Nä, wat wor dat fröher schön … (J. Badura)

Auch für die Fotografen, die den Kölner Karneval im Bild festhalten, gibt es derzeit praktisch nichts zu tun. Keine fröhlich geschminkten Narren auf der Straße, keine vollen Festsäle, kein begeisterndes Bühnenprogramm. Für diese Session, und hoffentlich nur für diese, bleibt aber die Erinnerung an das närrische Treiben der vergangenen Jahre und die Vorfreude auf das nächste Jahr. Unser Blogger Joachim Badura gibt mit seinen Bildern aus der vergangenen Session schon mal einen stimmungsvollen Vorgeschmack.

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Regimentsexerzieren auf Distanz (Brigitte)

Es gibt Termine in der Session, auf die man sich immer freut. Einer davon ist Anfang Januar das Regimentsexerzieren der Roten Funken. Eigentlich eine Veranstaltung für die Mitglieder einer Gesellschaft. Hier werden Jubilare geehrt, Beförderungen ausgesprochen, Rekruten vereidigt usw., was nicht für jeden Außenstehenden spannend ist. Doch das Besondere dieser Veranstaltung für Nicht-Rote-Funken sind jedes Jahr die Aufführungen der einzelnen Knubbel und der Rekruten. Unvergessen der Schwanensee vor ein paar Jahren.  Und jetzt diese Veranstaltung digital. Zuhause auf dem Sofa, zweieinhalb Stunden mit oder ohne der traditionellen Erbsensuppe, auf jeden Fall mit Abstand. Geht das überhaupt? Weiter…

Goldene Mütze an das Dreigestirn (Redaktion)

Zu den festen Traditionen im Fastelovend gehört die Verleihung der Goldenen Mütze. Immer auf ihrem Dreikünnige-Appell vergibt die KG Alt-Köllen diese Auszeichnung an eine Persönlichkeit „in Würdigung um die besonderen Verdienste und den Kölner Karneval und der Brauchtumspflege“. Erster Preisträger war der Sänger Willy Schneider. Ihm folgten u.a. Alfred Dumont, Willy Millowitsch, Bernd Assenmacher, Ludwig Sebus, Hans Süper und Wicky Junggeburth. Wen aber ehrt man in dieser Session?  Da war sich der Vorstand der Gesellschaft schnell einig: Das Dreigestirn! Weiter…

Domputzer virtuell erleben (Redaktion)

Man muss in dieser besonderen Session unbedingt etwas für seine Mitglieder und die Besucher der jährlichen Sitzung tun, darüber waren sich die Domputzer einig. Aber Onlinesitzungen sind voll im Trend, da muss man sich schon etwas Besonderes einfallen lassen. Zuerst einmal sollte ein bisschen Domputzer-Feeling dabei sein. Klar! Darüber hinaus sollte es Raum für Gespräche miteinander geben.  Denn das, was unseren Fastelovend ausmacht, erzählt Senatspräsident Frank Morsch, ist doch nicht, alleine vor dem Fernsehen zu hocken. Wir möchten doch miteinander kommunizieren! Den es ist genau das Gemeinschaftsgefühl, das den Menschen in der heutigen Corona-geprägten Zeit so fehlt. Doch wie baut man das in eine Sitzung ein? Weiter…

Puppensitzung 2021 als Stream (Redaktion)

Alle Freunde des Hänneschentheaters müssen auch in dieser Session nicht auf die Puppensitzung verzichten. Morgen startet der Stream auf Jeckstream! Bis Karnevalsdienstag könnt ihr euch dann dort die aktuelle Ensembleproduktion „Zom Laache en d’r Keller“ ansehen. Nicht in einer so schönen Atmosphäre wie im Theater am Eisenmarkt, aber dafür bequem  zu Hause auf der Couch und preiswert für nur 11,11 Euro! Und das Schunkeln ist garantiert! Weiter…

Die Drewke: Funken im Alltag (Brigitte)

Wenn es im meist grauen und trüben Januar auf einmal Rot leuchtet, dann ist das meist ein Roter Funk und Vera Drewke nicht weit. Die Fotografin, die gerne und oft im kölschen Fastelovend unterwegs ist, hat sich nämlich für die diesjährige Session ein besonderes Projekt vorgenommen: Funken in ihrer Uniform am Arbeitsplatz zu fotografieren. Weiter…

Nit allein looße – Mit Spenden durch die Pandemie (Redaktion)

Unter dem Motto  „Nur zesamme sin mer Fastelovend – Mer looße üch nit allein” startet diese Woche die Spendenaktion für einen besonderen Hilfsfonds. Durch die Corona-Pandemie sind auch viele Veranstaltungstechniker, Karnevalskünstler, ehrenamtlich arbeitende Tanzgruppen und Spielmannszüge in Not geraten. Die Spendengelder sollen dazu dienen, in Härtefällen unbürokratisch zu helfen. Die Initiatoren möchten so einen Beitrag leisten, „die kulturelle Vielfalt des Kölner Karnevals in all ihren Facetten für die Zukunft zu erhalten“. Weiter…

Karneval zohus (Sarah)

Karneval in den eigenen vier Wänden zu verbringen ist für viele undenkbar. Es gibt aber tatsächlich auch einige Jecke, die sich Gedanken zu dem Thema gemacht haben. Darunter das Team vom Karneval-zohus Komitee. Zu ihnen gehört Marc, mit dem ich ein spontanes Interview geführt habe, um zu erfahren, was hinter dem Komitee steckt und welche Ziele es verfolgt. Weiter…

„… jo, do geiht et widder loss“ (Stefan)

„Mir sin Appelsine-Funke, Mädcher han uns zogewunke…“, mit dem Appelsinefunke-Marsch von Wicky Junggeburth beginnt der Corpsappell der Nippeser Bürgerwehr. Jedes Jahr versammeln sich die Kameraden, freuen sich, dass sie wieder beisammen sind und trinken ein paar Kölsch, auf die Session, auf die Bürgerwehr, auf die Marie, auf was auch immer. Haupsache, man ist dabei und kann singen: „Fastelovend hält uns keiner mih ze Hus“. Ja, wie konnte Wicky auch wissen, dass es mal eine Pandemie gibt. Die hält uns zuhause, aber nicht ab vom Corpsappell!

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Nachhaltigkeit – ein Thema im Fastelovend? (Nicci)

In der vergangenen Session habe ich mich in meinen Beiträge vom aktiven Karneval entfernt und ein allgemeines Thema aufgegriffen, das uns im Alltag begegnet, aber eben auch den Fastelovend betrifft. Es ging um „Frauen im Karneval“. Dieses Jahr habe mich erneut für ein Thema entschieden, welches uns immer und überall begleitet und bei dem auch der Karneval eine vorbildliche Rolle einnehmen kann. Es geht dabei um Nachhaltigkeit. Weiter…

Jeckstream: Meine digitale Sitzung (Sarah)

Eine Sitzung auf Abstand, das soll gehen?! Ich konnte es mir vor dem Wochenende nicht vorstellen, doch dann habe ich den Jeckstream ausprobiert. Karneval mit Abstand und digital – kann man mal machen, dachte ich mir. Mit den aktuellen Kontaktbeschränkungen ist das leider eine Sitzung zu zweit und keine Riesenparty, aber man macht das Beste daraus. Einmal jeck, immer jeck – auch in der Pandemie. Weiter…

Ein bisschen Farbe im Veedel (Brigitte)

Wenn im ansonsten trüben Corona-Januar ein paar Rote Funken in Uniform auf dem Severinskirchpatz zu sehen sind und noch einige Mitglieder der Bläck Fööss dazu stoßen, bahnt sich etwas an. Wir haben zwar Session, aber leider fällt alles aus. Und so wollte Kölns ältestes Traditionskorps zumindestens ein bisschen Farbe ins Vringsveedel bringen und hat anlässlich des 50. Geburtstages der Bläck Fööss die Masten auf der Severinstraße und in der Umgebung beflaggt. Weiter…

He kütt die Bütt (Redaktion)

Ein bisschen anders sind sie schon immer, die UHUs aus Delbrück. „Ja, wir vun Dellbrück, wir sin en Eigenaat, wir sin kein Boore und kein Lück us dr Stadt“, singen sie in ihrem Lied. Und für diese Session haben sich die Dellbröcker Boore etwas Besonderes einfallen lassen: Wenn der Jeck nicht zur Bütt kommt, kommt die Bütt eben zum Jeck! Weiter…

Porz: Drei außergewöhnlichen Tollitäten (Redaktion)

Dass diese Session in die Geschichte eingehen wird, dürfte jedem Jecken klar sein. So hat Köln ein Dreigestirn, das zwei Sessionen lang regieren wird. Ganz anders und nicht minder ungewöhnlich ist es mit dem Porzer Dreigestirn: Denn Prinz Leo II., Jungfrau Venetia und Bauer Gaius sind ein absolut coronakonformes Trifolium in Form von Puppen. Und seit Samstag auch proklamiert!

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Back in Jeck: Fatal Banal (Redaktion)

Zum ersten Mal nach drei Jahrzehnten keine Auftritte! Seit 1992 spielt die Kultsitzung jedes Jahr tuschfrei ihre bitterbösen und frechen Sketche und Lieder. Wie soll dat nur wigger jonn? Ein klein bisschen Fastelovendsjeföhl möchten auch die Jecken der alternativen Karnevalsshow aufkommen lassen. Und hatten eine gute Idee: Back in Jeck! Weiter…

„Mer looße üch nit allein” (Redaktion)

„Nur zesamme sin mer Fastelovend – Mer looße üch nit allein”! Weil durch die Pandemie viele Künstler und Helfer in Not geraten sind, hat das Festkomitee Kölner Karneval jetzt passend zum Sessionsmotto eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Weiter…

Jan und Griet 2021 sind proklamiert! (Redaktion)

Das neue Jahr hat gerade begonnen und schon gibt’s trotz Lockdown Jeckes zu berichten: Jan und Griet 2021 sind proklamiert! Aber wie es sich in dieser Session gehört, fand die Veranstaltung ohne Publikum statt und wurde nur gesellschaftsintern online von Jeckstream übertragen. Weiter…

Es weihnachtet sehr … (Brigitte)

Sessionseröffnungen, Weihnachtsfeiern, Adventsbasare – alles kann in Coronazeiten nicht stattfinden. Damit entfallen für die Karnevalsgesellschaften auch Möglichkeiten, Spendengelder zu sammeln. Gelder, mit denen sie Menschen unterstützen, die nicht auf der Sonnenseite leben. Wie schön, dass dies mit tollen Aktionen auch unter den schwierigen Bedingungen der Pandemie fortgesetzt werden kann. Weiter…