit Händen und Armen (Brigitte)

Wenn sich die Jeckinnen und Jecken zur Großen Schäl Sick Sitzung im Dorint Hotel an der Messe treffen, steht neben Präsident, Bands, Rednerinnen, Rednern und Tanzgruppen immer auch ein weiterer Mensch am Bühnenrand. Er bewegt sich mit im Rhythmus, lacht und arbeitet mit seinen Händen: der Gebärdensprachdolmetschende! Aline Ackers und Michael Zymelka übersetzen im Wechsel das Geschehen für hörgeschädigte Jeckinnen und Jecken.

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Zu Besuch bei den Blaue Funke Pänz (Melanie)

Wie sieht Nachwuchsarbeit bei den großen Karnevalsgesellschaften aus? Ein Beispiel sind die Blaue Funke Pänz, Kölns älteste Kindertanzgruppe mit 40 Kindern im Alter zwischen sechs und 18 Jahren. Seit über 140 Jahren tanzen die Kinder für die Jecken auf Sitzungen, aber auch bei kleineren Veranstaltungen in Seniorenheimen oder im Kinderkarneval in und um Köln. Ich durfte die Tanzgruppe bei der Mädchensitzung der Blauen Funken im Gürzenich begleiten und drei ihrer vier Sessionstänze bestaunen.  Weiter…

Die Hänneschensitzung – urkölsch und unübertrefflich! (Ulla)

Wenn eine Sitzung im Kölner Karneval als urkölsch bezeichnet werden darf, dann ist es die „Traditionelle Hänneschensitzung“ der „Löstije Knollendorfer“, der Gemeinschaft der Puppenspieler des Hänneschen Theaters. Die in den 1930er-Jahren gegründete Veranstaltung ist eine Institution. Karten dafür sind heiß begehrt und schwer zu bekommen. Werden diese doch eigentlich „vererbt“. Wie Sitzungspräsident Jacky von Guretzky-Cornitz so schön bei der Begrüßung des Publikums am Montag sagte: „Mer sin widder do un jeder Stohl hät och singe Fot widder erkannt“. Weiter…

Cremeschnittchen im Fastelovend (Brigitte)

Normalerweise gibt es Cremeschnittchen nur beim Konditor, es sei denn, man ist auf der Kostümsitzung der Löstigen Innenstädter. Allerdings sind die nicht zum Verzehr geeignet, dafür wunderbar anzusehen. Denn es handelt sich um das Männerballett der 1. Kleinen KG, das seit vielen Jahren als „Hüppende Horde“ auf der Sitzung für Spaß und Unterhaltung sorgt. Weiter…

Dat Kölsche Hätz: Das erste Mal in einem Elferrat (Wilfried)

Letzten Donnerstag fand im Tanzbrunnen die 24. Auflage der Sitzung „Dat kölsche Hätz“ statt. Gründer ist Robert Greven, der seine kleine Tochter an eine Krebserkrankung verloren hatte, und sich dann entschloss, so ein Format zu gründen. Alle Einnahmen gehen an die Kinderkrebsstation der Uniklinik Köln, mittlerweile im hoch einstelligen Millionenbereich. Allein dieses Jahr beläuft sich die Spendensumme auf knapp 550 000 Euro.

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Vorhang auf für das tägliche „Schauspiel“ in Köln, Deutschland und der Welt – die Persiflagewagen (Ulla)

Das diesjährige Sessionsmotto „Wat e Theater – Wat e Jeckespill ist eine Hommage an die bunte, vielfältige und großartige Theaterszene Kölns. Mit ihm richtet das Festkomitee Kölner Karneval (FK) den Fokus auf ihre Bedeutung für die Stadt und auch auf ihre Probleme. Wie schon in den Zügen der vergangenen Jahre zieht sich das Motto der Session als roter Faden auch durch die Persiflagewagen. Mit einer Auswahl verschiedener Theaterstücke und -zitate werden aktuelle Themen der Stadtgesellschaft und der nationalen und internationalen Politik pointiert dargestellt. Zugleiter Holger Kirsch präsentierte stilecht auf der Bühne des Comedia Theaters sechs der Entwürfe der Kritzelköpp zu den Persiflagewagen. Weiter…

Stadttreff – Der Name ist Programm (Brigitte)

Es ist früher Abend in der Session. Der Stadttreff, die Kölschkneipe in der Altstadt gegenüber vom Deiters, Treffpunkt und Anlaufstelle für Karnevalisten im Bermudadreieck zwischen Gürzenich und Hofburg, ist brechend voll. Eigentlich nichts ungewöhnliches in der Session. An diesem Abend aber schon. Die Prinzen-Garde ist mit klingendem Spiel eingezogen und Kommandant Marcel Kappestein verkündet: „Feierabend für heute, jetzt sind wir unter uns und feiern bei Tina.“. Dort wo sonst auch  Blaue-, Rote- und Appelsinefunken, Madämcher, Schmuckstückchen und viele mehr beisammen stehen, schwade, ein oder zwei Kölsch trinken, bevor es dann weitergeht zum Aufzug oder Sitzungsbesuch ist heute „Geschlossene Gesellschaft“.

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Kölsch im Club – Vorglühen im Gloria (Franz)

Kölsche Musik mit Big Band oder als Reggae-Version außerhalb des Karnevals. Das war die Grundidee, als JJS Eventservice und Hush Hush im Jahr 2016 das Format „Kölsch im Club“ entwickelten. Zum Start wurden Shows mit Querbeat, Miljö und Kasalla umgesetzt, später kamen dann noch Shows mit Lupo, Planschemalöör und Cat Ballou hinzu. Im Jahr 2018 entstand dann die Idee für Karnevalspartys. Eine gute Mischung aus Künstlerinnen und Künstlern, die die Location so richtig zum Kochen bringen.
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„Macht mal keine Scherze, Jungs!“ (Brigitte)

Halbzeit. Wie war die erste Hälfte der Session, wie habt ihr sie erlebt, was hat euch gefallen, was fandet ihr nicht so gut, freut ihr euch auf  Rosenmontag, wie kam es zur Idee des Familiendreigestirns … Fragen über Fragen. Um sie alle zu beantworten, um auf die erste Hälfte der Session zurückzublicken und persönliche Eindrücke wiederzugeben, gibt es die Halbzeit-Pressekonferenz des Kölner Dreigestirns in der Hofburg. Weiter…

Pänz Große Pause: Karnevalistische Früherziehung (Brigitte)

Mittlerweile ist die „Pänz Große Pause“ ein fester Bestandteil des jecken Terminkalenders: Dann besuchen Kinderdreigestirn und Pagen mit einer kölschen Band Kölner Grund- und Förderschulen, um gemeinsam zu tanzen, zu singen und zu schunkeln. Mit den Mitsingkonzerten bringen sie den Fastelovend bis in die hintersten Ecken unserer Stadt und machen das Brauchtum erlebbar. Als erste Schule stand in dieser Session die GGS Steinberger Straße in Nippes auf dem Programm. Weiter…

Blindensitzung: Fastelovend zum Anfassen (Brigitte)

Im Kölner Karneval gibt es unzählige Sitzungsformate : Kostüm– und Prunksitzungen, Herren- und Mädchensitzungen und, und, und … Auch die am Dienstagnachmittag im Ostermann-Saal des Sartory scheint dazu zu gehören – wären da nicht die vielen zusammengeklappten Blindenstöcke unter den Tischen. Es ist Blindensitzung und das ist etwas ganz Besonderes. Nicht die Show auf der Bühne steht im Vordergrund, sondern das Zuhören und Fühlen. Weiter…

Kinder und Tradition (Stefan)

Ein Traditionskorps ohne Nachwuchsförderung? Nicht in Köln! So auch nicht bei der Nippeser Bürgerwehr. Gestern war Kindersitzung im Altenberger Hof in Nippes. Volles Haus, familiäre Stimmung und Spaß vor und auf der Bühne. Kindersitzung eben.

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Die Paulinchen-Sitzung® − Ein Höhepunkt im Kölner Karneval (Ulla)

Die Paulinchen-Sitzung® ist die einzige Kölner Sitzung, die ich kenne, die als eingetragene Marke geführt wird. Im Sitzungskarneval ist sie legendär und eine Institution im Fasteleer. 1980 wurde sie von den Löstigen Paulanern für ein rein weibliches Publikum als Gegenpol zu den Herrensitzungen entwickelt und besitzt seit dem nahezu Kultstatus. Jede Frau weiß, auf der Paulinchen-Sitzung® ist immer eine Wahnsinnsstimmung. Weiter…

Mädchersitzung: Appelsinefunke, wir kommen! !!!! (Brigitte)

Wir gehen auf eine Mädchensitzung! War es Helene Fischer oder Tina Turner? Ich weiß nicht mehr, welche der Showeinlagen von Michael Gerhold und seinen Jungs von der Nippeser Bürgerwehr den Ausschlag gegeben hat. Auf jeden Fall hieß es irgendwann nach Aschermittwoch: Wir gehen zur Mädchersitzung der Appelsinefunke! Nun, auf Sitzungen waren wir alle schon. Warum aber gerade auf die der Bürgerwehr? Weil sie besonders ist: Die originelle Show-Einlage am Anfang, das Programm, das keine Wünsche offen lässt und die tolle Stimmung der Mädcher, die schon beim Einlass alle ansteckt. Also auf in den Sartory …

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